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Weserbergland - 5 Tage

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Reise entsprach den Erwartungen

 
4.7 / 5.0

Note: 1,3 aus
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K2017+DEUWESBER
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  • Die Schlösser der Weserrenaissance
  • Romantische Fachwerkstädtchen, romanische Klöster
  • Höhepunkt der Märchenstraße: "Grimmwelt“ in Kassel

An der "Deutschen Märchenstraße“

Auf den Spuren der Brüder Grimm entdecken wir das märchenhafte Weserbergland. Jakob und Wilhelm Grimm erforschten vor 200 Jahren in Marburg, Kassel und Göttingen die Volksliteratur. Ihren Märchenschatz hat die UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. Wo die Weser sich durch die Hügel schlängelt, genießen wir eine intakte Naturlandschaft, in der Dornröschen und Rotkäppchen leicht vorstellbar werden, bewundern mittelalterliche Baukunst und die erstaunlich reiche Weserrenaissance.

1. Tag: Wo die Märchenstraße beginnt
Karlsruhe 7.00 Uhr - Fahrt über Mannheim nach Hanau am Main, dem Geburtsort der Brüder Grimm. Das Nationaldenkmal auf dem Marktplatz kündet von den berühmten Märchensammlern und Wegbereitern der Germanistik. In Hanau beginnt die Deutsche Märchenstraße bis Buxtehude, die schon vor 40 Jahren eingerichtet wurde. Weiterfahrt in die Universitätsstadt Marburg. Auch hier erinnert man sich gern an das Wirken der berühmten Brüder, die an der ehrwürdigen Philipps-Universität studierten: Der "Grimm-Dich-Pfad“ lockt mit Märchenfiguren an Häusern und Mauern durch die Altstadt hinauf zum Landgrafenschloss. Zudem nutzen wir den Halt für den Besuch der ältesten gotischen Kirche Deutschlands, der Grabeskirche der Hl. Elisabeth von Thüringen. Über Nörten-Hardenberg und durch den Solling erreichen wir die Weserstadt Höxter.

2. Tag: Burgen und Fachwerkstädtchen
Höxter - heute geht es nach Süden zur sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Trendelburg. Anschließend spazieren wir beim "Dornröschenschloss“ Sababurg durch den märchenhaften Reinhardswald. Das ehemalige Jagdschloss der Landgrafen von Hessen, damals eine wildromantisch überwucherte Ruine, soll die Brüder Grimm beim Schreiben des "Dornröschens“ inspiriert haben. In Hannoversch Münden erreichen wir den Weserursprung: den Zusammenfluss von Werra und Fulda. Das reizvolle Städtchen brachte schon den weitgereisten Alexander von Humboldt zum Schwärmen. 700 Fachwerkhäuser sind erhalten. Kleine Entdeckungstour durch die Gassen der Altstadt, zum prächtigen Rathaus und Blick in die spätgotische Kirche St. Blasius. Sicher berichtet der Reiseleiter auch vom legendären Wundarzt Doktor Eisenbart, der hier wirkte. Stimmungsvolle Romanik begegnet uns in der einsam und versteckt gelegenen Benediktinerabtei Bursfelde ganz in der Nähe.

3. Tag: Alte Klöster und feines Porzellan
Höxter - Morgenspaziergang durch die "Hänsel und Gretel-Stadt“ Höxter und weiter an der Weser entlang nach Corvey. Die ehemalige Benediktinerabtei Corvey ist eine der bedeutendsten Klostergründungen des deutschen Mittelalters, Vorposten christlich-karolingischer Mission im 9. Jh. Aus dieser Zeit ist das berühmte Westwerk erhalten. Seit 2014 gehört die Anlage zum Weltkulturerbe der UNESCO; der private Besitzer lebt im barocken Schloss, das nach der Zerstörung des Klosters im Dreißigjährigen Krieg errichtet wurde. Weiterfahrt auf der östlichen Weserseite nach Fürstenberg. Hier besuchen wir die Porzellanmanufaktur im Schloss, ein weiteres Denkmal der Weserrenaissance. Die 1747 gegründete Manufaktur gehört zu den ältesten Europas. Romantisch und romanisch präsentiert sich Lippoldsberg mit seiner fantastisch restaurierten Benediktinerabteikirche.

4. Tag: Von Pfeifern und Fantasten
Höxter - gemütlicher Auftakt ist die Schifffahrt auf der Weser im landschaftlich besonders schönen Abschnitt zwischen Polle und Bodenwerder. Dann spazieren wir durch die Fachwerkstadt. Reste der mittelalterlichen Befestigung zeugen vom Wehrwillen der Zeit. Berühmtester Sohn der Stadt ist Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, der berühmte "Lügenbaron“, der in geselliger Runde seine Abenteuer erzählte. Nirgendwo in Deutschland gibt es eine solche Dichte von Schlössern und Adelshöfen im Stil der Renaissance wie in dieser Gegend. Das Weserbergland erlebte zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg einen regelrechten Bauboom und entwickelte seinen eigenen Stil: die "Weserrenaissance“. Ein besonders prächtiges Beispiel ist das Wasserschloss Hämelschenburg, seit Jahrhunderten im Besitz der Familie von Klencke. Am frühen Nachmittag werden wir dort erwartet. Zum Abschluss des Tages besuchen wir das hübsche Hameln, wo man an jeder Ecke dem legendären Rattenfänger begegnet, dem wohl dunkelsten Gesellen der Märchenstraße. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Höxter.

5. Tag: Erlebnis Grimmwelt
Höxter - wir fahren nach Kassel. Hier verbrachten die Brüder Grimm ihre produktivste Zeit, trugen die "Kinder- und Hausmärchen“ zusammen, verfassten die "Deutsche Grammatik“ und das "Deutsche Wörterbuch“. Ihnen zu Ehren ist 2015 das Museum Grimmwelt entstanden. Ein multimediales Märchenland zum Mitspielen, in das auch wir mit allen Sinnen eintauchen. Zum Schluss Spaziergang im Bergpark Wilhelmshöhe, wo Kassels Wahrzeichen, der Herkules, weithin sichtbar auf der Pyramide des Riesenschlosses thront. Rückreise nach Mannheim und Karlsruhe (ca. 18.30 Uhr).

Reiseleitung: Christoph Seemann

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Schifffahrt

Maximale Teilnehmerzahl: 29 Personen

Hotel Flair Hotel Stadt Höxter

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    675 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    785 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    75 €

Hotel Flair Hotel Stadt Höxter

 
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Sie wohnen im zentral gelegenen ***Sterne FLAIR HOTEL STADT HÖXTER. Die Komfort-Zimmer (Nichtraucherzimmer) haben Bad und WC, Fön, Telefon, Radio, Flachbild-TV, Safe und gratis WLAN. Morgens erwartet Sie ein Frühstücksbuffet. Bei gebuchter Halbpension verwöhnt Sie das hoteleigene Restaurant mit einem Buffet oder 3-Gang Menu mit zwei Hauptgerichten zur Auswahl.

Christoph Seemann

studierte Romanistik in Bonn und Kunstgeschichte in Paris. Seit 1996 konzipiert und leitet er für Hirsch Studien- und Wanderreisen in Nordafrika, auf der Iberischen Halbinsel, in Deutschland, Frankreich und Südamerika. Die Gäste loben sein didaktisches Geschick und seinen differenzierten Vortrag. Als erfahrener Kenner versteht er es, den "roten Faden“ eines Reisethemas zu entwickeln und beeindruckt immer wieder durch interessante Exkurse. Seine zurückhaltende und charmante Art hat schon viele Kunden seinen Spuren folgen lassen.

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