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Rumänien - Studienreise - 9 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 

Note: 1,6 aus
80 Stimmen

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K2014+RUMRUM
Termin:

  • Die Moldauklöster - einzigartige Weltkulturdenkmäler
  • Kirchenburgen und mittelalterliche Stadtkerne in Siebenbürgen
  • Die Hauptstadt Bukarest

Dracula-Fans mögen sich den Karpatenstaat neblig und dunkel vorstellen. Weit gefehlt! Denn Rumänien hat bezaubernde Landschaften und einzigartige Kulturschätze zu bieten. Europas „terra incognita" zwischen Schwarzmeerküste, Donau und Karpaten ist ein Land im Aufbruch. Nach der Eiszeit der kommunistischen Diktatur und den Wirren der Nach-Wende-Jahre ist man auf Europakurs. Längst sind noch nicht alle Probleme überwunden, die Gegensätze unübersehbar. Doch in Bukarest pulsiert das Leben. Die einzigartigen bemalten Moldau-Klöster der Bukowina verblüffen die immer zahlreicheren Besucher. Die malerischen Burgenstädte Siebenbürgens sind ein Augenschmaus für jeden Mittelalterfreund - Sibiu kam im Jahr der EU-Mitgliedschaft 2007 als Kulturhauptstadt zu Ehren. Hier erfahren Sie bei Ihrer Begegnung mit Einheimischen mehr zu Land und Leuten. Sie können gespannt sein!

1. Tag: „Paris des Ostens"

Karlsruhe - Transfer über Mannheim nach Frankfurt - Flug mit LUFTHANSA nach Bukarest. Am Flughafen empfängt Sie Ihre Reiseleitung zur Stadtrundfahrt. Vom einstigen „Paris des Ostens" zeugen große Boulevards mit prächtiger Bausubstanz. Doch auch die Folgen der Kahlschlagpolitik Ceausescus sind unübersehbar: Ganze Altstadtviertel ließ der Diktator abreißen, um Aufmarschalleen, Wohnblocks und das „Haus des Volkes" zu errichten, den monströsen Parlamentspalast mit 5100 Räumen. 20.000 Arbeiter schufteten hier, bis 1989 die Kräne stillstanden. Bei der Bes. erleben Sie Pomp und Tristesse der neoklassizistischen Herrschaftsarchitektur.

2. Tag: Kulturhauptstadt Sibiu

Bukarest - während der Fahrt in die Walachei besuchen Sie in Curtea de Arges die orthodoxe Kathedrale mit der Grablege der rumänischen Könige. Bald darauf erreichen Sie Hermannstadt (Sibiu), das auf die älteste Wehrburg der Siebenbürger Sachsen zurückgeht. Häuser, Kirchen und Palais der Europäischen Kulturhauptstadt 2007 erinnern an altdeutsche Städte. Von den Wehranlagen geht es durch die schön renovierte Oberstadt zur evangelischen gotischen Stadtkirche und zur orthodoxen Kathedrale. Sie erfahren, was es mit der sagenumwobenen Lügenbrücke auf sich hat.

3. Tag: Im Herzen Transsilvaniens

Hermannstadt - heute fahren Sie durch Siebenbürgen nach Nordrumänien. In Sibiel, einem Vorzeigedorf der kommunistischen Ära, besuchen Sie das Glasikonenmuseum. Anschließend besichtigen Sie in Kelling (Calnic) eine mittelalterliche Bauernburg (UNESCO-Weltkulturerbe). Über Karlsburg (Alba Iulia) kommen Sie nach Klausenburg (Cluj Napoca), das bis 1919, wie ganz Siebenbürgen, zu Ungarn gehörte. Spätbarocke Bauten und die gotische Michaelskirche prägen die lebhafte Universitätsstadt, die zum Flanieren einlädt. Weiterfahrt in die Bergbaustadt Frauenbach (Baia Mare), Hauptstadt der Region Maramuresch.

4. Tag: Die Holzkirchen der Maramuresch

Frauenbach - die Maramuresch ist ein einziges Freilichtmuseum! Die abgeschiedenen Dörfer sind für ihre fantastische Holzschnitzkunst und -architektur bekannt. Auf dem „ Fröhlichen Friedhof " des Städtchens Sapanta erinnern farbenfrohe Holzkreuze mit heiteren Bildern an die Verstorbenen. In Sighetu Marmatiei ist ein Gefängnis aus der kommunistischen Zeit zur Gedenkstätte geworden. Viele Holzkirchen der Gegend stehen unter dem Schutz der UNESCO. Sie sehen u.a. die Kirche von Surdesti mit 54 m hoch aufragendem Turm und gut erhaltener Ausmalung. Über den Prislup-Pass (1416 m) kommen Sie in die nördliche Moldau-Region, die Bukowina. Dieses „Buchenland" hat einen ganz besonderen Zauber mit sanften Hügeln, fruchtbaren Flusstälern und dem Calimani-Gebirge. In Gura Humorului beziehen Sie Ihr Hotel.

5. Tag: Weltberühmte Moldauklöster

Gura Humorului - heute widmen Sie sich den spätmittelalterlichen Klosterkirchen der Moldau, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Inmitten von Wiesen und Wäldern liegt das Kloster Moldovita, dessen prächtige Außenmalereien die „Belagerung Konstantinopels" eindrucksvoll schildern. Auch die Kirche der befestigten Klosteranlage Sucevita ist über und über mit fantastisch erhaltenen Außenfresken bedeckt. In Humor ist die erstaunliche Leuchtkraft der Farben erhalten. Das Kloster Voronet wird wegen seines eindringlichen Freskos vom Jüngsten Gericht gern mit der zeitgleich entstandenen Sixtinischen Kapelle verglichen. Beim Umschreiten der Kirche erkennen Sie Szenen der Genesis und bewundern das berühmte Voronet-Blau, das die Jahrhunderte überdauert hat. Rückfahrt nach Gura Humorului.

6. Tag: Natur pur in der Moldauregion

Gura Humorului - durch die Ostkarpaten fahren Sie in Richtung Siebenbürgen. In der Kirche des Agapia-Klosters, in dem rund 600 Nonnen leben, bewundern Sie die Fresken von Nicolae Grigorescu. Im gleichnamigen Nationalpark passieren Sie die spektakuläre Bicazklamm und kommen zum Roten See (Lacu Rosu). Anschließend fahren Sie durch das Szeklerland, Heimat einer ungarischsprachigen Volksgruppe, weiter nach Schäßburg (Sighisoara).

7. Tag: Die Route der Kirchenburgen

Schäßburg - die Altstadt von Sighisoara ist der vollständigste mittelalterliche Architekturkomplex in Rumänien und eine der schönsten bewohnten Burgen Europas! Vom Stundturm genießen Sie die herrliche Aussicht. Im Vlad-Dracul-Haus soll 1431 der walachische Fürst Vlad Tepes, das historische Vorbild Draculas, geboren worden sein. Kurios ist auch der steile Holztunnel der Schülertreppe. In der benachbarten Bergkirche werden die alten Zunftfahnen aufbewahrt. Auf der Weiterfahrt werfen Sie einen Blick in die sächsische Kirchenburg von Tartlau (Prejmer). Dann erreichen Sie Kronstadt (Brasov). Die größte Stadt Siebenbürgens wurde einst vom Deutschen Ritterorden gegründet. Nutzen Sie ihren freien Nachmittag für einen Spaziergang durch die Altstadt mit ihren schönen Bürgerhäusern und Laubengängen.

8. Tag: Gewaltige Kathedrale

Kronstadt - am Vormittag besuchen die Schwarze Kirche, Wahrzeichen der Stadt und größte evangelische Kathedrale in Südosteuropa. Das Innere birgt kostbare orientalische Gebetsteppiche. Ein Ausflug nach Bran schließt sich an. Die sächsische Törzburg thront auf einem Felsmassiv oberhalb eines idyllischen Tals. Gern wird die einstige Wehrburg gegen die Osmanen als die berühmte Draculaburg ausgegeben - auch wenn der historische Vlad Tepes nie hier gewesen ist! Rückfahrt nach Kronstadt.

9. Tag: Abschied im Traumschloss

Kronstadt - Fahrt durch die Karpaten zum Luftkurort Sinaia. Hier besichtigen Sie Schloss Peles, das sich König Carol I. Ende des 19. Jh. als Sommerresidenz errichtete - Neuschwanstein diente als Vorbild. Später hielt auch Ceaucescu hier gerne Hof. Nun schließt sich der Kreis und es geht zurück nach Bukarest. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt - Transfer über Mannheim nach Karlsruhe.

  • Flughafentransfers
  • Flüge mit LUFTHANSA von Frankfurt nach Bukarest und zurück
  • Flugsteuern und Sicherheitsgebühren
  • Rundfahrten in einem landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 8 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Eintrittsgelder
  • Festliches Abendessen mit Folklore (im Rahmen der Halbpension)

Maximale Teilnehmerzahl: 29 Personen

Rumänien

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1425 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1625 €

Rumänien

Bukarest, 1 Nacht, Howard Johnson****                
Hermannstadt, 1 Nacht, Continental Forum****
Frauenbach, 1 Nacht, Carpati****
Gura Humora, 2 Nächte, BW Bocuvina****
Schäßburg (Sighisoara), 1 Nacht, Binder Bubi*****
Kronstadt, 2 Nächte, Ambient****

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