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Oberlausitz - 6 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 

Note: 1,3 aus
47 Stimmen

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K2019+DEUOBELAU
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Preis:
ab 795 € pro Person

  • Das Land der Sorben und Umgebindehäuser
  • Bilderbuch-Altstadt von Görlitz
  • Burgen, Kirchen, Landschaftsgärten

Erkundungen zwischen Spree und Neiße

Man spricht deutsch und sorbisch, tschechisch und polnisch - die Oberlausitz ist vielseitig in jeder Hinsicht! Nach der Wiedervereinigung haben sich viele Orte zu wahren Schmuckstücken gemausert. Die Sorben bewahren ihre Traditionen. Architektonisch reicht die Palette von malerischen Umgebindehäusern bis zu eindrucksvollen Kirchen. Im Süden erleben wir die dörfliche Berglandschaft, im Norden Heide und Seen. Krönender Abschluss: Fürst Pücklers Landschaftspark in Bad Muskau.

1. Tag: Auftakt in Zwickau
Karlsruhe
6.00 Uhr - Fahrt über Mannheim - Frankfurt - Erfurt nach Zwickau. Die im 12. Jh. erstmals erwähnte Stadt gelangte als Handelsplatz zu großer Bedeutung. Tuchfertigung, Schmiedehandwerk und Gewinne aus dem Bergbau führten zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Auf unserem Stadtrundgang beeindruckt der spätgotische Mariendom mit seiner reichen Ausstattung. Am Hauptmarkt besichtigen wir das Robert-Schumann-Haus, das Geburtshaus des bekannten Komponisten der Romantik. Im Rahmen einer fachkundigen Führung erfahren wir auch Wissenswertes über seine Frau, die Pianistin und Komponistin Clara Schumann, die in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiern würde. Ihr Hammerflügel ist eines der wichtigsten Exponate des Museums. Weiterfahrt nach Bautzen.

2. Tag: Mittelalterliches Bautzen
Bautzen - das tausendjährige Bautzen am Oberlauf der Spree hat seinen altertümlichen Charakter bewahrt. Der Rundgang durch die "Stadt der Türme“ führt uns zum Simultan-Dom St. Petri und zur Ortenburg, die ein Sorbisches Museum beherbergt. In Bautzen und in den umliegenden Dörfern lebt das kleine slawische Volk der Sorben, das uralte Bräuche und eine eigene Sprache pflegt. Wir hören von der berüchtigten Strafanstalt des DDR-Regimes und von aktuellen Konflikten: Stoff zum Nachdenken. Umso idyllischer scheint der Blick von der Stadtmauer ins Spreetal. Am Nachmittag fahren wir durch die sorbische Landschaft zum Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Das im 13. Jh. gegründete Zisterzienserinnenkloster ist bis heute in Funktion und bekannt für seine festlichen Osterbräuche.

3. Tag: Bilderbuch der Baukunst
Bautzen - Fahrt nach Görlitz an der Neiße. Die Altstadt der deutsch-polnischen Stadt ist großartig erhalten und mustergültig restauriert: Rund 4000 Denkmäler aus sieben Jahrhunderten fügen sich zu einem "Bilderbuch der Baukunst“ zusammen. Wir spazieren zum Untermarkt, der guten Stube der Stadt, mit prächtigen Renaissancebauten, einladenden Höfen und den typischen Hallenhäusern der Barockzeit. Auf dem Nikolaifriedhof zeugt das Heilige Grab von spätmittelalterlicher Frömmigkeit. In St. Peter und Paul, der Hauptkirche der Stadt, erwartet uns ein besonderes Kleinod: die "Sonnenorgel“ des Orgelbauers Eugenio Casparini. Nach der Besichtigung kommen wir sogar in den Genuss eines Orgelkonzertes! Letzte Etappe ist die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften. Der herrliche klassizistische Bibliothekssaal spiegelt den Geist der Aufklärung: Die 140.000 Bände selbst sind der Schmuck, aufgereiht in dekorativen Bücherbögen wie Theaterkulissen - eine Bühne für Vernunft und Forschergeist!

4. Tag: Umgebindehäuser und Fastentücher
Bautzen - Ausflug ins Oberlausitzer Bergland : Über Obercunnersdorf, einem malerischen "Museumsdorf“ mit vielen denkmalgeschützten Umgebindehäusern, kommen wir nach Zittau im bergigen Dreiländereck. Berühmtester Schatz sind die Fastentücher aus dem 15. und 16. Jh., außergewöhnliche, auf viele Quadratmeter Leinen gemalte "Textilbibeln“. Nur wenige Kilometer südlich liegt im Zittauer Gebirge der Kurort Oybin. Wir erreichen ihn mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn und steigen auf zur romantischen Burgruine, die vielen Malern als Modell diente. Dann holt uns der Bus zur Rückfahrt nach Bautzen ab.

5. Tag: Zu Gast bei Fürst Pückler
Bautzen - der heutige Ausflug führt uns durch die Oberlausitzer Teich- und Heidelandschaft nach Bad Muskau. Hier lustwandeln wir im weitläufigen Muskauer Park (UNESCO-Weltkulturerbe). Inspiriert von englischer Gartenkunst schuf der exzentrische Fürst Hermann Pückler zu Beginn des 19. Jhs einen der schönsten Landschaftsparks Europas - sein Lebenswerk. Das Schlossmuseum führt unterhaltsam in die schillernde Persönlichkeit Pückler-Muskaus ein. Zurück in Bautzen ist der Nachmittag frei.

6. Tag: Heimreise
Bautzen - nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an. Über Erfurt - Frankfurt - Mannheim erreichen wir Karlsruhe (ca. 18.30 Uhr).

Reiseleitung: Dr. Walter Appel

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Örtliche Führungen
  • Orgelkonzert
  • Schmalspurbahn-Fahrt

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Hotel Best Western Plus Bautzen

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    795 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    925 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    120 €

Hotel Best Western Plus Bautzen

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Sie wohnen im Herzen der Bautzener Altstadt im ****Sterne HOTEL BEST WESTERN PLUS. Die komfortablen Zimmer sind ausgestattet mit Bad oder Dusche und WC, Fön, Safe, Minibar, Kaffee-/Teeset, TV, Telefon und gratis WLAN. Morgens bedienen Sie sich am Frühstücksbuffet. Ihr Abendessen (falls gebucht) genießen Sie im hoteleigenen Restaurant mit regionaler und internationaler Küche sowie Blick auf die romantische Altstadt. Entspannung bietet der Fitness- und Saunabereich. An der Hotelbar können Sie den ereignisreichen Tag bei einem Drink ausklingen lassen.

Dr. Walter Appel

studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in München, Bamberg und Berlin. Als Kunsthistoriker arbeitete er u.a. beim Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, im Stadtarchiv und Museum Landau und für das Dommuseum Mainz. Journalistische Tätigkeit, Mitwirkung an Ausstellungen, wissenschaftliche Publikationen und Führungen u.a. am Weltkulturerbe Dom zu Speyer, gehören zu seinen vielfältigen Fähigkeiten. Seit 1984 konzipiert und leitet er Reisen für renommierte Veranstalter und ist in vielen Kunstlandschaften Europas unterwegs. Seine Leidenschaft ist die Klassische Musik, sein Herz schlägt für die Baukunst der Romanik und Gotik, wofür er sich als freiberuflicher Kunsthistoriker auch ehrenamtlich engagiert. Seit 2016 lässt er Hirschreisende an seinem Wissen teilhaben.

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