1. TAG: Rund um den Altstädter Ring
Karlsruhe Hbf 6.00 Uhr - Transfer über Mannheim zum Flughafen Frankfurt und Flug nach Warschau. Unser Hotel liegt zentral, gegenüber vom riesigen Kulturpalast im Zuckerbäckerstil. In der Nähe befindet sich das moderne Einkaufszentrum Goldene Terrassen. Mit dem Linienbus fahren wir in die Altstadt, die nach der Kriegszerstörung bis 1954 wieder aufgebaut wurde. Wir gehen vom Schlossplatz zur Johanniskathedrale und kommen zum Altstädtischen Ring, dem hübschen Marktplatz. Hier erhebt sich das Denkmal einer Nixe, Stadtgründerin und Wahrzeichen. Wir hören auch von der Erfolgsgeschichte der Familie Fugger (Fukier) in Warschau. Ein schöner Rundturm, die Barbakane, bildet die Grenze zur benachbarten Neustadt, wo die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie geboren wurde.
Kontrastreiches Warschau
Warschau gehört zu den angesagtesten Städten Europas und wurde 2023 sogar zur „European Best Destination“ gekürt. Schön, freundlich, grün und weltoffen sei diese aufregende, pulsierende Stadt, hieß es in der Begründung der Jury. Die originalgetreu wiederaufgebaute Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nostalgische Schlösser und futuristisch spiegelnde Wolkenkratzer, idyllische Parks, trendige Lokale und eine reiche Geschichte erwarten Sie – lassen Sie sich überraschen!




2. TAG: Von Königen und Kommunisten
Warschau - wir beginnen den Tag mit einem Spaziergang im schönsten Park der Stadt – dem Königlichen Łazienki-Park. Mit 74 ha Ausdehnung und seinen vielen kleinen Bauten erinnert er an den Englischen Garten in München. Im Inselschloss, einem hübschen Wasserschlösschen, traf sich der letzte polnische König Stanislaus Augustus jeden Donnerstag mit seinen Künstlern. Im Weißen Häuschen wohnte seine Mätresse. Wir kommen vorbei am Hoftheater, von dessen schönen Logen einige nur gemalt sind. Vor dem Frédéric-Chopin-Denkmal finden jeden Sonntag Klavierkonzerte im Freien statt. Am Nachmittag nehmen wir uns ein ungeliebtes Symbol Warschaus vor: den Kulturpalast, ein Geschenk Stalins von 1955. Im Inneren befinden sich Museen, Kino, Theater, Jugendpalast und Ämter. Von der Aussichtsterrasse im 30. Stock genießen wir den Panoramablick.

3. TAG: Vor den Toren der Stadt
Warschau - heute geht es hinaus in die Umgebung westlich der Stadt. Im Barockschloss der Familie Radziwiłł in Nieborów erfahren wir viel über die Rolle des polnischen Adels. Einer der Fürsten war mit einer Schwester von Jackie Kennedy verheiratet. In Żelazowa Wola besuchen wir das Geburtshaus von Frédéric Chopin, der seine Kindheit und Jugendzeit in Warschau verbracht hatte. Der wunderschöne Park entstand erst 120 Jahre später. In Niepokalanów sehen wir die Klosterkirche der Franziskaner. Hier wirkte Pater Maximilian Kolbe, der im KZ Auschwitz sein Leben für einen jungen Familienvater opferte.

4. TAG: Canaletto und der Königsweg
Warschau - das Königliche Schloss ist die Zierde des polnischen Staates. Im Zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleichgemacht, erstand es 40 Jahre später wie Phönix aus der Asche. Die Prunksäle wirken so, als hätte sie der König gerade erst verlassen. Besonders wertvoll sind die 23 Warschau-Ansichten Canalettos, die als Vorbild für den Wiederaufbau dienten. Wie hat sich die Stadt in über 200 Jahren verändert? Anschließend folgen wir dem historischen Königsweg : Die Prachtstraße verbindet die königlichen Residenzen mit der Altstadt. Wir flanieren vom Präsidentenpalast zur Universität und weiter zur Kreuzkirche, in der sich die Herz-Urne Chopins befindet. Wer will, kann im Café Blikle die Spezialität Pączki (Krapfen) kosten. Die Familie Blikle kam 1869 aus der Schweiz hierher und führt das traditionsreiche Café bis heute. Der Nachmittag ist frei.

5. TAG: Jüdische Spuren
Warschau - nur noch wenige Spuren erinnern daran, dass Warschau einmal die größte jüdische Stadt Europas war. Gegenüber unserem Hotel ist in einem Hinterhof ein Fragment der Ghetto-Mauer erhalten. Im ehemaligen Warschauer Ghetto sehen wir das Denkmal für den Ghettoaufstand von 1943, vor dem Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 ein Zeichen zur Versöhnung setzte. Das moderne Museum Polin erinnert an die 1000-jährige Geschichte der polnischen Juden. Unser Reiseleiter erzählt auch von berühmten Ghetto-Bewohnern wie dem „Literatur-Papst“ Marcel Reich-Ranicki und dem Komponisten Wladyslaw Szpilman („Der Pianist“). Der Besuch des Jüdischen Friedhofs schließt den Rundgang ab. Nachmittags Fahrt zum Flughafen - Rückflug nach Frankfurt und Transfer über Mannheim nach Karlsruhe (ca. 21.45 Uhr).
- Flughafentransfers
- Flüge mit LOT POLISH AIRLINES von Frankfurt nach Warschau und zurück
- Flugsteuern und Sicherheitsgebühren
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Frühstücksbuffet
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Örtliche Steuern und Abgaben
- Eintrittsgelder
- Rundfahrt in einem landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage am 3. Tag
- Fahrten mit dem ÖPNV
Sie wohnen im ****Sterne HOTEL MERCURE WARSZAWA CENTRUM im Herzen der polnischen Hauptstadt. Die stilvollen Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Föhn, Klimaanlage, TV, WLAN, Safe, Minikühlschrank sowie Kaffee- und Teeset. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Am Morgen erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Bei Buchung der Halbpension nehmen Sie die Abendessen im hoteleigenen Restaurant ein. An der Bar können Sie den Tag gemütlich ausklingen lassen. Für zusätzlichen Komfort sorgen Sauna und Whirlpool.



