1. TAG: Zechenromantik
Karlsruhe Hbf 8.10 Uhr - Fahrt über Mannheim und Köln nach Dortmund. Nach dem Mittagessen im „Pferdestall“ (fakultativ) besuchen wir das „Schloss der Arbeit“, die Zeche Zollern. Bei der Führung steht die Architektur der Jahrhundertwende im Mittelpunkt, wie die Maschinenhalle mit dem herrlichen Jugendstilportal. Weiterfahrt nach Essen. Unser Reiseleiter nimmt uns auf einen kleinen Orientierungsrundgang mit.
Kultur im Ruhrgebiet
„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser, als man glaubt“, sang Herbert Grönemeyer. Das Ruhrgebiet steht als junges und ungewöhnliches Reiseziel für Industriekultur und hochkarätige Kunst. Staub und Kohlehalden sind Vergangenheit. Wo die Kumpel malochten, findet heute Kultur statt! In stillgelegten Zechen und Hochöfen, edlen Villen und Arbeitersiedlungen gehen wir auf Erkundungstour.




2. TAG: Auf den Spuren der Industriellen
Essen - wir besuchen Schloss Landsberg im Ruhrtal. Die Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde mehrfach umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt durch den Industriellen August Thyssen, der das Schloss 1903 erwarb. Anschließend Fahrt zur Gartenstadt Margarethenhöhe, das Architektur-Highlight entstand ab 1909 als Musterbeispiel für menschenfreundlichen Siedlungsbau im Kontrast zu den beengten Arbeiterquartieren der Industrialisierung. Benannt nach der Stifterin Margarethe Krupp ist diese Wohngegend bis heute begehrt. Bei einer Schifffahrt auf dem Baldeneysee können wir die Natur genießen! Nachmittags dreht sich im Museum Folkwang alles um die Kunst: Die herausragende Sammlung umfasst vor allem Werke des 19. Jhs und der klassischen Moderne.

3. TAG: Altes Eisen – frisches Grün
Essen - kurzer Stopp in der denkmalgeschützten Arbeitersiedlung Eisenheim. Vor etwa 170 Jahren von der Gutehoffnungshütte erbaut, wurde sie in den 1970er Jahren vor dem Abriss gerettet. Ein Wahrzeichen der Region ist der Gasometer Oberhausen, einst der größte Gasspeicher Europas. Heute wird er für Ausstellungen genutzt. Ein gläserner Aufzug bringt uns zur Aussichtsplattform auf 117 m Höhe. Am Nachmittag staunen wir im Landschaftspark Duisburg-Nord darüber, was aus einem stillgelegten Eisen-Hüttenwerk werden kann: Wunderbar gestaltete Gärten verwandeln Industriegelände und Gleis-Trassen in ein Erholungsgebiet, wo man auf dem Hochofen klettern oder im Gasometer tauchen kann. Anschließend besteigen wir die kleine Halde auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe und bestaunen auf der Spitze das Kunstwerk „Tiger & Turtle – Magic Mountain“.

4. TAG: Welterbe Zeche Zollverein
Essen - uns erwartet mit der Zeche Zollverein ein UNESCO-Weltkulturerbe und das bekannteste Industriedenkmal der Region. 8000 Bergleute arbeiteten über und unter Tage, bis die Zeche als die letzte der einst größten Bergbaustadt Europas 1986 stillgelegt wurde. Wir folgen dem Weg der Kohle und erleben eine einzigartige Mischung aus Design, Geschichte und lebendiger Kultur. Im Rahmen einer Führung erfahren wir in der ehemaligen Kokerei mehr über die Produktion und die Menschen, die hier gearbeitet haben. Wer möchte, kann im Restaurant „The Mine“ zu Mittag essen. Rückfahrt über Köln - Mannheim nach Karlsruhe (ca. 19.00 Uhr).
- Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 3 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Frühstücksbuffet
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Örtliche Steuern und Abgaben
- Eintrittsgelder
- Schifffahrt
- Privatführungen
Sie wohnen im ****Sterne Hotel RAMADA BY WYNDHAM ESSEN, nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Die komfortablen Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Föhn, TV, Klimaanlage, Safe, Kaffeemaschine sowie WLAN. Morgens bedienen Sie sich am Frühstücksbuffet. Bei Buchung der Halbpension genießen Sie Ihr Abendessen im hoteleigenen Restaurant.




