Schlechtes Wetter, Flug gestrichen – was nun?

Sie haben einen Flug gebucht, freuen sich auf den Urlaub, sind auf dem Weg zum Flughafen und plötzlich: Flug gestrichen! Was tun? Bei unserer Reise „Karneval auf Madeira“ ist genau dies geschehen. Wie es ausging, berichtet Hirsch-Mitarbeiter Stefan Simonis.

Herr Simonis, am 8. Februar war Ihre Madeira-Gruppe auf dem Weg zum Flughafen nach Frankfurt. Was ist dann passiert?

S. Simonis: Uns hat die Info erreicht, dass der Flug gestrichen wurde. Wir dachten zunächst an Streik, aber es lag am Wetter. Wenn Sie den Flughafen von Funchal kennen, möchten Sie nicht bei Sturm und Regen versuchen zu landen.

Wie ging es weiter?

S. Simonis: Wir waren in Kontakt mit der Airline und unseren Partnern auf der Insel. Gleichzeitig haben wir unseren Fahrer Rocco Pflugbeil, der die Gäste gefahren hat, auf dem Laufenden gehalten, damit er seinerseits die Gäste informiert hält. Es stand recht schnell fest, dass an diesem Tag kein Flug mehr in Funchal würde landen können. Herr Pflugbeil hat also umgedreht und die Gäste wieder nach Hause gebracht.

Nicht so schön.

S. Simonis: Aber wir haben noch am selben Nachmittag eine Lösung gefunden: am 10. Februar, also zwei Tage später, ging ein Flug ab Düsseldorf nach Funchal, wo ab diesem Zeitpunkt wieder gutes Wetter angekündigt war.

Haben die Gäste das akzeptiert?

S. Simonis: Die Gäste waren super, entspannt, unaufgeregt und verständnisvoll. Wir haben ihnen umgehend den anteiligen Reisepreis für die zwei entgangenen Tage erstattet, einen neuen Transfer für den 9. Februar nachmittags nach Düsseldorf organisiert sowie eine Nacht im dortigen Maritim-Flughafen-Hotel. Vor Ort haben wir das Programm etwas gestrafft, so dass nichts entfallen musste. Vier Personen wollten die Reise nicht mehr antreten und haben storniert – der Rest der Gruppe ist gereist und war sehr happy, wenn wir die Rückmeldungen richtig interpretieren.

Können Sie das etwas genauer sagen?

S. Simonis: Ich zitiere mal eine Rückmeldung:
„Ein großes Lob für die Organisation der Reise, Bewältigung der Verschiebungen, die aufgrund der unerwarteten Wetterlage erforderlich und von Ihnen meisterhaft behoben wurden. Service und Qualität Ihrer Leistungen durch Ihr Team lassen keine Wünsche offen. Ihr Reiseunternehmen empfehlen wir in unserem Bekannten- und Verwandtenkreis gerne weiter.
Freundliche Grüße
R. und W. H.“

Wer hat denn die zusätzlichen Transfers, den zusätzlichen Flug und die Übernachtung im Flughafenhotel bezahlt?

S. Simonis: Die Kosten für die Transfers haben wir übernommen, den Flug und das Flughafenhotel Condor. Für die nicht in Anspruch genommenen Nächte auf Madeira, insbesondere die der vier nicht angereisten Gäste, mussten wir außerdem nicht unerhebliche Stornokosten bezahlen. Plus natürlich die anteilige Rückerstattung für die entfallenen Tage.

Ein teurer Spaß.

S. Simonis: Die Alternative wäre eine Absage der Reise gewesen – und das wollte glaube ich niemand. Wir sehen es als eine Investition in die Kundenzufriedenheit. Abgesehen davon hat es Spaß gemacht zu sehen, wie toll und schnell die Kolleginnen gearbeitet haben. Da hat wirklich jede mitgeholfen, die da war, von der Reiseveranstaltung über das Reisebüro bis zur Buchhaltung. Ein ganz großer Dank an sie.

Und die Moral von der Geschicht?

S. Simonis: Buchst du bei Hirsch, bereust du´s nicht. 😊

Stefan Simonis ist Leiter der Reiseveranstaltung und hat selbst schon an einer Hirsch-Reise Madeira teilgenommen. Deshalb kennt er den Flughafen Funchal und ist froh, dass die Hirsch-Gäste dort bei Sturm nicht landen mussten. Ansonsten ist er dankbar, dass er sich auch in Krisensituationen zu 100 % auf seine Kolleginnen verlassen kann – und dass die Gäste diesen Service zu schätzen wissen.

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