... uns bewegen die Menschen
Reisefinder
Erleben - Entdecken - Entspannen
Servicetelefon: 0721 181118
Reisefinder öffnen
 
 
 

Kultur und Natur im Dreiländereck - 6 Tage

Reise als PDF speichern Reise drucken
Buchungscode:
K2021+DEUGOESTU
Termin:
Preis:
ab 935 € pro Person

  • Filmreif: Barock- und Jugendstilbauten von Görlitz
  • Traumhaftes Riesengebirge
  • Vielseitiges Sudetenland

Grenzen überschreiten

Das Dreiländereck ist ein Melting Pot der Kulturen. Hier spricht man deutsch und sorbisch, tschechisch und polnisch. Bedeutende Werke der Weltliteratur und des internationalen Films haben ihre Bezugspunkte in dieser Region. Das einzigartige Görlitz mit seinen Renaissance-, Barock- und Jugendstilbauten, der Mythos Rübezahl und das Sudetenland laden dazu ein, den eigenen Horizont zu erweitern.

1. TAG: Görlitz‘ prachtvolle Altstadt
Mannheim 5.00 Uhr - Karlsruhe 6.10 Uhr - Fahrt auf der Autobahn über Heilbronn - Nürnberg - Dresden in die niederschlesische Stadt Görlitz an der Neiße. Die Altstadt ist großartig erhalten und mustergültig restauriert. Rund 4000 Baudenkmäler aus sieben Jahrhunderten fügen sich zu einem "Bilderbuch der Baukunst“. Wir spazieren vom Kaisertrutz zum Ober- und Untermarkt, bewundern prachtvolle Renaissance- und Barockbauten. Was hat es mit der "Verrätergasse“ auf sich? Unser Reiseleiter weiß es bestimmt.

2. TAG: Oberlausitz und Zittauer Gebirge
Görlitz - Fahrt nach Ostritz und Besichtigung des Klosters St. Marienthal. Seit dem 13. Jh. besteht das älteste Zisterzienserinnenkloster Deutschlands ununterbrochen und trotzte dabei Hussitenkriegen, Reformation und Naturkatastrophen. Nach einem Brand im 17. Jh. wurde die Klosteranlage im Stil des böhmischen Barocks neu errichtet. Im Zittauer Gebirge liegt der Kurort Oybin. Mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn legen wir die wenigen Kilometer nach Zittau zurück. In der schönen Grenzstadt bestaunen wir das spätgotische Große Zittauer Fastentuch in der Heiligkreuzkirche. Auf dem Rückweg legen wir in Herrnhut einen Stopp in der Schauwerkstatt der Brüdergemeinde ein: Hier entstand vor über 160 Jahren der berühmteste aller Weihnachtssterne.

3. TAG: Zu Gast bei Rübezahl: Das Riesengebirge
Görlitz - Ausflug in den polnischen Teil des Riesengebirges. Über Lauban (Luban) erreichen wir Jelenia Góra (Hirschberg). Die traditionsreiche Handelsstadt wurde im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört. Schmuckstück ist der Ring mit seinen barocken Bürgerhäusern und Laubengängen. Danach geht’s geradewegs ins Paradies! "Schlesisches Elysium“ wird das Hirschberger Tal mit seinen Schlössern und Herrenhäusern genannt. Grafen und Generäle errichteten Sommerresidenzen, wie das von der Familie von Küster restaurierte Schlossgut Łomnica (Lomnitz), wo wir die spannende Familiengeschichte hören. Weiterfahrt nach Brückenberg (Karpacz Gorny), am Fuß der majestätischen Schneekoppe. Dort bestaunen wir eine echte Rarität: die Wang-Kirche. Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. hatte die Stabkirche in Norwegen erworben und sie in Einzelteilen hertransportieren lassen - mehr zur spannenden Geschichte und Architektur weiß unser Reiseleiter. Wir fahren am Hauptkamm des Riesengebirges entlang durch kleine Gebirgsdörfer nach Jagniątków (Agnetendorf). Haus Wiesenstein ist die romantisch gelegene Villa des Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann, der dort bis zu seinem Tod 1946 wirkte.

4. TAG: Hollywood und Sonnenorgel
Görlitz - wir setzen unsere Stadtbesichtigung in der Doppelstadt Görlitz fort. Die bunte Kulisse der Stadt ist so attraktiv, dass in Görlitz oft Filme gedreht werden - was den Spitznamen "Görliwood“ erklärt. Im Jugendstil-Warenhaus aus dem Jahr 1913 entstanden viele Szenen aus dem Film "Grand Budapest Hotel“. Auf dem Nikolaifriedhof zeugt das Heilige Grab von spätmittelalterlicher Frömmigkeit.
In St. Peter und Paul, der Hauptkirche der Stadt, erwartet uns ein besonderes Kleinod: die "Sonnenorgel“ des deutschen Orgelbaumeisters Eugenio Casparini - wir lauschen ihren Klängen. Über die neue Brücke überqueren wir die Neiße nach Zgorzelec, den polnischen Teil der Doppelstadt, wo einst der Philosoph Jakob Böhme lebte. Am Nachmittag fahren wir nach Bad Muskau (Mužakow). Grenzüberschreitender Spaziergang durch den Muskauer Park, den größten Landschaftspark Deutschlands bzw. Polens beidseits der Neiße. Inspiriert von englischer Gartenkunst schuf der exzentrische Fürst Hermann von Pückler-Muskau hier sein Lebenswerk. Nach 1945 wurde der Park durch die neue deutsch-polnische Grenze geteilt. Heute verbindet die Doppelbrücke wieder die beiden Seiten der Neiße.

5. TAG: Im Sudetenland
Görlitz - wir fahren nach Friedland (Frydlant). Das märchenhafte Schloss gehörte Herzog Albrecht von Wallenstein, der auch Kontakt zu Franz Kafka pflegte. Ob er das hiesige Schloss in seinem berühmten Buch gemeint hatte? Weiterfahrt nach Reichenberg (Liberec), ehemaliges Zentrum des Sudetenlandes. Das imposante Rathaus ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden und zeugt vom einstigen Reichtum der nordböhmischen Metropole des letzten Jahrhunderts. Kleine Wallenstein- und Fachwerkhäuser aus dem 17. Jh. erinnern uns an das Leben der Tuchmacher- und Handwerkerfamilien. Am Nachmittag fahren wir mit der Seilbahn auf den Hausberg Jeschken hinauf (wetterabhängig). Vom Gipfel aus kann man das ganze Dreiländereck überschauen: Deutschland, Polen und Tschechien.

6. TAG: Mittelalterliches Bautzen
Görlitz - nach dem Frühstück brechen wir auf ins tausendjährige Bautzen. Der Rundgang durch die romantische "Stadt der Türme“ führt uns zum Simultan-Dom St. Petri und zur Ortenburg, die ein Sorbisches Museum beherbergt. In Bautzen und in den umliegenden Dörfern lebt das kleine slawische Volk der Sorben, das uralte Bräuche und eine eigene Sprache pflegt. Wir hören auch von der berüchtigten Strafanstalt des DDR-Regimes, dem "Gelben Elend“. Umso idyllischer ist der Blick von der Stadtmauer ins Spreetal. Anschließend Rückfahrt über die Autobahn Dresden - Nürnberg - Heilbronn nach Karlsruhe (ca. 20.00 Uhr) und Mannheim (ca. 21.00 Uhr).

REISELEITUNG: Aleksander Stec

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Fahrt mit der Schmalspurbahn
  • Seilbahnfahrt

Min. 9, max. 19 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Informationen“.

12.7.2021 - 17.7.2021 | 6 Tage

Parkhotel Görlitz

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad und WC
    935 €
  • Einzelzimmer mit Bad und WC
    1095 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    120 €

Parkhotel Görlitz

 
Parkhotel GörlitzZimmerbeispielParkhotel Görlitz

Sie wohnen im ****Sterne Superior PARKHOTEL idyllisch am Rande des Görlitzer Stadtparkes gelegen. Die gemütlichen Zimmer verfügen über Bad und WC, Fön, Minibar, TV, Telefon, Tee- und Kaffeestation und kostenfreies WLAN. Morgens stärken Sie sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Am Abend genießen Sie bei Buchung der Halbpension im hoteleigenen Restaurant regionale und internationale Speisen.

Aleksander Stec

studierte Geschichte und Pädagogik an der Universität Warschau; schon währenddessen begann er mit der Reiseleitung auch in deutscher Sprache. Seit 1998 kümmert er sich um die Organisation und Reiseleitung von Hirsch Reisen nicht nur in Polen, sondern mittlerweile auch im Baltikum, in der Slowakei, Bulgarien und Rumänien. Die Gäste loben seine Fähigkeit, auf jeden Reisenden einzugehen, ebenso wie sein umfängliches Wissen, das er in entgegenkommender, freundlicher Weise und charmanter Art weiterzugeben versteht.