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hirschexklusiv: Zur Biennale nach Venedig - 5 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 

Note: 1,7 aus
13 Stimmen

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Buchungscode:
K2020+ITAVENBER
Termin:
2 Termine
25.5.2020 - 29.5.2020
Preis:
ab 1275 € pro Person

  • Architektur-Biennale in den Giardini und im Arsenale
  • Historische Mode und moderne Kunst in noblen Palazzi
  • Bauen in Venedig: Kunstgespräch mit einem Architekten

Architektur und Design

"Wie werden wir zusammen leben?“ Diese Frage stellt die 17. Internationale Architektur-Biennale, die ab Mai 2020 Fachwelt und Fans in die Lagunenstadt lockt. Sie findet immer im Wechsel mit der Kunst-Biennale statt. Im riesigen Arsenale und in den Länderpavillons erleben wir Visionen des Bauens für eine bessere Zukunft. Ein spannender Kontrast zum morbiden Charme der Palazzi, garniert mit exklusiven Einblicken in Venedigs Design, Mode und sensationellen Kunstsammlungen.

1. Tag: Wie wir zusammen leben
Mannheim 5.00 Uhr - Karlsruhe 6.10 Uhr - Fahrt über Basel - Luzern - Gotthard - Mailand nach Venedig. Ab Fusina nehmen wir ein Boot durch den Giudecca-Kanal bis in die Nähe unseres Hotels im südlichen Stadtteil Dorsoduro. Am Abend lernen wir unsere Reiseleiterin kennen, die uns in das Programm der kommenden drei Tage einführt. "HOW WILL WE LIVE TOGETHER?“ - so lautet das Thema der 17. Architektur-Biennale, die unser räumliches und soziales Zusammenleben zum zentralen Anliegen macht.

2. Tag: Von den Pavillons zum Arsenale
Venedig - ein ganzer Tag auf der Biennale! Wir beginnen in den Giardini im Stadtteil Castello, der grünen Lunge Venedigs und Herzstück der spektakulären Schau. Hier befinden sich die Pavillons der vertretenen Länder. Zum Teil von bekannten Architekten wie Carlo Scarpa, Josef Hoffmann und Alvar Aalto entworfen, spiegeln sie selbst die Architektur des 20. Jhs wider und sind zugleich Schauplatz der Zukunftsvisionen des Bauens, die wir in ausgesuchten nationalen Pavillons bestaunen. In einer typisch venezianischen Osteria stärken wir uns beim Mittagessen. Nachmittags besuchen wir das Arsenale. Das riesige Werftgelände war einst die "Maschine“ der venezianischen Republik, in der in einem Monat 30 Galeeren vom Stapel laufen konnten. Im über 300 m langen Bau der Corderia, wo einst Schiffstaue hergestellt wurden, findet die Hauptausstellung statt. Kurator ist der libanesische Architekt Hashim Sarkis, Dekan der School of Architecture and Planning in Massachusetts, der Büros in Boston und in Beirut betreibt. Er fordert: "We need a new spatial contract“. In einer Zeit politischer Spaltungen und Ungleichheit sei es die Rolle des Architekten, neue Lebensweisen und Lebensräume zu entwickeln, die Menschen und Gemeinschaften vernetzen und die Vielfalt, Identität und Zusammenhalt über Grenzen hinaus erlauben, für die Zukunft unseres Planeten. Wir können gespannt sein, auf welche Ideen wir hier treffen! Mit dem Vaporetto fahren wir dann zur beliebten Flaniermeile Zattere und lassen bei einem köstlichen "gelato“ die Eindrücke des Tages ausklingen.

3. Tag: Stoffe, Parfums und ehrwürdige Palazzi
Venedig - mit dem Vaporetto fahren wir zur Ca‘ Pesaro. Im städtischen Museum für moderne Kunst erhalten wir einen Einblick in die italienische Kunst des 20. Jhs und merken, wie diese von den internationalen Strömungen auf den Biennalen beeinflusst wurde. In den 1920er-Jahren konnten hier die von der Biennale abgelehnten Künstler ihre Werke zeigen. Anschließend kurzer Fußweg zum Palazzo Mocenigo mit dem Venezianischen Stoff- und Parfummuseum. Kostbare Stoffe und Kostüme versetzen uns in die prunkvollen Feste früherer Zeiten, und wir erfahren, dass die Parfümherstellung hier eine mehr als 1000-jährige Tradition hat. Der Nachmittag ist frei für eigene Unternehmungen in der "Serenissima“.

4. Tag: Gegenwartskunst und Architekturgespräch
Venedig - auch heute starten wir mit dem Vaporetto und lassen den Reigen der Palazzi gemächlich an uns vorbeiziehen. Erstes Ziel ist der gotische Palazzo Pisani Rubelli. Ein Gang durch die venezianische Textilgeschichte bringt uns Techniken, Muster und Moden nahe. Spaziergang zum Palazzo Grassi in die Nähe des Rialto-Markts. Diesen spätbarocken Palazzo erwarb 2006 der französische Unternehmer, Milliardär und Mäzen François Pinault, um hier Teile seiner immensen Sammlung moderner Gegenwartskunst auszustellen. Renoviert wurde der Palazzo vom japanischen Stararchitekten Tadao Ando. Die Mittagspause kann heute jeder frei gestalten. Am Nachmittag treffen wir einen hier ansässigen Architekten und kommen bei einem caffè mit ihm ins Gespräch: über das Bauen in Venedig und sein historisches Erbe. Und über Venedig als Lebensraum mit aktuellen Herausforderungen wie sinkende Einwohnerzahlen, Overtourism und Verdrängung durch Investoren und Airbnb.

5. Tag: Ciao, Venezia!
Venedig - mit dem Boot setzen wir nach Fusina über. Rückfahrt mit dem Bus über Mailand - Gotthard - Basel nach Karlsruhe (ca. 21.00 Uhr) und Mannheim (ca. 22.00 Uhr).

Reiseleitung: Elisabetta Bresciani

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Abendessen am 1. Tag und Mittagessen am 2. Tag
  • Fährüberfahrten Fusina - Venedig - Fusina
  • Vaporetto-Ticket

Min. 9, max. 19 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Recht bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Informationen“.

Hotel Don Orione

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1275 €
  • Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
    1650 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension 2 Abendessen
    50 €

Hotel Don Orione

Hotel Don OrioneHotel Don OrioneZimmerbeispielHotel Don Orione

Sie wohnen im HOTEL DON ORIONE ARTIGIANELLI, ein ehemaliges Klostergebäude in ruhiger Lage im Herzen der Stadt. Die renovierten, geräumigen Zimmer sind mit Dusche und WC, Fön, Telefon, Safe, Klimaanlage und WLAN ausgestattet und per Aufzug erreichbar.

Elisabetta Bresciani

Die deutsch-italienische Kunsthistorikerin stammt aus Brescia, lebt heute in München und am Gardasee. Sie studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in München, Wien und Brescia, betreute als Kuratorin zahlreiche Ausstellungen zur Europäischen Kulturgeschichte und war als Dozentin an verschiedenen Universitäten tätig. "Ich mag es, Kunst- und Kulturgeschichte vor Ort zu vermitteln", so Elisabetta Bresciani, "denn die Entstehungsgeschichte und der aktuelle Kontext eines Werkes sind unerlässlich, um es verstehen und sich einfühlen zu können."