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Lüneburger Heide - 7 Tage

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Buchungscode:
K2019+DEULUE
Termin:
Preis:
ab 1225 € pro Person

  • Mit Kutsche und zu Fuß durch die blühende Heide
  • Kunstschätze in Heideklöstern
  • Mittelalterliches Flair in Celle und Lüneburg

Heideblüte und Kunstschätze

Wenn die Heide im Spätsommer in voller Blüte steht, ist die schönste Zeit gekommen für eine kulturelle Landpartie! Die Lüneburger Heide ist Naturschutzgebiet, vom Menschen gemacht. An Sehenswürdigkeiten herrscht kein Mangel: Kunstschätze von überregionalem Rang in Heideklöstern, idyllische Dörfer mit reetgedeckten Bauernhäusern, Backsteingotik und prächtige Bürgerhäuser in den stolzen Städten, allen voran die Hansestadt Lüneburg, der das Salz den Wohlstand brachte.

1. Tag: Am Rand der Heide
Karlsruhe 7.00 Uhr - Fahrt auf der Autobahn über Mannheim - Frankfurt. Bei Alsfeld besuchen wir Schloss Romrod, eine ehemalige staufische Wasserburg, die die Landgrafen von Hessen zu einem Jagdschloss ausbauten. Weiterfahrt über Göttingen und Braunschweig nach Wienhausen, einem idyllischen Ort südöstlich von Celle. Unser Abendessen nehmen wir im Hotel ein.

2. Tag: Welfenstadt Celle
Wienhausen - Höhepunkt jeder Kunstreise ist das ehemals zisterziensische Kloster in Backsteingotik. Heute leben evangelische Stiftsdamen hier. Einzigartig ist der prächtig ausgemalte Nonnenchor. Eindrucksvoll sind auch die Allerheiligenkapelle, die österliche Auferstehungsdarstellung und die gestickten gotischen Wienhäuser Teppiche. Zu den Objekten des mittelalterlichen Alltagslebens im Museum gehören die ältesten erhaltenen Brillen der Welt. Weiter geht es in die alte Residenzstadt Celle mit dem Welfenschloss und über 400 Fachwerkhäusern. Im Bomann-Museum begegnen wir den Werken des Hildesheimer Malers Eberhard Schlotter, eines Freundes von Arno Schmidt, und werden von unserem Reiseleiter in das Leben und die Geschichte der Region eingeführt.

3. Tag: Kutschfahrt durch die Heide
Wienhausen - Fahrt zur Gedenkstätte in Bergen Belsen. Im ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager starben zwischen 1941 und 1945 etwa 70.000 Menschen, auch Anne Frank. Anschließend geht es in den Naturschutzpark Lüneburger Heide. Nun geht es mit der Kutsche weiter! Der Inhaber fährt selbst und weiß viel über Landschaftsschutz. Die Fahrt durch lila blühende Heidelandschaft geht von Niederhaverbeck ins autofreie Heidedorf Wilsede im Herzen des Naturschutzparks. Zwischendurch ist Zeit für eine kleine Wanderung (ca. 1 Std.). Der Wilseder Berg ist mit fast 170 m Norddeutschlands höchster mit Fernblick bis Hamburg.

4. Tag: Fischottern und Heideklöster
Wienhausen - über Bargfeld, Wohnort des Schriftstellers Arno Schmidt, erreichen wir Hackensbüttel. Hier lohnt der Besuch des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Isenhagen mit mittelalterlichen Klostergebäuden und stimmungsvollen Gärten. Wir unternehmen einen Spaziergang zum ehemaligen Fischteich und zum Fischotterzentrum am Isenhagener See. Jede halbe Stunde ist Fütterung, und man kann Fischotter, Marder und Dachse gut beobachten. Am Nachmittag besichtigen wir das Heidekloster Ebstorf mit seinen weitläufigen, gut erhaltenen Gebäuden, der Kirche im Stil der norddeutschen Backsteingotik und den grandiosen Glasmalereizyklus im Kreuzgang. Die berühmte große Ebstorfer Weltkarte aus dem 13. Jh. wurde im zweiten Weltkrieg Opfer der Flammen, doch das Kloster besitzt eine exzellente Kopie.

5. Tag: Jung gebliebene Hansestadt Lüneburg
Wienhausen - Fahrt nach Lüneburg. Die reiche Handels- und Salzstadt ist wunderbar erhalten und hat dank der Universität viel junges Flair. 54 Siedereien erzeugten im Mittelalter im Jahr etwa 30.000 Tonnen des weißen Goldes, das europaweit als Konservierungsmittel benötigt wurde. Vom einstigen Boom zeugen das große mittelalterliche Rathaus mit barocker Fassade, die gotischen Kirchen und die schönen Giebelhäuser aus Backstein - besonders viele stehen Am Sande, dem schönsten Platz der Stadt. Die Lokale im Wasserviertel laden zum Mittagessen ein. Vor den Toren Lüneburgs sehen wir die Stiftskirche Peter und Paul, auch Dom von Bardewick genannt, mit ihrem spätromanischen Westportal sowie den Nikolaihof, im Mittelalter das Leprosenhospital.

6. Tag: Niedersachsens Hauptstadt
Wienhausen - heute fahren wir in die nahe gelegene Landeshauptstadt Hannover und besuchen die Herrenhäuser Gärten, die zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa zählen (bei ungünstiger Witterung wird das Wilhelm Busch Museum besucht). Anschließend geht es weiter nach Wennigsen, in die Ortschaft Bredenbeck. Dort besichtigen wir das Schloss des Freiherrn von Knigge (Außenbes.). Zur rustikalen Brotzeit kehren wir in Wennigsen ein. Als Abschluss des Tages besuchen wir eine Schnapsbrennerei und kehren anschließend zum gemeinsamen Abendessen in unser Hotel zurück.

7. Tag: Abschied mit buntem Bahnhof
Wienhausen - auf der Heimreise machen wir Halt in der Fachwerkstadt Alsfeld, die in der Chronika Hessica von Dillich 1605 als Hauptstadt von Hessen bezeichnet wurde. Bei einem kleinen Rundgang erfahren wir mehr über die Stadtgeschichte und kommen an einem der bedeutendsten deutschen Fachwerk-Rathäuser vorbei. Rückfahrt über Mannheim nach Karlsruhe (Ankunft ca. 20.00 Uhr).

Reiseleitung: Christoph Seemann

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Abendessen am 1. und 6. Tag
  • Mittagessen am 5. Tag
  • Brotzeit in Wennigsen am 6. Tag
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Eintrittsgelder
  • Kutschfahrt

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Hotel Am Kloster

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1225 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1395 €

Hotel Am Kloster

 
Hotel Am KlosterHotel Am KlosterHotel Am KlosterHotel Am Kloster

Sie wohnen im ***S Sterne HOTEL AM KLOSTER in Wienhausen, direkt beim alten Mühlenteich und dem ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster. Die hell und liebevoll eingerichteten Zimmer verfügen über Dusche und WC, Fön, Telefon, TV, gratis WLAN und Safe. Das reichhaltige Frühstück genießen Sie im Café oder auf der Terrasse.

Christoph Seemann

studierte Romanistik in Bonn und Kunstgeschichte in Paris. Seit 1996 konzipiert und leitet er für Hirsch Studien- und Wanderreisen in Nordafrika, auf der Iberischen Halbinsel, in Deutschland, Frankreich und Südamerika. Die Gäste loben sein didaktisches Geschick und seinen differenzierten Vortrag. Als erfahrener Kenner versteht er es, den "roten Faden“ eines Reisethemas zu entwickeln und beeindruckt immer wieder durch interessante Exkurse. Seine zurückhaltende und charmante Art hat schon viele Kunden seinen Spuren folgen lassen.

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