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Erlebnisreise

Der Süden des Zentralmassivs

Im Land der 100 Vulkane

Im Herzen Frankreichs erhebt sich das Zentralmassiv – ein Landstrich, wie aus der Zeit gefallen. Über allem thronen die Vulkangipfel des Cantal, Namensgeber des Départements. Malerische Burgen, kleine mittelalterliche Städte und verstreute Bauernhöfe zwischen weiten Hochweiden bestimmen das Bild. Hier ticken die Uhren langsamer, die Natur prägt den Alltag, und die regionale Küche mit ihren bodenständigen Spezialitäten genießt einen ausgezeichneten Ruf.

7 Tage
1,4 (58)
ab 1625 € p.P.
 Regine Löwe
Regine Löwe
17.08.2026 - 23.08.2026
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Reiseübersicht
Reisedauer: 7 Tage, Mo. - So.
Teilnehmerzahl: Min. 12, max. 29 Teilnehmende
Buchungscode: K2026+FRAAUV
Termine & Preise

17.08.2026 - 23.08.2026
DZ mit Bad oder Dusche und WC
1625 €
DZ zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
2035 €
zubuchbare Optionen
Klimaschutzbeitrag (freiwillig)
9 €
Reiseverlauf

1. TAG: Mondäne Kurstadt
Mannheim 5.00 Uhr - Karlsruhe Hbf 6.10 Uhr - durch Elsass und Burgund, vorbei an Lyon, erreichen wir Vichy. Die mondäne Kurstadt der „Belle Époque“ hat ihren Zauber bis heute bewahrt: elegante Thermen, ein weitläufiger Kurpark, Grandhotels und die Art-déco-Kirche St. Blaise. Bei einem Rundgang entdecken wir die Glanzzeiten ebenso wie die Spuren der dunkleren Geschichte der Stadt während des Zweiten Weltkriegs.

2. TAG: Gipfel der Auvergne
Vichy - an Clermont-Ferrand vorbei kommen wir zur Talstation der modernen Zahnradbahn, die uns bequem auf den Puy de Dôme bringt. Der perfekte Vulkankegel war schon in der Antike ein heiliger Ort: Hier stand einst ein Tempel zu Ehren des Merkur, dessen Reste Archäologen heute noch vor Fragen stellen. Vom Gipfel öffnet sich ein herrlicher Blick weit über die „Chaîne des Puys“ hinaus. Durch den Nationalpark der Vulkane der Auvergne kommen wir am Nachmittag nach Salers, einem der schönsten Dörfer Frankreichs.

3. TAG: Wandteppiche und lokale Spezialität
Salers - wir erkunden unseren mittelalterlichen Standort, berühmt für seine dunklen Lavasteinhäuser, bevor wir im nahegelegenen Herrenhaus Tremolière die berühmten Wandteppiche aus dem 16. Jh. und die Gärten bewundern. Über den Col de Peyrol führt uns die Panoramafahrt am Puy Mary vorbei, mit 1787 m der höchste Gipfel der Region. Nach einem Halt beim farbenfrohen Kirchlein von Le Cheylade erreichen wir Riom-ès-Montagnes. Hier probieren wir in einer lokalen Distillerie den typischen Apéritif aus Wurzeln des gelben Bergenzians, eine Spezialität der Region.

4. TAG: Mächtige Abteikirche
Salers - heute geht es in den Süden. Über das schon ganz mediterrane Flusstal des Lot geht es nach Conques zu einem der Höhepunkte des Jakobswegs: Die mächtige romanische Wallfahrtskirche Ste-Foy in einem kleinen Dorf mit dem so detailfreudigen Tympanon des „Jüngsten Gericht“ aus dem 12. Jh. hat ihren Kirchenschatz aus dem Mittelalter über die schwierigen Zeiten der französischen Revolution retten können. Die Reliquienstatue der heiligen Fides mit einem Männerkopf, wohl aus der Spätantike, beeindruckt ebenso wie die Kirchenfenster von Pierre Soulages aus dem 20. Jh.

5. TAG: Burg und Käse
Salers - die stolze Burg Anjony, errichtet im Hundertjährigen Krieg, beeindruckt mit ihren vier Rundtürmen. Sie befindet sich bis heute im Besitz derselben Familie – ein lebendiges Stück Geschichte. Wandmalereien aus dem 16. Jh., Erbstücke aus vielen Jahrhunderten und ein faszinierender Rundblick vom Wehrgang bezaubern uns! Am Nachmittag erwartet uns ein authentisches Erlebnis auf einem Bergbauernhof : Wir lernen die traditionsreiche Salers-Rinderrasse kennen und erfahren, wie der berühmte Salers-Käse seit Jahrhunderten auf den Sommerweiden hergestellt wird – Verkostung natürlich inklusive!

6. TAG: Auf den Wochenmarkt!
Salers - die alte Bischofsstadt St. Flour liegt malerisch auf den vulkanischen Hochebenen, den Planezès. Ihr wuchtiger gotischer Dom, aus dunklem Basaltstein errichtet, thront über der Oberstadt. Über die Gassen zieht sich der lebhafte Wochenmarkt – ein Fest der Farben, Düfte und regionalen Köstlichkeiten. Nach Zeit für eigene Entdeckungen führt uns die Fahrt zum Viaduc de Garabit. Dieses technische Meisterwerk von Gustave Eiffel aus dem Jahr 1884 überspannt in kühner Bogenkonstruktion das Tal des Truyère – ein Vorgeschmack auf den Pariser Eiffelturm, der wenige Jahre später entstehen sollte.

7. TAG: Au revoir!
Salers - Rückfahrt über Lyon - Mulhouse nach Karlsruhe (ca. 20.00 Uhr) und Mannheim (ca. 21.00 Uhr).

Leistungen

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Käseprobe
  • Zahnradbahnfahrt

Hotel
1. - 2. Tag
Vichy, Hotel Aletti Palace

In Vichy befindet sich das authentische, 1905 erbaute ****HÔTEL ALETTI PALACE im Herzen der Stadt gegenüber dem Parc des Sources und der Oper. Die Zimmer sind klassisch eingerichtet und mit Dusche oder Bad, WC, Fernseher und WLAN ausgestattet. Morgens erwartet Sie ein einladendes Frühstücksbuffet. Das hoteleigene Restaurant La Véranda serviert traditionell zubereitete Gerichte.

2. - 7. Tag
Salers, Hotel Le Bailliage

In der charmanten mittelalterlichen Stadt Salers übernachten Sie im ***Sterne HOTEL LE BAILLIAGE am Fuße der Monts du Cantal. Die liebevoll eingerichteten Zimmer sind mit Bad oder Dusche und WC, Föhn, TV, Säulenventilator, Telefon, Wasserkocher und WLAN ausgestattet. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Morgens erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Das Abendessen wird im hoteleigenen Restaurant serviert. Eine schattige Terrasse und die Bar laden zum Verweilen ein.

Änderungen vorbehalten
Reiseleitung
 Regine Löwe
Regine Löwe

studierte nach ihrem Abitur in Heidelberg Pädagogik und lebt seit 1985 in Frankreich. Sie absolvierte 1998 das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Blaise Pascal Clermont-Ferrand und leitet seit 1993 Studienreisen für Hirsch in Frankreich. Die Reisegäste loben ihre Fähigkeit, sowohl Kenntnisse über Land und Leute, aktuelle Ereignisse als auch über Probleme der besuchten Region lebendig zu vermitteln. Regine Löwe schreibt: „Mir macht meine Arbeit als Reiseleiterin großen Spaß, ich freue mich auf den Kontakt mit den immer sehr interessierten Hirsch-Kunden.“

Bewertungen
1,4
Gesamtnote
aus 58 Stimmen

Weiterempfehlungs­index

Qualität Reiseleitung

Qualität Hotel

Qualität Bus & Fahrer

Ermittelt aus 17 Einzelkriterien und den Bewertungen von 58 Reisegästen - weitere Informationen hier