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Mythisches Griechenland - 8 Tage

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Buchungscode:
K2021+GRITHESS
Termin:
Preis:
ab 1455 € pro Person

  • Joánnina: idyllische Universitätsstadt am See
  • Panorama-Wanderungen in urige Bergdörfer
  • Die Meteora-Klöster: Welterbe auf Felsnadeln

Wandern in Epirus und Thessalien

In Epirus im Norden Griechenlands, weit abseits der Touristen-Hotspots, eröffnet sich uns eine Perle der Natur: das Pindos-Gebirge. Die unberührte, raue Landschaft mit Schluchten und reißenden Wasserfällen ist wie geschaffen für Aktivurlaub. Man trifft auf intakte dörfliche Strukturen und Menschen, die hier tief verwurzelt sind. Das lebendige Städtchen Ioánnina und die fantastischen Metéora-Klöster setzen kulturelle Akzente. Eine Begegnung mit dem authentischen Griechenland!

1. TAG: Die Hauptstadt des Epirus
Karlsruhe 6.40 Uhr - Transfer über Mannheim nach Frankfurt - Flug mit AEGEAN AIRLINES nach Thessaloniki - Fahrt nach Ioánnina. Die Hauptstadt der Region Epirus ist eine lebendige Studentenstadt. Die mächtige Burg aus osmanischer Zeit spiegelt sich im grünen Wasser des Pamvotida-Sees. In den Gassen herrscht beinahe orientalische Atmosphäre.

2. TAG: Dörfliche Idylle
Ioánnina - Fahrt in die Tzoumerka-Berge. Die archaischen Bergdörfer Syrrako und Kalarites liegen auf rund 1200 m Höhe und sind durch eine Schlucht getrennt. Die typischen Steinbauten erinnern an Albanien. Wir hören von der traditionellen Lebensweise und von der Blüte durch regen Handel. Wie von einem gigantischen Messer abgeschnitten scheint der rote Fels von Syrakko. Wir wandern hinab ins Flusstal und wieder hinauf (Höhenunterschied (HU) 170 m) - auf alten Verbindungswegen, gepflasterten kleinen Straßen und über Steinbrücken. Das denkmalgeschützte Kalarites, der "Edelstein“ von Epirus, hat berühmte Silberschmiede hervorgebracht. In der Kirche bewundern wir die holzgeschnitzte Ikonostase und dürfen uns dann auf ein echtes Highlight freuen: Das Kloster Kipina liegt sensationell in der Felswand hoch über einem Flüsschen.

3. TAG: Altstadt mit Orient-Flair
Ioánnina - zu Fuß erkunden wir Ioánnina. In die Aslan Pascha Moschee aus dem 17. Jh. ist das Volkskundemuseum eingezogen. Bummel durch die historische Altstadt, die von starken Mauern umgeben ist. Von der Zitadelle aus schweift unser Blick zum nahen Pindos-Gebirge. Gleich mehrere Museen sind hier zuhause: das Byzantinische Museum, das für Silberverarbeitung, außerdem das Grab des Ali Pascha, der hier seinen Sitz hatte. Der albanische Provinzgouverneur wollte zur Zeit der türkischen Expansion seinen eigenen Staat gründen. Freizeit für eigene Unternehmungen, Rückkehr individuell.

4. TAG: Die Brücke von Plaka
Ioánnina - erstes Ziel ist das Dorf Katarraktes. Dass die Gegend reich an Quellen ist, beweisen die stattlichen Tzoumerka-Wasserfälle, die größten Griechenlands - und Ziel unserer angenehmen Wanderung (6,5 km, Gehzeit ca. 2 ½ Std., HU 300 m). Mit der Brücke von Plaka erwartet uns ein berühmtes Wahrzeichen: Die größte Bogenbrücke des Balkans wurde nach einem Einsturz 2015 infolge eines Unwetters wieder originalgetreu aufgebaut. Spaziergang am Fluss (ca. 30 Min oder länger).

5. TAG: Die Insel Nisi
Ioánnina - nach kurzer Bootsfahrt erreichen wir die Insel Nisi ("Inselchen“). Kleine Läden verbreiten beinahe Basar-Stimmung, traditionelle Tavernen laden zur Stärkung ein. Doch zuerst Kulturprogramm: Im Haus des Ali Pascha tauchen wir abermals in die Geschichte der Unabhängigkeitsbewegung ein. 1822 wurde er bei einem Fluchtversuch auf der Klosterinsel erschossen. Die Hauptattraktion der Insel sind ihre Klöster: Wir bestaunen hervorragende spätbyzantinische Fresken und umrunden die Insel zu Fuß, mit schönen Ausblicken auf die Stadt und die umliegenden Berge (ca. 45 Min).

6. TAG: Klöster wie Adlerhorste
Kastraki - Fahrt nach Dodona, ein religiöses Zentrum der Antike. Priester verkündeten Orakelsprüche unter einer großen Eiche, in deren rauschenden Blättern sie die Stimme des Zeus zu hören meinten. Das wunderbar erhaltene Theater aus dem 4. Jh. v. Chr. überrascht in dieser Einsamkeit. Ein Höhepunkt im Wortsinn sind die Metéora-Klöster (UNESCO-Welterbe), deren Name "in der Luft schwebend“ bedeutet. Östlich des Pindos-Gebirges, am Rand der kleinen Stadt Kalambáka, ragen aus der Tiefebene bizarre Sandsteinfelsen auf, ein einzigartiges geologisches Phänomen. Auf ihren Kuppen wurden ab dem 14. Jh. etwa 20 Klöster errichtet - einige sind noch heute bewohnt. Bei einer Wanderung verschaffen wir uns Überblick: Durch das Dorf Kastraki und am Fuße der Felsen entlang geht es zu einem der Klöster (5 km, ca. 2 Std.).

7. TAG: Welterbe auf Felsnadeln
Kastraki - Abschlusswanderung in dieser faszinierenden Landschaft, die unsere Fantasie anregt. Kein Wunder, dass Goethe im Faust II hier die Walpurgisnacht ansiedelte: Von Homunculus geführt treffen Faust und Mephisto Gestalten der griechischen Mythologie und erbitten Helenas Wiederkehr aus der Unterwelt. Wir besuchen eines der großen Klöster (abhängig vom Besucheraufkommen). Anders als in der Entstehungszeit, als die Mönche mit Strickleitern den Fels erklommen, erleichtern uns Treppen den Aufstieg (5 km, ohne Bes. ca. 2 Std.).

8. TAG: Abschied
Kastraki - Transfer zum Flughafen Thessaloniki - Rückflug nach Frankfurt - Transfer über Mannheim nach Karlsruhe (ca. 20.00 Uhr).

REISELEITUNG: Patricia Dzigas

  • Flughafentransfers
  • Flüge mit AEGEAN AIRLINES von Frankfurt nach Thessaloniki und zurück
  • Flugsteuern und Sicherheitsgebühren
  • Rundfahrten in einem landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 7 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, Abendessen)
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Schifffahrt

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Recht bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Informationen“.

25.5.2021 - 1.6.2021 | 8 Tage

Griechenland

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1455 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1755 €

zubuchbare Optionen

  • Kompensation der CO2-Emission Ihrer Hirsch-Reise
    23 €

Griechenland

Hotel Grand SerailHotel Grand SerailHotel Grand Serail ZimmerbeispielHotel Grand MeteoraHotel Grand Meteora Zimmerbeispiel

Ioánnina, 5 Nächte, Hotel Grand Serai*****/Kat. A
Kalambaka, 2 Hotel Grand Meteora**** Plus/Kat. A
- Änderungen vorbehalten -

In Ioánnina wohnen Sie im *****Sterne HOTEL GRAND SERAI CONGRESS & SPA, fußläufig zur Altstadt und zum Pamvotida-See. Die exklusiven Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Fön, Klimaanlage, Schreibtisch, TV, Minibar, WIFI, Schreibtisch, und Safe. Im Wellnessbereich erwarten Sie Hallenbad, Pool, Spa (gegen Gebühr) und ein Fitnessraum. Das Frühstück und Abendessen griechischer Küche nehmen Sie im eleganten Hotelrestaurant ein.

Patricia Dzigas

stammt aus Berlin, ihr Vater ist Berliner, ihre Mutter kommt aus Piräus. In Berlin absolvierte sie zunächst ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Diplom und siedelte 1986 nach Griechenland über. In Athen absolvierte sie ihr Studium der Germanistik, Lateinamerikanistik und der Klassischen Archäologie sowie später der Kunstgeschichte und Geschichte zum Erwerb der Reiseleiterlizenz. Seit 1989 führt sie mit großem Erfolg sowohl Studienreisen als auch Wander- und Familienreisen in Griechenland und seit 2009 auch im größten Teil der Länder der Balkanhalbinsel. 1995 bis 2017 lebte Sie in Chania auf Kreta, nun wohnt sie wieder im von ihr geliebten Athen. Ab 2020 lässt sie auch Hirschreisende an ihrem umfangreichen Wissen teilhaben.