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hirschexklusiv: Die Orgeln von Paris - 5 Tage

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Buchungscode:
K2019+FRAPARORGEXK
Termin:
Preis:
ab 1195 € pro Person

  • Historische Orgeln
  • Außergewöhnliche Klangerlebnisse
  • Bedeutende Organisten

Auf der Spur der Klangfarben durch die Jahrhunderte

Paris, die Stadt der Musik! Im kulturellen Herzen Frankreichs konzentriert sich ein großartiges In-strumental-Erbe, das vor allem mit einem Namen verbunden ist: Aristide Cavaillé-Coll, romantischer Farbenmischer und größter Orgelbauer aller Zeiten. Begleitet von einem renommierten Orgelexperten entdecken wir in und um Paris herrliche Instrumente, deren Charakter und Klangfarben uns bei Vorführungen und Improvisationen tief berühren. Eine Reise zum Hören und Staunen!

1. Tag: Das Wunderwerk von St. Sulpice
Mannheim 4.30 Uhr - Karlsruhe 6.00 Uhr - über die Autobahn Baden-Baden - Metz - Reims erreichen wir Paris. Musikalischen Auftakt macht die tempelartige Madeleine-Kirche, in der wir dem "maître des maîtres“ des französisch-romantischen Orgelbaus begegnen, Aristide Cavaillé-Coll. Die prächtige Orgel von 1846 zeigt noch barocke Merkmale, doch zugleich Elemente einer radikal neuen, romantischen Ästhetik. Camille Saint-Saëns und Gabriel Fauré gehörten zu den Titularorganisten. Im Viertel St-Germain-des-Prés zieht die Kirche St-Sulpice seit Dan Browns "Da Vinci Code“ viele Besucher an. Wir bestaunen den "Riesen von Saint-Sulpice“: Die Orgel mit 102 Registern auf fünf Manualen gilt als eine der schönsten überhaupt und ist die Arbeit verschiedener Orgelbauer. Der Prospekt von François-Henri Clicquot hat die Revolutionswirren überlebt. Cavaillé-Coll vollendete das Instrument 1862 unter Erhalt der originalen Pfeifen und erlangte damit Weltruhm. Der legendäre Marcel Dupré wirkte hier; seit 1985 ist Daniel Roth im Amt, einer der bedeutendsten Organisten der Gegenwart. Heute spielt er für uns!

2. Tag: Orgelkunst im 9. Arrondissement
Paris - heute bleiben wir im Viertel unseres Hotels. Zur Zeit der großen Umgestaltung der Stadt durch Baron Haussmann entstand im 19. Jh. der protestantische Temple du Saint-Esprit ; die Kirche St-Louis d’Antin gehörte zu einem Kapuzinerkloster. Beide Instrumente stammen von Cavaillé-Coll. Kleiner als die bisher gesehenen stehen sie doch für die phänomenale Qualität seiner Arbeit, denn sie wurden nie verändert – außergewöhnlich in einer Stadt wie Paris! In Sichtweite der Opéra Garnier ließ Haussmann die Kirche La Trinité im Renaissance-Stil errichten, in der man 1869 die Trauerfeier für Berlioz abhielt. Die Orgel von Cavaillé-Coll inspirierte Olivier Messiaen zu vielen Werken, die hier ganz einzigartig klingen. 55 Jahre lang war er hier Organist.

3. Tag: In der Ile-de-France
Paris - Fahrt nach Champcueil. In der romanisch-gotischen Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption hören wir ein Instrument des belgischen Orgelbauers Dominique Thomas von 2008. Die 16-Fuß-Orgel im flämischen Barockstil ist mit ihrer mesotonischen Stimmung in Frankreich einmalig. Weiterfahrt nach Houdan. Für St-Jacques St-Christophe baute Louis-Alexandre Clicquot, Spross einer berühmten Orgelbauerfamilie, ab 1734 ein Instrument mit 21 Registern und zwei Manualen. Es ist das einzige des königlichen Orgelbauers, das im Wesentlichen unverändert erhalten ist – von den Pfeifen auf ihren Windladen bis zu den Tasten. Dank der vorbildlichen Restaurierung erklingt es für uns in all seiner Pracht. Letztes Ziel ist Etampes. Die Renaissance-Könige pflegten ihren Maîtressen dieses Herzogtum zu schenken – vielleicht lauschte Gabrielle d’Estrées, Geliebte von Henri IV, der Orgel in der Collégiale Notre-Dame-du-Fort? Diese stammt aus dem späten 16. Jh. und besitzt viel Tonmaterial der Renaissance – eine Seltenheit, fielen doch unzählige Instrumente den Religionskriegen zum Opfer. Auch die Figuren am schönen Portal verloren damals ihre Köpfe.

4. Tag: Musikalisch durch Jahrhunderte
Paris - die Orgel in St-Gervais, gebaut 1601-1768 von den Orgelbauern des Königs, zählt zu den besterhaltenen weltweit – einzigartig ist der Spieltisch mit fünf Manualen. Fast 200 Jahre lang hatte die berühmte Familie Couperin, darunter Louis und François Couperin, hier das Organistenamt inne. Weiter geht es im Quartier Latin: St-Séverin, die älteste Kirche am linken Seine-Ufer, zeigt schönste Flamboyant-Gotik. Ihre Orgel mit vier Manualen und 58 Registern besitzt ein wunderbares Gehäuse des 18. Jhs. Mit ihr wurde in den 1960er-Jahren erstmals in Frankreich ein barockes Instrument rekonstruiert: Michel Chapuis, Leiter der Bewegung für die authentische Aufführungspraxis barocker Musik, setzte sich dafür ein. Viele Organisten wurden durch dieses Instrument geprägt. Fahrt nach Courbevoie nordwestlich von Paris. Seit 1912 ist in St-Maurice de Bécon ein Instrument zu hören, das eigentlich für einen ganz anderen Ort bestimmt war: Cavaillé-Coll schuf es 1865 für die Privatkapelle des Marquis de Lambertye – eine exklusive Seltenheit! Frisch restauriert bezeugt es den Lebensstil eines reichen Aristokraten.

5. Tag: Zurück mit Orgelklang
Paris - postmoderne Wohnanlagen prägen Noisy-le-Grand an der Marne. In St-Sulpice erklingt für uns eine Orgel von Dominique Thomas, inspiriert von deutschen Instrumenten des 17. Jhs. Zurück in diese Epoche führt uns auch die Orgel von Notre-Dame in Rozay-en-Brie mit ihrem guten Erhaltungszustand. Jacques Champion de Chambonnières, Cembalist des Königs, residierte im Ort – und hat sie sicher gespielt. Ebenso die Brüder Couperin, die, von ihm entdeckt, ihre große musikalische Karriere in Versailles antraten. Rückfahrt nach Karlsruhe (ca. 21.00 Uhr) und Mannheim (ca. 22.00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass die Transfers vor Ort teilweise per Metro und öffentlichem Bus erfolgen. Programmänderungen vorbehalten.

Ihr Hotel
Sie wohnen im ***Sterne HOTEL LE CARDINAL zentral im 9. Arrondissement von Paris. Das Gebäude im Haussmann-Stil liegt in einer kleinen Privatstraße, in der Gegend zwischen der Oper, den Grands Boulevards, dem Boulevard Clichy und Montmartre. Die frisch renovierten Zimmer sind modern mit Bad oder Dusche und WC, Fön, TV, Telefon, Safe, Klimaanlage und Minibar ausgestattet. Morgens wird ein kontinentales Frühstück mit frischen, regionalen Produkten serviert. In der hoteleigenen Bar können Sie am Abend den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Orgelvorführungen
  • Örtliche ÖPNV-Tickets

Min. 9, max. 19 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter Wichtige Informationen.

Hotel Le Cardinal

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1195 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1395 €
  • Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
    1465 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    110 €

Hotel Le Cardinal

 
Hotel Le CardinalHotel Le CardinalHotel Le CardinalHotel Le CardinalHotel Le CardinalHotel Le CardinalHotel Le CardinalHotel Le Cardinal

Sie wohnen im *** Sterne HOTEL LE CARDINAL zentral im 9. Arrondissement von Paris. Das Gebäude im Haussmann-Stil liegt in einer kleinen Privatstraße, in der Gegend zwischen der Oper, den Grands Boulevards und dem Boulevard Clichy und Montmartre. Die frisch renovierten Zimmer sind modern mit Bad oder Dusche und WC, Föhn, TV, Telefon, Safe, Klimaanlage und Minibar ausgestattet. Morgens wird ein kontinentales Frühstück mit frischen, regionalen Produkten serviert. In der hoteleigenen Bar können Sie am Abend den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.

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