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Kulturspaziergänge in Hessen - 6 Tage

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K2018+DEULAHWES
Termin:

  • Unbekanntes Hessen: Fritzlar und andere Städtchen
  • Besinnliche Klöster und märchenhafte Burgen
  • Spaziergänge auf den Spuren der Dichter und Maler

"Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“

Goethe, selbst weitgereist, muss es ja wissen! Schon vor der Haustür erwartet uns das Unbekannte - zum Beispiel in Mittel- und Nordhessen. Zwischen Lahn, Edersee und Weser, in idyllischen Städtchen von Gelnhausen bis Fritzlar begeben wir uns auf die Spurensuche der Dichter und Maler. Geleitet von Goethe, Annette von Droste-Hülshoff und den Brüdern Grimm entdecken wir Künstlerkolonien, großartige Kirchen, stimmungsvolle Klöster und romantische Burgen.

1. Tag: Dichter und Maler an der Lahn
Karlsruhe 7.00 Uhr - Fahrt über Mannheim und Frankfurt nach Wetzlar an der Lahn. Die gut erhaltene Altstadt wird überragt von der gotischen Stiftskirche St. Marien, wegen ihrer Größe Dom genannt. Seit fast 500 Jahren wird sie von beiden Konfessionen als Simultankirche genutzt. Wir schauen in die Totenkapelle St. Michael. Auf dem nahen Domhügel kommen wir zum Haus der Charlotte Buff, die Goethes "Leiden des jungen Werther“ verursachte - und ihn weltberühmt machte. Kurze Weiterfahrt zur romantischen Universitätsstadt Marburg an der Lahn, wo wir uns auf die Elisabethkirche konzentrieren, die älteste gotische Kirche Deutschlands. Weiter lahnaufwärts liegt Goßfelden. Hier lebte der berühmteste hessische Maler Otto Ubbelohde, der der Worpsweder und ab 1902 der Willingshäuser Malerkolonie angehörte und durch seine Märchen-Illustrationen weltweit bekannt wurde. Wir schauen in sein Atelier und spazieren auf dem Ubbelohde-Weg durch die Lahnauen und das Dorf, in dem Motive seiner Illustrationen noch heute wiederzuerkennen sind. Abends erreichen wir in Fritzlar-Ungedanken unser familiäres Hotel im Tal der Eder.

2. Tag: Kirchenkunst und Edersee
Fritzlar - auch der Fritzlarer Dom St. Peter ist eigentlich eine Stiftskirche und geht auf Bonifatius zurück. Wir bewundern die reiche Ausstattung, das spätromanische "Paradies“ und steigen in die frühromanischen Krypten hinab. Nun geht es in die Natur! Nach einem Spaziergang im Edertal (1 Std.) fahren wir zum Edersee, einem der größten Stauseen Europas, entstanden schon vor über 100 Jahren. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee mit seinen Buchenwäldern gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. In Netze bei Waldeck besuchen wir die ehemalige Zisterzienserinnenabtei Marienthal. In der Kirche begeistert die Qualität des gotischen Flügelaltars. Auch in der Stadtkirche des eleganten Kurstädtchens Bad Wildungen gilt unser Hauptaugenmerk dem Flügelaltar des Konrad von Soest von 1404.

3. Tag: Romantiker und Märchenschlösser
Fritzlar - wir reisen in nördliche Richtung nach Bad Arolsen, dem "Versailles Hessens“ mit riesigem Barockschloss (von außen). Weiterfahrt über Brakel nach Bökendorf. Dort erleben wir auf dem Droste-Hülshoff-Weg die Landschaft der Kriminalnovelle "Die Judenbuche“ hautnah. Schloss Bökerhof war im 19. Jh. Mittelpunkt des "Romantikerkreises“ um Annette von Droste-Hülshoff, den Brüdern Grimm und Clemens von Brentano. Mittags erreichen wir die Weser und besuchen in Lippoldsberg die wunderbar erhaltene benediktinische Abteikirche. Auf der Rückfahrt Halt in Trendelburg mit seiner Mittelalterburg. Im märchenhaften Reinhardswald bei der Sababurg unternehmen wir eine kurze Wanderung (1 Std.). Das ehemalige Jagdschloss der Landgrafen von Hessen, damals eine romantisch überwucherte Ruine, soll die Brüder Grimm zum "Dornröschen“ inspiriert haben.

4. Tag: Herkules und Kunigunde
Fritzlar - Fahrt nach Kassel-Wilhelmshöhe, wo wir mit dem Herkules auf Bergpark, Schloss und Stadt blicken. Anschließend kleine Wanderung im Habichtswaldgebirge, das vulkanischen Ursprungs ist (1 Std.). An Kassel vorbei geht die Fahrt nach Oberkaufungen, dessen Benediktinerinnenabtei vor genau 1000 Jahren von Kunigunde, der Frau Kaiser Heinrichs II., gegründet wurde. Sie starb 1033 in ihrem Kloster. Wir besichtigen die ehemalige Klosterkirche und die zum Teil erhaltenen Klostergebäude. Noch immer sind wir auf der "Märchenstraße“ unterwegs und sehen den Hohen Meißner, Heimat der Frau Holle. Unterhalb des Berges besuchen wir das einsame Germerode mit romanischer Prämonstratenserinnen-Klosterkirche.

5. Tag: Auf den Spuren hessischer Maler
Fritzlar - Fahrt nach Süden zum ehemaligen Zisterzienserkloster Haina im Wohratal - von Altenberg bei Köln gegründet. Die frühgotische Hallenkirche mit ihrer Ausmalung ist bestens erhalten. In der Nachbarschaft wurde der Maler Johann Heinrich Tischbein geboren, ein Freund Goethes, von dem das berühmte Porträt des Dichterfürsten in der römischen Campagna stammt. Über Kirchhain fahren wir weiter nach Amöneburg, das auf einem Basaltkegel über dem Ohmtal thront; auch hier gründete schon Bonifatius ein Kloster. Am Nachmittag Besuch der Malerkolonie Willingshausen, deren kleines Museum an Gerhard von Reuthen, Carl Bantzer und Wilhelm Thielmann erinnert. Auf dem Malerweg erleben auch wir ihre idyllischen Motive.

6. Tag: Idyllische Städtchen
Fritzlar - auf der Rückreise machen wir Halt in Alsfeld. Die Lage an der Handelsstraße zwischen Frankfurt und Leipzig bescherte einst großen Wohlstand, der sich noch heute bewundern lässt: Mit über 400 erhaltenen Fachwerkhäusern gilt Alsfeld als "Europäische Modellstadt für Denkmalschutz“. Weiterfahrt über Altenberg nach Gelnhausen. Über dem Kinzigtal erhebt sich die Barbarossastadt mit ihrer staufischen Kaiserpfalz und gut erhaltenem mittelalterlichen Stadtbild. Beim Rundgang sehen wir das romanische Haus und die spätbarocke Synagoge. Rückkehr über Mannheim nach Karlsruhe (ca. 18.00 Uhr).

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Hotel Zum Büraberg

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Dusche und WC
    875 €
  • Einzelzimmer mit Dusche und WC
    975 €

Hotel Zum Büraberg

 
Hotel Zum BürabergHotel Zum BürabergHotel Zum BürabergHotel Zum Büraberg

Sie wohnen im familiengeführten ***Sterne HOTEL ZUM BÜRABERG in Fritzlar-Ungedanken im reizvollen Edertal, am Fuße des namensgebenden Büraberg mit seiner fränkischen Festung. Die Zimmer sind ausgestattet mit Dusche und WC, Fön, Telefon, TV, Radio und WLAN. Am Morgen erwartet Sie ein Frühstücksbuffet, abends genießen Sie die gute Küche im Hotelrestaurant.

Christoph Seemann

studierte Romanistik in Bonn und Kunstgeschichte in Paris. Seit 1996 konzipiert und leitet er für Hirsch Studien- und Wanderreisen in Nordafrika, auf der Iberischen Halbinsel, in Deutschland, Frankreich und Südamerika. Die Gäste loben sein didaktisches Geschick und seinen differenzierten Vortrag. Als erfahrener Kenner versteht er es, den "roten Faden“ eines Reisethemas zu entwickeln und beeindruckt immer wieder durch interessante Exkurse. Seine zurückhaltende und charmante Art hat schon viele Kunden seinen Spuren folgen lassen.

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