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Peru - 15 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 

Note: 1,5 aus
20 Stimmen

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Buchungscode:
K2019+PERPER
Termin:
Preis:
ab 3755 € pro Person

  • Großartiges Machu Picchu
  • Die Pyramiden der Moche
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee

Erkundungen im Land der Inka

Peru: das sagenhafte "Eldorado“. Das Land, das Generationen von Abenteurern und Archäologen anzog, ist heute ein faszinierendes Reiseziel für Landschafts- und Kulturbegeisterte. Es umfasst Meer und trockene Wüste, mächtige Andengipfel und tropischen Regenwald. Es birgt erstaunliche Zeugnisse indianischer Hochkulturen und den Prunk spanischer Kolonialmacht. Erleben Sie die Geschichte und Gegenwart Perus mit den Kulturen des Nordens und Cuzco, dem "Nabel der Welt“ der Inka.

1. Tag: Anreise
Karlsruhe - voraussichtlich nachmittags Transfer über Mannheim zum Flughafen Frankfurt und Flug mit LATAM über Madrid nach Lima.

2. Tag: Ankunft in Lima
Lima - Ankunft am frühen Morgen. Eine kurze Busfahrt bringt uns zum Hafen von Callao, wo wir einen Blick auf die Festung aus der Zeit Philipp II. werfen. Weiter geht es Richtung Süden zur Inkafestung Pachacamac. Wir besuchen die Ruinen und das kleine Museum. Anschließend Mittagessen und Hotelbezug im Stadtteil Miraflores.

3. Tag: Spanische Spuren
Lima - Rundfahrt durch die peruanische Hauptstadt. Die 8-Millionen-Metropole am Pazifik wurde am Dreikönigstag 1535 von Francisco Pizzaro als neuer Mittelpunkt des eroberten Reiches gegründet. Die Altstadt mit ihren Kirchen, Klöstern und Kolonialpalästen ist Welterbe, ihr schachbrettartiger Grundriss typisch für eine Siedlungsstadt. Wir beginnen die Besichtigung an der Plaza de Armas mit der Kathedrale und dem Präsidentenpalast, dem Regierungssitz. Die Bischofskirche aus dem 16. Jh. birgt die Grabkapelle des Stadtgründers. Wir spazieren zum Dominikanerkloster mit den Gräbern der Heiligen Rosa und des Heiligen Martin von Lima, dessen Kreuzgang mit Sevillaner Azulejos aus dem frühen 17. Jh. kunstvoll geschmückt ist. Nach dem Mittagessen Transfer zum Flughafen und Flug nach Trujillo.

4. Tag: Perus Norden
Trujillo - die charmante Stadt nah am Meer - ebenfalls von Francisco Pizarro gegründet - hat trotz mehrerer Erdbeben das hübsche koloniale Stadtbild bewahrt. Wir besuchen die archäologischen Stätten in der Umgebung. Von Huacas de Moche, der einstigen Hauptstadt des riesigen Mochica-Reiches, zeugen Reste von Tempelanlagen und Pyramiden: Die aus 140 Mio. Lehmziegeln errichtete Huaca del Sol (Sonnenpyramide) mit einer Grundfläche von 340 x 160 m und einer Höhe von fast 40 m gilt als größtes präkolumbianisches Bauwerk Südamerikas. Etwas kleiner ist die Huaca de la Luna mir ihren dekorativen Reliefmauern. Sensationelle Funde der letzten Jahre legten bunt ausgemalte Reliefs im Sonnentempel der Mochica frei. Weiter geht es zu den Überresten von Chan Chan. Die versunkene Hauptstadt des Chimú-Reiches, in der bis zu 100.000 Menschen lebten, ist die größte archäologische Stätte des Kontinents. Ursprünglich wurde jedes der zehn Stadtviertel von einer Tempelpyramide aus ungebrannten Lehmziegeln überragt. Das kleine Museum gibt gute Einblicke in das Leben und Wirken der Chimú. In Huanchaco, direkt am Pazifik, lassen wir uns frischen Fisch und andere Köstlichkeiten schmecken.

5. Tag: Auf der Panamericana
Trujillo - Fahrt auf der Panamericana durch die Wüstengebiete der nördlichen Küsteregion nach El Brujo, einem Zeremonialtempel der Mochica-Kultur, der mehrfach überbaut und später von der Lambayeque-Kultur als Begräbnisort genutzt wurde. Weiter geht’s nach Chiclayo, einer jungen, recht modernen Handelsstadt mit originellem Kräutermarkt - dem Mercado Modelo.

6. Tag: Sensationsfund Fürstengrab
Chiclayo - Fahrt nach Túcume und ins Valle de las Piramides. Mehrere Kulturen hatten sich im Lauf der Jahrhunderte im fruchtbaren Tal des Rio La Leche niedergelassen, Überreste von 26 Lehmziegel-Pyramiden wurden hier entdeckt, darunter die fast 700 m lange, 100 m breite und 40 m hohe Huaca Larga, das größte Adobe-Bauwerk der Welt. Weiter nach Lambayeque. Im nahen Sipán gelang 1987 ein spektakulärer Fund: die Fürstengruft des Señor de Sipan, eines Mochica-Herrschers. Im modernen Museo Tumbas Reales wird der Grabfund präsentiert: die lebensgroße Figur mit goldenen Brustplatten, Armreifen und aufwändigem Kopfschmuck, außerdem mehr als 2000 Goldobjekte, unzählige Keramiken und Textilien, fein gearbeitete Schmuckstücke. Fahrt nach Sicán. Die hiesige Kultur löste die Mochica-Kultur ab. 1991 wurde hier eine Adobe-Pyramide, ebenfalls mit einer Grabkammer, entdeckt.

7. Tag: Am "Nabel der Welt“
Chiclayo - morgens Flug über Lima nach Cuzco, Transfer zum Hotel und Mittagessen. "Nabel der Welt" nannten die Inka ihre Hauptstadt, auf 3350 m Höhe in einem ausgedehnten Tal in den Anden gelegen. Von hier aus herrschten die Inka-Fürsten über Tahuantinsuyo, wie sie ihr über 1 Mio. km² großes Reich nannten. Auch nach der rücksichtslosen Zerstörung durch die spanischen Eroberer lässt sich der Glanz des untergegangenen Inkareiches noch immer erahnen. Auf einem Ausflug besuchen wir Tambo Machay, ein Wasserheiligtum, die rote Festung Puca Pucara, das labyrinthische Tempelheiligtum Quenko und die gigantische Festung Sacsayhuaman. Auf Schritt und Tritt begegnen uns die ebenmäßigen, kunstvollen Inka-Mauern, die aus passgenauen Felsbrocken millimetergenau zusammengefügt wurden. Die eindrucksvollsten sind beim Sonnentempel im Bereich des Coricancha (Goldener Hof) erhalten, dem religiösen Zentrum des Inkareiches. Der Sonnenkult war Staatsreligion und legitimierte die Herrschaft der Inkasippe. Sonne, Gold und Inka bildeten dabei eine Art männliche Dreieinigkeit.

8. Tag: Koloniales Cuzco
Cuzco - prachtvolle Kolonialbauten und grandiose Kirchen prägen heute das Stadtbild. Wir unternehmen einen Stadtspaziergang zum Hauptplatz mit K athe-drale, Jesuitenkirche und Coricancha. Mittagessen in Cuzco. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Entdecken Sie die bezaubernde Kolonialstadt auf eigene Faust! Der Reiseleiter gibt gern Tipps.

9. Tag: Bunter Markt und Salzterrassen
Cuzco - traditionell farbenprächtig ist der Markt von Chinchero, einem urigen, von den Inkas gegründeten Bergdorf. Anschließend Fahrt durch das Urubamba-Tal, das seit alters her als das heilige Tal der Inkas bezeichnet wird. Über Moray, einem alten landwirtschaftlichen Zentrum und heiliger Stätte mit spektakulären Rundterrassen, und die Salzterrassen von Maras kommen wir nach Ollantaytambo. Die gewaltige Tempelfestung liegt besonders eindrucksvoll über dem Tal. 20 Tonnen schwere Monolithen aus rosarotem Quarzporphyr sollten die Wände des Tempels darstellen. Die Steinbearbeitung ist in Form und Feinheit einmalig. Nie vollendet gibt die Anlage den Archäologen bis heute Rätsel auf. Übernachtung in Urubamba.

10. Tag: Geheimnisvolles Machu Picchu
Urubamba - mit dem Zug fahren wir auf landschaftlich reizvoller Strecke nach Machu Picchu. Der Name bedeutet "Großer Gipfel" und weist auf die spektakuläre Lage auf einem Bergrücken hin. Erst 1911 entdeckte der amerikanische Historiker Hiram Bingham mit Hilfe der Bevölkerung diese unversehrte, komplett überwachsene Inkastadt. Wohl weil sie vom Tal aus unsichtbar war, blieb sie den spanischen Eroberern verborgen. Wenn auch die Funktion dieser Siedlung noch immer ungeklärt ist, erlebt der Besucher Machu Picchu als intakte Stadt mit Wohnquartieren, Wasserversorgung und heiligen Bezirken, mit Intihuatana und Tempelbereich. Die Stadt verbirgt sich nicht hinter Festungswällen, ein breiter, gepflasterter Weg markiert die Grenze. Bedeutsam sind neben den erhaltenen Bauwerken die Stufen und Terrassen, die für die landschaftliche Nutzung der Hänge angelegt waren. Sie sicherten die Versorgung der Stadt - nach Schätzungen hätte die Hälfte der Anbaufläche ausgereicht etwa 1000 Menschen zu ernähren. Zugfahrt zurück nach Cuzco.

11. Tag: Über die Hochebene
Cuzco - mit dem Bus fahren wir durch die beeindruckende Landschaft des Altiplano nach Puno. Die Strecke führt durch das Vilcanoatal über die Passhöhe La Raya (4313 m), in deren Nähe Lama- und Alpakaherden weiden und Dämpfe von Thermalwasser aus dem hügeligen Grasland aufsteigen. Während der Fahrt auf dem Hochplateau haben wir mehrmals die Möglichkeit auszusteigen um die Aussicht zu genießen. In Sillustani sehen wir die geheimnisvollen Chullpas, steinerne Grabtürme von bis zu 12 m Höhe, die sich eindrucksvoll von der kargen Landschaft abheben. Puno, die Stadt am Titicacasee, liegt auf 3830 m.

12. Tag: Auf dem Titicacasee
Puno - auf dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt unternehmen wir einen mehrstündigen Bootsausflug. Titicaca war der Garten Eden der Inkalegende; der Sonnengott setzte hier seine Kinder Manco Capac und Mama Ocllo in die Welt der Tiermenschen. Hier ist das Ursprungsland der Inka, die seit 300 v. Chr. das Gebiet bevölkerten und im 13. Jh. ins Tal von Cuzco wanderten. Heute leben vorwiegend Menschen des Aymarastammes an den Ufern des Sees. Wir fahren zu den schwimmenden, aus Schilfrohr erbauten Uros-Inseln. Auch Häuser und Boote der Einwohner sind aus Binsen gefertigt. Weiter geht es auf die autonom verwaltete Insel Taquile, die eine Zeit lang als Gefängnisinsel genutzt wurde. Der schweißtreibende Aufstieg zum Hauptplatz (3950 m) lohnt wegen der Aussicht über den Titicacasee! Taquile steht vor allem für Weberei und Stickerei, wofür hier überwiegend die Männer zuständig sind. Die hiesige Textilkunst gehört mittlerweile zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Abendessen und Übernachtung in Puno.

13. Tag: Freizeit in Lima
Puno - Transfer zum Flughafen von Juliaca, Flug nach Lima und Transfer zum Hotel. Je nach Flugzeit ist am Nachmittag Freizeit für eigene Erkundungen. Gemeinsames Abendessen.

14. Tag: Altamerikanische Kulturen
Lima - wir besuchen das Archäologische und Anthropologische Museum, das einen hervorragenden Überblick über die präkolumbianischen Kulturen bietet. Wir tauchen ein in die altamerikanische Mythologie und in die geheimnisvolle Welt der Hochkulturen von Chavín, Paracas, Nazca und Chimú. Nach dem gemeinsamen Mittagessen Transfer zum Flughafen und Rückflug über Madrid nach Frankfurt.

15. Tag: Rückkehr
Frankfurt - Landung gegen Abend und Transfer über Mannheim nach Karlsruhe. Programmänderungen vorbehalten.

Reiseleitung: Christoph Seemann

  • Flughafentransfers
  • Flüge mit LATAM von Frankfurt über Madrid nach Lima und zurück
  • Inlandsflüge Lima - Trujillo, Chiclayo - Lima, Lima - Cuzco und Juliaca - Lima
  • Flugsteuern und Sicherheitsgebühren
  • Rundfahrten in einem landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 12 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Mittag- oder Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Eintrittsgelder
  • Zugfahrten und Bootsausflug

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Für die Einreise ist ein 6 Monate über das Reiseende hinaus gültiger Reisepass erforderlich.

Für den Kauf der Zugtickets sowie der Eintrittskarte zum Machu Picchu benötigen wir Ihre Reisepassdaten bis 10 Wochen vor Reisebeginn.

Lassen Sie sich beraten: Jana Heundorf war für Sie vor Ort.

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter Wichtige Informationen.

22.8.2019 - 5.9.2019 | 15 Tage

Peru

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    3755 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    4155 €

Peru

Hotel Girasoles, LimaHotel Girasoles, LimaCasa Andina, TrujilloCasa Andina, TrujilloHotel Costa Del Sol, ChiclayoHotel Costa Del Sol, ChiclayoCasa Andina, CuzcoCasa Andina, CuzcoLa Hacienda de la Valle, UrubambaLa Hacienda de la Valle, UrubambaLa Hacienda Plaza de Armas, PunoLa Hacienda Plaza de Armas, Puno

Lima, 1 Nacht, Girasoles***
Trujillo, 2 Nächte, Casa Andina Trujillo****
Chiclayo, 2 Nächte, Costa del Sol****
Cuzco, 2 Nächte, Casa Andina Cuzco***
Urubamba,1 Nacht, La Hacienda Del Valle***
Cuzco, 1 Nacht, Casa Andina Cuzco***
Puno, 2 Nächte, La Hacienda Plaza de Armas***
Lima, 1 Nacht, Girasoles***

- Änderungen vorbehalten -

Christoph Seemann

studierte Romanistik in Bonn und Kunstgeschichte in Paris. Seit 1996 konzipiert und leitet er für Hirsch Studien- und Wanderreisen in Nordafrika, auf der Iberischen Halbinsel, in Deutschland, Frankreich und Südamerika. Die Gäste loben sein didaktisches Geschick und seinen differenzierten Vortrag. Als erfahrener Kenner versteht er es, den "roten Faden“ eines Reisethemas zu entwickeln und beeindruckt immer wieder durch interessante Exkurse. Seine zurückhaltende und charmante Art hat schon viele Kunden seinen Spuren folgen lassen.