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Zur Biennale nach Venedig - 5 Tage

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Buchungscode:
K2019+ITAVENBER
Termin:
Preis:
ab 1155 € pro Person

  • La Biennale di Venezia
  • Peggy Guggenheim Collection
  • Kunstspaziergänge in Dorsoduro

Am Puls der Kunst

Von Mai bis November 2019 lockt "La Biennale di Venezia“ Kunstfreunde aus aller Welt in die Lagunenstadt. Mit den spektakulären Länder-Pavillons, der großen Ausstellung im Arsenale und vielen kleineren Projekten lässt uns die 58. Internationale Kunstausstellung Venedig ganz neu erleben. Wir besuchen die Peggy Guggenheim Collection sowie die Punta della Dogana und erhalten bei Gesprächen mit Insidern exklusive Einblicke in die aktuelle Kunstszene.

1. Tag: Werkstatt-Aperitif zum Auftakt
Mannheim 4.30 Uhr - Karlsruhe 6.00 Uhr - Fahrt über Basel - Luzern - Gotthard - Mailand nach Venedig. Ab Fusina nehmen wir ein Boot durch den Giudecca-Kanal bis in die Nähe unseres Hotels im südlichen Stadtteil Dorsoduro. In der Hotellobby treffen wir uns zu einem ersten gemeinsamen Spaziergang. Beim anschließenden Abendessen in einer Osteria führt uns unsere Reiseleiterin in die kommenden drei Tage ein, die ganz im Zeichen der Biennale und zeitgenössischer Kunst stehen. Das Thema der 58. Biennale lautet "May You Live in Interesting Times“ nach einem alten chinesischen Spruch über unsichere, aufrührerische Zeiten. Auch wir leben in solchen Zeiten, findet der künstlerische Leiter Ralph Rugoff, Direktor der Londoner Hayward Gallery. Welche soziale Funktion hat die Kunst angesichts der digitalen Verbreitung von Fake News? Welche Alternativen bietet sie uns? Diesen Fragen geht die Biennale in den nationalen Pavillons und in der großen Ausstellung im Arsenale nach. Wir dürfen gespannt sein auf spielerische Begegnungen, auf pure Freude, Poesie und Gesellschaftskritik!

2. Tag: Von den Pavillons zum Arsenale
Venedig - ein ganzer Tag auf der Biennale! Wir beginnen in den Giardini, der grünen Lunge Venedigs und dem Herzstück der spektakulären Kunstschau. Hier befinden sich die Pavillons der vertretenen Länder. Zum Teil von bekannten Architekten, wie Carlo Scarpa, Josef Hoffmann und Alvar Aalto, entworfen geben sie Einblick in die Architektur des 20. Jhs. Der Deutsche Pavillon wird diesmal kuratiert von Franciska Zólyom, Direktorin der Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst. Ausstellende Künstlerin ist die Bildhauerin Natascha Sadr Haghighian, die für die Zeit der Biennale das Pseudonym Natascha Süder Happelmann gewählt hat. Neben der kritischen Hinterfragung von Identitäten sind poetische Installationen typisch für die Konzeptkünstlerin. Weitere Nationalpavillons, die wir besuchen, werden gestaltet von u.a. Cathy Wilkes (England), Laure Prouvost (Frankreich), Martin Puryear (USA), Inuit Artist Collective Isuma (Kanada) und Renate Bertlmann (Österreich). In einer typisch venezianischen Osteria stärken wir uns beim Mittagessen. Nachmittags besuchen wir mit dem Arsenale den zweiten großen Bereich der Biennale. Von den Hallen der ehemaligen Schiffswerft ist die Corderia sicher am eindrucksvollsten: In dem 316 m langen Bau wurden in Zeiten der Republik die Schiffstaue für die venezianische Kriegs- und Handelsflotte hergestellt.

3. Tag: Kunstspaziergänge in Dorsoduro
Venedig - ein kurzer Spaziergang führt uns zur Fondazione Vedova. Der Architekt Renzo Piano hat Venedigs historische Salzkontore in eine Ausstellungshalle umgebaut, benannt nach dem abstrakten venezianischen Maler Emilio Vedova, einem der berühmtesten italienischen Künstler der Nachkriegszeit. In diesen Salzspeichern, seinem ehemaligen Atelier, hat heute die Stiftung für seinen Nachlass ihren Sitz. Weiter geht es zur Punta della Dogana mit dem ehemaligen Zollamt der Serenissima. Die weitläufigen, von Tadao Ando neu gestalteten Hallen präsentieren die Sammlung moderner Gegenwartskunst des französischen Unternehmers, Milliardärs und Mäzens François Pinault - eine der jüngsten Attraktionen der kunstverliebten Lagunenstadt. Nachmittags steht mit der Peggy Guggenheim Collection ein weiterer Höhepunkt an: In dem unvollendeten Palazzo am Canal Grande lebte die legendäre Sammlerin 30 Jahre lang und hinterließ großartige Werke der klassischen Moderne von Picasso, Kandinsky, Max Ernst, Mondrian bis Hans Arp. Sobald das Programm der Biennale feststeht, werden wir einen weiteren interessanten Hotspot auf dem Weg zurück ins Hotel mit aufnehmen.

4. Tag: Moderne Kunst im Kloster
Venedig - nach dem Frühstück nehmen wir das Vaporetto zur Klosterinsel San Giorgio Maggiore. Andrea Palladios großartige Kuppelkirche bietet den schönsten Blick zum Dogenpalast - und hinter ihrer Tempelfassade harmonische Renaissancearchitektur und hochkarätige Kunstwerke. Und noch etwas Besonderes erwartet uns hier: ein exklusiver Rundgang mit dem Abt in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Benediktinermönche. Anschließend bewundern wir in den Stanze del Vetro Fondazione Cini zeitgenössische Glaskunst. Der Nachmittag ist frei für eigene Unternehmungen in der "Serenissima“.

5. Tag: Ciao, Venezia!
Venedig - mit dem Boot setzen wir nach Fusina über. Rückfahrt mit dem Bus über Mailand - Gotthard - Basel nach Karlsruhe (ca. 21.00 Uhr) und Mannheim (ca. 22.00 Uhr).

Reiseleitung: Elisabetta Bresciani

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Abendessen am 1. Tag
  • Mittagessen am 2. Tag
  • Eintrittsgelder
  • Fährüberfahrten Fusina - Venedig - Fusina
  • Vaporetto-Fahrten

Min. 9, max. 19 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter Wichtige Informationen.

Hotel Don Orione

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1155 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1285 €
  • Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
    1425 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension 3 Abendessen
    75 €

Hotel Don Orione

Hotel Don OrioneHotel Don OrioneHotel Don OrioneHotel Don Orione

Sie wohnen im HOTEL DON ORIONE ARTIGIANELLI, ein ehemaliges Klostergebäude in ruhiger Lage im Herzen der Stadt. Die renovierten, geräumigen Zimmer sind mit Dusche und WC, Fön, Telefon, Safe, Klimaanlage und WLAN ausgestattet und per Aufzug erreichbar.

Elisabetta Bresciani

Die deutsch-italienische Kunsthistorikerin stammt aus Brescia, lebt heute in München und am Gardasee. Sie studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in München, Wien und Brescia, betreute als Kuratorin zahlreiche Ausstellungen zur Europäischen Kulturgeschichte und war als Dozentin an verschiedenen Universitäten tätig. Die Freiberuflerin und Venedig-Expertin bereitet derzeit Ausstellungen für das Londoner Freud Museum und für die venezianische Biblioteca Marciana vor - und freut sich auf Ihre erste Hirsch-Reiseleitung: "Ich mag es, Kunst- und Kulturgeschichte vor Ort zu vermitteln", so Elisabetta Bresciani, "denn die Entstehungsgeschichte und der aktuelle Kontext eines Werkes sind unerlässlich, um es verstehen und sich einfühlen zu können."

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