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Wanderreise

Eisack- und Grödental

Wandern in faszinierender Berglandschaft

Welche Kontraste! Verkarstete Hochflächen, zerklüftete Bergspitzen, tief eingeschnittene Erosionstäler und sanft gewellte Almwiesen charakterisieren die bizarre Landschaft rund um das Grödental. Im Gegensatz dazu steht das mittlere Eisacktal mit lieblichen Mittelgebirgslandschaften, sonnigen Obstgärten, Weinterrassen und historischen Städtchen mit gemütlichen Gasthöfen und prächtigen Bauernhöfen.

7 Tage
ab 1235 € p.P.
dott. Helmuth Schenk
dott. Helmuth Schenk
18.09.2023 - 24.09.2023
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Reiseübersicht
2023
Reisedauer: 7 Tage, Mo. - So.
Teilnehmerzahl: Min. 9, max. 19 Teilnehmer
Buchungscode: K2023+ITAGROWAN
Termine & Preise

18.09.2023 - 24.09.2023
DZ mit Bad oder Dusche und WC
1235 €
DZ zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
1455 €
zubuchbare Optionen
Klimaschutzbeitrag
8 €
Reiseverlauf

1. TAG: Willkommen in Südtirol
Mannheim 6.00 Uhr Karlsruhe Hbf 7.10 Uhr - über die Autobahn Ulm - Kempten - Innsbruck - Brenner nach St. Ulrich im Grödental.

2. TAG: Auf historischen Wegen nach Klausen
St. Ulrich - der Poststeig, auf dem der Briefträger früher die Post von Klausen nach St. Ulrich beförderte, wechselt ständig seinen Charakter: mal Hohlweg, mal Saumpfad, mal Wiesensteig. Wir starten in St. Peter und wandern gemütlich durch Wiesen und Felder nach Lajen, dessen große Kirche mit dem Zwiebelturm – auch „Dom auf dem Berg“ genannt – weitum sichtbar ist. Nirgendwo im Eisacktal scheint die Sonne länger als hier! Nun geht es auf Wiesenwegen hinunter zum einsamen Dörfchen Albions. Auf schmalen Wegen wandern wir zum schön gelegenen Ansitz Lusenegg und hinunter zum Künstlerstädtchen Klausen mit seinen verwinkelten Gässchen. Es wurde 1494 von Albrecht Dürer in einem seiner Werke verewigt wurde (Gehzeit ca. 4 Std., Höhenunterschied (HU) 150 m im Auf- und 830 m im Abstieg).

3. TAG: Aussichtsreicher Höhenweg
St. Ulrich - der Raschötz ist ein langer Höhenrücken, der als der Aussichtsberg des Grödentales gilt. Die Raschötzbahn bringt uns rasch von St. Ulrich in das Wandergebiet. Auf einem breiten Weg wandern wir zur kleinen Heiligkreuzkapelle und steigen in kurzer Zeit zum Gipfel des Außerraschötz hinauf. Das Gipfelkreuz ist ein echtes Kunstwerk, und das Panorama, das sich uns bietet, ist überwältigend! Anschließend wandern wir knapp über der Baumgrenze auf dem breiten Höhenweg, die einzigartigen Geisler immer im Blick, zur Casonhütte, zum Broglessattel und hinunter zur Brogleshütte inmitten einer wunderschönen Almwiese. Nach kurzer Rast geht es zurück zum Broglessattel und auf einem etwas steileren Pfad hinunter zur Mittelstation der Seilbahn Seceda. Mit der Gondelbahn schweben wir hinunter nach St. Ulrich (ca. 4 ½ Std., HU 350 m im Auf- und 700 m im Abstieg).

4. TAG: Wanderfrei
St. Ulrich - entspannen Sie sich im Wellnessbereich des Hotels. Oder fahren Sie in die Landeshauptstadt Bozen zum Bummel durch die Altstadt oder einem Besuch im Ötzi-Museum. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, unseren Wanderleiter auf eine schöne Tour zu begleiten. Das Ziel dieser Wanderung wird vor Ort festgelegt.

5. TAG: Auf der Sonnenseite
St. Ulrich - bei dieser abwechslungsreichen Wanderung erkunden wir das tiefe und dunkle Tinnetal und begehen einen schönen Mittelgebirgsweg auf der Sonnenseite des Eisacktals. Unsere Wanderung beginnt in Klausen und führt uns auf teilweise steilen Wegen zur Knappenkapelle St. Anna aus dem 18. Jh. Es geht am alten aufgelassenen Pfunderer Bergwerk vorbei hinunter ins Tinnetal zum Schloss Gernstein. Nun folgt der genussreiche Teil der Wanderung: Auf schönen Steigen und Wegen gelangen wir auf die Sonnenseite des Tinnetales bis nach Verdings. Steil geht es hinunter nach Pardell, wo eine kleine Kapelle an die Franzosenkriege von 1797 erinnert. Der Weg nach Klausen führt uns zum Säbener Burgfelsen, einstigem Bischofssitz und seit kurzem aufgelassenen Benediktinerinnenkloster (ca. 5 Std., HU 760 m im Auf- und Abstieg).

6. TAG: „Mondlandschaften“ aus Karst und Dolomit
St. Ulrich - auf dieser Wanderung betreten wir die sagenumwobene Crespeina, deren Gesamtbild einerseits von karstigen Felsböden, andererseits von Grasflächen geprägt ist; wir durchwandern das Hochplateau der Gardenacia, einer Felsenwüste, durchzogen von unzähligen Rissen und Spalten. Die Dantercepies-Gondelbahn bringt uns von Wolkenstein hinauf auf 2298 m. Wir durchqueren einen steinigen Hang und steigen zwischen bizarren Felsgestalten zum Cirjoch, und dann mit nahezu ebener Hangquerung zum Crespeinajoch. Nun geht es hinter zum Ciampaijoch und durch eine kleine Schlucht hinauf zur Gardenacia-Hochfläche bis zur Puezhütte. Wir folgen noch ein Stück dem Grödner Höhenweg, bevor wir in das von hohen Felswänden umschlossene Langental hinabsteigen und weitgehend eben nach Wolkenstein hinauswandern (ca. 5 ½ Std., HU 330 m im Auf- und 1000 m im Abstieg, gute Kondition und Trittfestigkeit erforderlich).

7. TAG: Heimfahrt
St. Ulrich - Brenner - Innsbruck - Kempten - Ulm - Karlsruhe (ca. 19.00 Uhr) und Mannheim (ca. 20.00 Uhr).

Leistungen

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Seilbahnfahrten
  • Mobilcard
  • Hin- und Rückfahrt erfolgen mit der gleichzeitig stattfindenden Reise in die Dolomiten. Die Transfers vor Ort erfolgen mit dem ÖPNV.

Hotel
Ortisei in Val Gardena, Hotel Hell

Sie wohnen im ****Sterne HOTEL HELL in St. Ulrich, gelegen in einer ruhigen Gegend am Grödner Bach und nur drei Gehminuten von der Ortsmitte entfernt. Die gemütlichen Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Föhn, TV, Telefon, Safe und WLAN. Morgens erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, am Abend können Sie im hoteleigenen Restaurant abwechslungsreiche Gerichte der Südtiroler und italienischen Küche à la carte genießen. Nach den Wanderungen entspannen Sie im Wellnessbereich mit Finnischer Sauna, Dampfbad und Whirlpool oder auf der Panorama-Terrasse mit Blick auf den Sellastock.

Änderungen vorbehalten
Reiseleitung
dott. Helmuth Schenk
dott. Helmuth Schenk

stammt aus Brixen und wuchs in einem Bergdorf im Eisacktal auf. Nach dem Abitur an einem humanistischen Gymnasium schlug er die Beamtenlaufbahn ein und studierte nebenher Wirtschaftswissenschaften in Bozen. Seit 2010 ist er geprüfter Natur- und Landschaftsführer mit Spezialisierung als Weinberg- und Kellerbegleiter, seit 2013 staatlich geprüfter Reiseleiter. Seine langjährige Erfahrung als ehrenamtlicher Wanderbegleiter für den Alpenverein Südtirol prädestiniert ihn wie keinen Zweiten dafür, Hirsch-Reisenden seine Heimat mit Herz und Verstand nahezubringen.