1. TAG: Anreise
Karlsruhe Hbf 6.10 Uhr - Fahrt über Mannheim - Frankfurt - Erfurt - Leipzig nach Posen (Poznań).
Große Polen-Rundreise
Wer unser Nachbarland Polen umfassend kennenlernen will, ist hier richtig! Auf einer großen Runde widmen wir uns den wunderbar restaurierten Städten: dem modernen Warschau, dessen Altstadt jünger ist als so mancher Bewohner, dem nie zerstörten königlichen Krakau, der schlesischen Kulturstadt Breslau, der Industriemetropole Łódź. Schöne Ausblicke im Krakauer Jura und beeindruckende Salzminen, die Musik Chopins und die herzliche polnische Gastfreundschaft machen den Reigen perfekt.




2. TAG: Polens Keimzelle
Posen - In der wunderbar restaurierten Altstadt spüren wir südländischen Einfluss, nicht nur beim Renaissance-Rathaus. Weiterfahrt nach Lodsch (Łódź). Im 19. Jh. begann der rasante Aufstieg der Stadt. Nach der Wende 1989 folgte der Niedergang der gesamten Textilindustrie. Wir sehen den alten Fabrikkomplex von Israel Poznański, heute Einkaufszentrum und Hotel. In der längsten Fußgängerzone Polens, flanieren wir an den alten Fabrikantenpalästen aus dem 19. Jh. vorbei. Weiterfahrt nach Warschau (Warszawa).

3. TAG: Die Metropole
Warschau - 1945 lag die polnische Hauptstadt in Schutt und Asche und wurde sorgfältig wieder aufgebaut – als Vorbild dienten Gemälde des Venezianers Canaletto. Heute hat Warschau eine Skyline aus Wolkenkratzern. Wir spazieren durch den Königlichen Park Łazienki, vom Chopin-Denkmal bis zum Wasserschloss, und bewundern die Parkbauten, die uns ein bisschen an den Englischen Garten in München erinnern. Wir sehen auch das Denkmal des Ghetto-Aufstands, vor dem Willy Brandt 1970 seinen berühmten Kniefall machte. Der Nachmittag ist frei. Am Abend erleben wir ein Klavierkonzert mit Werken Frédéric Chopins, der aus der Nähe von Warschau stammte.

4. TAG: Bei der Schwarzen Madonna
Warschau - Tschenstochau (Czestochowa) ist der größte polnische Wallfahrtsort, den jedes Jahr Millionen Menschen besuchen. Von den Wundertaten, die der „ Schwarzen Madonna“ zugeschrieben werden, weiß unser Reiseleiter zu berichten. Weiterfahrt zum Ojcowski-Nationalpark im Krakauer Jura, wo bizarre Felsen und Schlösser wie Adlerhorste beeindrucken. Von den Bastionen des Schlosses Pieskowa Skala (Außenbes.) haben wir einen schönen Blick auf die felsenreiche Landschaft. Weiterfahrt nach Krakau (Kraków).

5. TAG: Königsstadt Krakau
Krakau - das königliche Krakau überstand den Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört – ein Glücksfall! 5500 denkmalgeschützte Gebäude prägen die lebensfrohe Stadt. Uns zieht es zuerst an die Weichsel: Von der Burg Wawel aus herrschten Polens Monarchen 500 Jahre lang und hinterließen ein Schloss und eine Kathedrale voller Kostbarkeiten. Wir spazieren zur Universität, eine der ältesten der Welt. In der Marienkirche bewundern wir die dynamischen Figuren des Veit Stoß. Der Nachmittag ist frei. Bummeln Sie durch die Tuchhallen oder probieren sie die typischen „Pierogi“! Zum Abendessen kehren wir in ein jüdisches Restaurant im Stadtteil Kazimierz ein und erleben ein Klezmer-Konzert.

6. TAG: Freizeit oder Ausflug
Krakau - heute genießen Sie einen freien Tag in Krakau, oder Sie kommen mit auf einen Ausflug. Vor den Toren Krakaus liegt die Kleinstadt Wieliczka mit dem weltberühmten Salzbergwerk. Unterirdische Kammern, Salzseen und eine Kathedrale in 110 m Tiefe ziehen uns in ihren Bann. Auf dem Rückweg besuchen wir die sozialistische Musterstadt Nowa Huta, die vor 75 Jahren als kommunistischer Gegenentwurf zum konservativen Krakau gegründet wurde (Buchung bei Anmeldung).

7. TAG: Oberschlesien
Krakau - durch das ländliche Oberschlesien mit seinen Feldern, riesigen Wäldern und hübschen Dörfern erreichen wir Schloss Pleß (Pszczyna). Das Jagd- und Sommerschloss diente zeitweise als Hauptquartier des Kaisers Wilhelm II. Wir bewundern die prunkvolle Inneneinrichtung und den schönen Park. Über das slawische Oppeln (Opole) geht es weiter nach Breslau (Wrocław), die alte Hauptstadt Niederschlesiens an der Oder.

8. TAG: Stadt der 112 Brücken
Breslau - auf Schritt und Tritt begegnen wir der 1000-jährigen Geschichte der Stadt Breslau. Längst sind die schönen Ensembles der Bürgerhäuser nach den ursprünglichen Plänen neu aufgebaut. Die Barockfassaden leuchten am Ring um die Wette mit dem spätgotischen Rathaus. Auf der Dominsel beeindrucken der ehrwürdige St. Johannes-Dom und die Marienkirche, im Universitätsgebäude die Aula Leopoldina. Auch auf architektonische Avantgarde stoßen wir. Um die sympathische Stadt mit ihren Inseln, Brücken, und viel jungem Leben zu erkunden, ist der Nachmittag frei! Suchen Sie nach den schönsten Zwergen, die die Plätze und Gassen der Altstadt schmücken. Ihre Bedeutung wird unser Reiseleiter bestimmt erklären.

9. TAG: Heimreise
Breslau - Görlitz - Autobahn Dresden - Chemnitz - Nürnberg - Heilbronn - Mannheim/ Karlsruhe (ca. 19.30 Uhr).
- Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 8 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
- Jüdisches Abendessen inkl. Konzert (im Rahmen der Halbpension)
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Örtliche Steuern und Abgaben
- Eintrittsgelder
- Klavierkonzert
Aus programmtechnischen Gründen findet der fakultative Ausflug ins Salzbergwerk Wieliczka beim Mai-Termin am 5. Reisetag statt.





















