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Nördliches Burgund - 5 Tage

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K2018+FRABURNOR
Termin:

  • Weinort Chablis
  • Burgen-Baustelle von Guédelon
  • Wallfahrtsort Vézelay

Mit der Burgen-Baustelle von Guédelon

Staunend stehen wir heute vor Kirchen und Kathedralen des Mittelalters. Im nördlichen Burgund gibt ein Experiment faszinierende Einblicke in die Baukunst vergangener Zeiten: die Burg Guédelon. Mit Methoden der mittelalterlichen Baumeister wird seit 20 Jahren an ihr gebaut. Eine Begegnung, die unseren Blick auf die Wunderwerke schärft, die wir gerade in dieser Region so oft antreffen. Freuen Sie sich auf das berühmte Vézelay, auf charmante Städtchen und die Weinberge des Chablis.

1. Tag: Durch die Champagne
Mnnheim 5.30 Uhr - Karlsruhe 7.00 Uhr - Fahrt über die Autobahn Metz - Châlons-en-Champagne nach Troyes. Die alte Hauptstadt der Grafen der Champagne war im Mittelalter berühmt für die großen Messen, zu denen Händler von den Niederlanden bis Italien herströmten. Später stand die Textilindustrie im Mittelpunkt, heute ziehen Outlet-Center Kunden aus Nah und Fern an. Wir unternehmen einen Rundgang durch die wunderbar erhaltenen Fachwerkviertel und besuchen die gotische Kathedrale. Weiterfahrt nach Auxerre am Ufer der Yonne, eine der ältesten Städte Burgunds und unser Standquartier für diese Reise.

2. Tag: Auxerre und Tonnere
Auxerre - die lebendige Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem prachtvollen Uhrenturm steht fast vollständig unter Denkmalschutz. Die gotische Kathedrale St-Etienne besitzt eine filigrane Fassade im Flamboyantstil, wunderbar erhaltene Glasmalereien und romanische Wandmalereien in der Krypta. Noch ältere, nämlich karolingische Wandmalereien, hat die Kirche St-Germain zu bieten. Nachmittags Fahrt nach Tonnerre am Canal de Bourgogne. Größter Schatz ist das Ancien Hôpita l, eines der ältesten Armenspitäler Frankreichs, gestiftet 1293 von Margarete von Burgund. Der 90 m lange Krankensaal mit seinem offenen Dachstuhl aus Eichenholz bringt uns zum Staunen. Die durchgehende Rundtonne ist eine architektonische Meisterleistung - und vermutlich Vorbild für das berühmte Hospiz von Beaune. Zurück geht es durch die Weinberge des Chablis. Hier gedeihen die Chardonnay-Reben für den vielleicht berühmtesten Weißwein der Welt. Der trockene, leichte Chablis ist auch der perfekte Abschluss für unseren Tag: In Chablis werden wir zur Weinprobe erwartet!

3. Tag: Bauen wie im Mittelalter: Burg Guédelon
Auxerre - heute geht die Fahrt nach Südwesten. Im Wald von Guédelon in der Nähe von Treigny ist ein außergewöhnliches Projekt zum Publikumsmagneten geworden: Seit 1998 wird hier, wissenschaftlich begleitet, mit einer großen Zahl Handwerkern und Laien eine Burg gebaut - ausschließlich mit Mitteln und Werkzeugen des 13. Jh., vor den Augen der Besucher. Auf der aktiven Baustelle sehen wir den Maurern, Zimmerleuten, Schmieden und Steinmetzen bei der Arbeit zu, besuchen das Dorf mit Ziegelbrennerei und Ställen sowie die Getreidemühle im Wald. Nach der Mittagspause fahren wir zum Schloss von Saint-Fargeau. Es erinnert an die "Grande Demoiselle“, Mademoiselle de Montpensier. Von ihrem Cousin Ludwig XIV. vom Hof verbannt, ließ sie das verwahrloste Schloss vom Versailles-Architekten Le Vau umbauen und den Park anlegen. Die Besichtigung schließt auch die Dachstühle mit ein.

4. Tag: Avallon und Vézelay
Auxerre - reizvolle Fahrt durch das Tal der Cure nach Avallon. Das befestigte Städtchen erhebt sich auf einem Granitfelsen über dem Cousin. Die Kollegiatskirche St-Lazare besaß das Haupt des Lazarus und war daher Ziel zahlreicher Pilger. Wir betrachten vor allem die romanischen Portalskulpturen. Dann erwartet uns ein Höhepunkt der Reise: Vézelay mit einer der bedeutendsten Kirchen Frankreichs. Die Stadt war als angebliche Begräbnisstätte Maria Magdalenas für einige Jahrzehnte einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte Frankreichs und Ausgangpunkt mehrerer Kreuzzüge. Wir spazieren durch den Ort zur romanisch-gotischen Kirche Ste-Madeleine (UNESCO-Welterbe). An den großartigen Figurenportalen und Kapitellen können wir uns kaum sattsehen! Unser Reiseleiter berichtet auch von der Rettung der Kirche durch Prosper Mérimée und Viollet-le-Duc im 19. Jh. Möglichkeit zum Picknick am gotischen Chor der Kirche mit schönem Blick in die Landschaft.

5. Tag: Heimreise über Semur-en-Auxois
Auxerre - Fahrt nach Semur-en-Auxois. Die Kleinstadt auf einem steilen, rosa Granitfelsen war einst die stärkste Festung des Herzogtums Burgund. Zitadelle und Bergfried prägen das Stadtbild bis heute. Altstadtspaziergang mit Blick in die reich ausgestattete Kirche Notre-Dame, einem Hauptwerk der burgundischen Gotik. Heimfahrt über die Autobahn nach Karlsruhe (ca. 20.30 Uhr) - Mannheim (ca. 21.30 Uhr).

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Weinprobe

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Hotel Normandie

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    695 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    835 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    95 €

Hotel Normandie

 
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Sie wohnen im ***Sterne Inter Hotel Normandie in Auxerre, einem herrlichen Bürgerhaus aus dem 19. Jahrhundert mit Blick auf die Altstadt von Auxerre. Die klimatisierten Nichtraucherzimmer haben Bad oder Dusche und WC, Fön, TV, Telefon sowie gratis WLAN. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Lassen Sie den Abend an der gemütlichen Bar ausklingen!

Dr. Walter Appel

studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in München, Bamberg und Berlin. Als Kunsthistoriker arbeitete er u.a. beim Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, im Stadtarchiv und Museum Landau und für das Dommuseum Mainz. Journalistische Tätigkeit, Mitwirkung an Ausstellungen, wissenschaftliche Publikationen und Führungen u.a. am Weltkulturerbe Dom zu Speyer, gehören zu seinen vielfältigen Fähigkeiten. Seit 1984 konzipiert und leitet er Reisen für renommierte Veranstalter und ist in vielen Kunstlandschaften Europas unterwegs. Seine Leidenschaft ist die Klassische Musik, sein Herz schlägt für die Baukunst der Romanik und Gotik, wofür er sich als freiberuflicher Kunsthistoriker auch ehrenamtlich engagiert. Seit 2016 lässt er Hirschreisende an seinem Wissen teilhaben.

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