1. TAG: Monets Wassergarten
Mannheim 5.00 Uhr - Karlsruhe Hbf 6.10 Uhr - Fahrt auf der Autobahn Baden-Baden - Metz - Reims - Paris ins Tal der Seine. In Giverny besuchen wir den Wohnsitz Claude Monets, der in der Normandie zur Malerei fand und sich hier niederließ. Sein Garten – vor allem der Wassergarten mit den Seerosen – inspirierte ihn zu unzähligen Bildern. Weiter flussabwärts kommen wir nach Rouen.
Normandie
Kalksteinklippen, Sandstrände, pulsierende Häfen, das malerische Tal der Seine, lebendige Städte und blühende Gärten – das ist die Normandie: eine Region mit erstaunlicher Geschichte! Wikinger wurden zu Herzögen, ungestüme Herrscher hinterließen großartige Bauwerke, die Pariser Gesellschaft entdeckte die Seebäder, Impressionisten beeindruckten Meer, Himmel und Licht. Und auch kulinarisch wird viel geboten, steht doch die Region für Camembert und Calvados!





2. TAG: Die Küste der Impressionisten
Rouen - erstes Ziel ist Jumièges im Tal der Seine. Die Klosterruine von Jumièges gilt als „schönste Ruine Frankreichs“. Sie liegt malerisch an einer der Seineschleifen. Anschließend geht es ins Hafenstädtchen Fécamp. Seit der Wikingerzeit gab es hier eine große Benediktinerabtei. Nach einem geheimen Renaissancerezept aus diesem Kloster begann Alexandre Legrand im 19.Jh. den „Benedictine“ zu destillieren. Ein prunkvoller Industriebau und reiche Kunstschätze bezeugen seinen wirtschaftlichen Erfolg. Nach der Besichtigung wird auch uns der Likör stärken! Auch das Museum mit der Kunstsammlung des Firmengründers Alexandre le Grand ist sehenswert. Parallel zur Alabaster-Küste fahren wir nach Étretat, das mit seinen berühmten Kalkklippen, der „Nadel“ und den „Felsentoren“, als beliebtes Motiv der Impressionisten Bekanntheit erlangte. Es bleibt Zeit für eine kleine Wanderung an der eindrucksvollen Steilküste oder ein erfrischendes Bad im Meer.

3. TAG: Stattliches Rouen und Stadt am Meer
Rouen - die gotische Kathedrale mit dem berühmten „Butterturm“, deren filigrane Fassade in neuem Glanz erstrahlt, beherbergt die Gräber der Herzöge der Normandie. Östlich der Kathedrale entdecken wir im St. Maclou-Viertel mit seinen bunten Fachwerkhäusern einen außergewöhnlichen mittelalterlichen Pestfriedhof. Im Bischofspalast fand der Prozess gegen Jeanne d‘Arc statt. Bei einem Spaziergang folgen wir den Spuren der Nationalheldin. Vorbei an der „dicken Uhr“ und dem spätgotischen Palais de Justice spazieren zum Place du Vieux Marché. Eine moderne Kirche hält hier die Erinnerung an Johannas Scheiterhaufen wach. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung : das große Kunstmuseum mit Impressionisten, Bummel in den belebten Straßen... Lassen Sie sich von Ihrer Reiseleitung Vorschläge machen!

4. TAG: Zur Mündung der Seine
Rouen - wir folgen den Schleifen der Seine und erreichen das Dorf St-Martin-de-Boscherville mit seiner romanischen Abteikirche St. Georges. Besonders sehenswert: der wiederhergestellte barocke Klostergarten. Flussabwärts erreichen wir Le Havre, das nach dem 2. Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Im Musée André Malraux widmen wir uns der schönen Impressionisten- und Fauves-Sammlung. Über die Hafenanlagen fahren wir zur Pont de Normandie und auf das andere Ufer der Seine ins malerische Honfleur. Die ungewöhnliche Holzkirche Ste-Catherine überragt den alten Hafen. Im 19. Jh. wurde der Ort durch Monets Lehrer Eugène Boudin zum Anziehungspunkt für Maler. Viele kleine Lokale am Hafen laden zum Verweilen ein. Am Abend erreichen wir Caen.

5. TAG: Hier begann die Befreiung
Caen - Wilhelm der Eroberer machte die Stadt einst zu einer seiner Residenzen und begann den Bau der mächtigen Burganlage. Heute beherbergt sie mehrere Museen. Zwei Abteigründungen besänftigten den päpstlichen Zorn ob zu naher Verwandtschaft Wilhelms mit seiner Gattin Mathilde. In der Männerabtei fand Wilhelm seine Grablage. Bei unserem Stadtspaziergang entdecken wir alle diese Orte und erleben das heutige Caen, eine lebendige Universitätsstadt. Nach der Mittagspause fahren wir an die Landungsstrände der Alliierten vom 6. Juni 1944, die mit ihrer Landung den Anfang vom Ende des Zweiten Weltkrieges einläuteten. Wir besuchen die deutsche Kriegsgräberstätte von La Cambe und fahren zur Landungsstelle der Amerikaner, dem „ Omaha Beach“ in Colleville. Bei Arromanches sehen wir den künstlichen Hafen der englischen Zone „ Gold Beach“. Würdiger Abschluss des Tages ist der Besuch einer renommierten Calvados-Brennerei. Wir sind zu einem schmackhaften Abendessen mit Verköstigung eingeladen.

6. TAG: Normannische Genüsse
Caen - heute Vormittag fahren wir ins Herz der normannischen Käseherstellung: in Livarot, dicht beim Ort Camembert, besuchen wir eine Käserei und werden natürlich auch alle vier gesetzlich geschützten Käsesorten probieren. Gegen Mittag geht es dann an die Küste: die mondänen Badeorte Deauville und Trouville erwarten uns. Wie wäre es mit einer Promenade auf dem berühmten Brettersteg am Strand von Deauville oder einem Halt an der bekannten Fischmarkthalle in Trouville? Lassen Sie sich ein letztes Mal die Meeresluft um die Nase wehen und genießen Strand, Meer, den weiten Himmel und die malerischen Panoramen oder kehren Sie ein in eines der zahlreichen Cafés!

7. TAG: Au revoir, Normandie!
Caen - über Paris treten wir die Heimreise nach Karlsruhe (ca. 19.30 Uhr) und Mannheim (ca. 20.30 Uhr) an.
- Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Frühstücksbuffet
- Abendessen am 5. Tag
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Örtliche Steuern und Abgaben
- Eintrittsgelder
- Käseverkostung
- Calvados- und Likörprobe










