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Georgien - 11 Tage

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Buchungscode:
K2020+GEOGEO
Termin:
Preis:
ab 1945 € pro Person

  • Höhlenklöster, frühe Kirchen und Städte der Seidenstraße
  • Natur pur: Berglandschaft und spektakuläre Canyons
  • Der Geschichte des Weines auf der Spur

Kulturreiches Land am Kaukasus

Ein Land zwischen Europa und Asien. Zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Zwischen der christlichen und der muslimischen Welt. Zu 80 Prozent besteht es aus Bergen, manche 5000 Meter hoch. Aber auch grüne Täler, Weinhügel und Teeplantagen - selbst Kiwis wachsen hier. Uralte Höhlenklöster und eine archaische dörfliche Welt kontrastieren mit den westlich geprägten Städten. Seit 1991 unabhängig, finden sich Sowjetnostalgie und Europabegeisterung bei den entspannten und gastfreundlichen Georgiern.

1. Tag: Auf nach Tiflis!
Karlsruhe - frühmorgens Transfer über Mannheim zum Flughafen Frankfurt und Flug mit TURKISH AIRLINES über Istanbul nach Tiflis (Tbilisi). Nachmittags Transfer zum Hotel.

2. Tag: Alt und Neu in Tiflis
Tiflis - auf über 1500 Jahre Geschichte kann Georgiens Hauptstadt zurückblicken. Ihr Name "Heiße Quelle“ verweist auf die Ursprünge: Bis heute existieren die Schwefelbäder, von großen Kuppeln überdacht liegen sie teils unter der Erde. In der Metechi-Kirche der Heiligen Jungfrau sehen wir das sagenumwobene Königinnengrab. Wir überqueren die gläserne Friedensbrücke und fahren mit der Seilbahn zur Narikala-Festung ; ein wenig weiter grüßt die Aluminium-Statue der "Mutter Georgiens“. Im Simon-Dschanaschia-Museum funkeln reiche Goldschätze aus vorchristlicher Zeit. Wir bummeln über die geschäftige Leselidse-Straße, schauen in typische Innenhöfe der georgischen Häuser mit ihren Balkons und Weinranken und in die Antschischati-Kirche, der ältesten der Stadt aus dem 6. Jh. Die Standseilbahn bringt uns zum Panoramablick auf den heiligen Berg Mtazminda, bevor wir in einem traditionellen Restaurant zu Abend essen.

3. Tag: Höhlenklöster im Weinland
Tiflis - Fahrt ins Weinland Kachetien, wo wir das Höhlenkloster David Garedscha besuchen. Die Wallfahrtsstätte erinnert an den syrischen Mönch, der das Land einst missionierte. Dem Dorf Gremi merkt man kaum an, dass es einst eine wichtige Handelsstadt mit Karawanserei an der legendären Seidenstraße war. Im 17. Jh. machten die Perser diese dem Erdboden gleich. Doch weithin sichtbar ist die schöne Wehrkirche (UNESCO-Welterbe) mit freistehendem Glockenturm. Fahrt nach Telavi.

4. Tag: Weingut mit Tradition
Telavi - Spaziergang in der alten Residenzstadt und Fahrt nach Zinandali zum Landsitz des Fürsten Alexander Tschawtschawadze mit wunderbarem Landschaftsgarten und sehenswertem Weinkeller. Wir hören vom aufregenden Leben des Fürsten, von seinen Verbindungen nach Frankreich und dem größten und ältesten Weingut des Landes, aus dem preisgekrönte Tropfen hervorgingen - wie der Zinandali, den wir natürlich auch verkosten dürfen. Besuch der imposanten Alaverdi-Kathedrale, eine der bekanntesten Kirchen Georgiens. Besonders eindrucksvoll wirkt sie vor der Kulisse des hohen Kaukasus. Anschließend besuchen wir das Kloster Ikalto : Bereits im 6. Jh. entstanden, wurde aus dem Kloster im 12. Jh. eine Akademie, die für mehrere Jahrhunderte das geistige und wissenschaftliche Zentrum Georgiens bildete. Rückfahrt nach Tiflis.

5. Tag: Alte Hauptstadt Mzcheta
Tiflis - Fahrt in die alte Hauptstadt Mzcheta an der Seidenstraße. Schon von fern sehen wir die schlichte, uralte Djvari-Kirche (UNESCO-Welterbe), die malerisch auf einem Felsen thront. Im Zentrum besuchen wir die Sweti-Zchoweli-Kirche, die "Seele Georgiens“ - denn hier nahm das georgische Christentum seinen Anfang. Die Fassade ist mit der Legende vom Lebensbaum geschmückt - nur eine von vielen, die sich um diesen Ort ranken. Weiterfahrt zum Stausee von Shinvali. Idyllisch zwischen See und dichten Wäldern liegt die Ananuri-Festung, die wir "erobern“. Unser Tagesziel ist Kazbegi.

6. Tag: Dem Himmel ganz nah
Kazbegi - mit Jeeps erklimmen wir die 2170 Höhenmeter bis zur Gergeti-Dreieinigkeitskirche. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zum zweithöchsten Berg Georgiens, dem erloschenen Vulkan Kasbek (5047 m). An diesen Felsen soll dem Mythos nach Prometheus angekettet worden sein, nachdem er den Menschen das Feuer gebracht hatte. Am Nachmittag Fahrt zur steilen, dunklen Dariali-Schlucht, die sich bis zur russischen Grenze zieht. Dieses Nadelöhr, über Jahrhunderte der einzige Weg durch den Kaukasus, soll in früheren Zeiten von einer Tür verschlossen gewesen sein. Besuch im neuen Kloster an der Grenze.

7. Tag: Sowjets und antike Helden
Kazbegi - erstes Ziel ist Uplisziche, eine antike Höhlenstadt am Ufer der Kura. In Gori, der Geburtsstadt Josef Stalins, besuchen wir das ihm gewidmete Museum. Unter dem tempelartigen Überbau liegt das winzige Geburtshaus. Wir sprechen über die Sowjetzeit, die Georgien auch über die Unabhängigkeit 1991 hinaus sehr prägt. Weiterfahrt nach Kutaisi, der antiken Hauptstadt von Kolchis. Hier suchten Jason und die Argonauten der Sage nach das Goldene Vlies. Die Bagrati-Kathedrale zeugt von der Bedeutung der Stadt im Mittelalter. Sie war bis zur Sprengung durch die Osmanen im 17. Jh. die größte Georgiens. Seit 2012 beherrscht sie wieder die Silhouette der Stadt.

8. Tag: Naturerlebnis im Canyon
Kutaisi - im Naturschutzgebiet Sataplia wandern wir (ca. 1 Std.) zu einer Höhle, in der Fußspuren von Dinosauriern zu erkennen sind. Anschließend bestaunen wir den 2,4 km langen Martvili-Canyon, wo wir zwischen steilen Felswänden eine Bootsfahrt unternehmen. Ein Hort des Wissens war das Kloster Gelati. Hier gründete David, der Erbauer, bereits im 12. Jh. eine Akademie und holte von weit her Wissenschaftler und Lehrer, die bedeutende Beiträge zu Bildung und Kultur leisteten.

9. Tag: Die armenische Stadt
Kutaisi - durch den Borjomi-Nationalpark kommen wir nach Akhaltsikhe, wo heute viele Armenier leben. Rund um das Schloss erstreckt sich die Altstadt Rabati mit Moscheen und Medresen, Kirchen verschiedener Konfessionen, einer Synagoge und hübschen Beispielen traditionell georgischer Häuser. Heute kehren wir zum Abendessen in ein traditionelles Gasthaus ein.

10. Tag: Höhlen im Tuff
Akhaltsikhe - Fahrt zum Höhlenkloster Vardzia am Ufer des Mtkvari. Hoch oben in die 500 m aufsteigende Felswand wurden die zahllosen Mönchszellen gehauen. Wir hören von der verehrten Königin Tamar, die die Anlage zu einer ganzen Stadt erweiterte, und bestaunen in der Kirche Mariä Himmelfahrt die hervorragend erhaltenen mittelalterlichen Fresken. Fahrt nach Tiflis.

11. Tag: Nach Hause
Tiflis - Fahrt zum Flughafen, Rückflug über Istanbul nach Frankfurt - Transfer über Mannheim nach Karlsruhe (ca. 20.30 Uhr).

Reiseleitung: Zura Gvilava

  • Flughafentransfers
  • Flüge mit TURKISH AIRLINES von Frankfurt nach Tiflis und zurück (über Istanbul)
  • Flugsteuern und Sicherheitsgebühren
  • Rundfahrten in einem landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage und in Geländewagen
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 10 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Weinprobe in Tsinandali
  • Bootsfahrt in Martvili

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Frühbucherrabatt bis 15. Dezember € 50,-

Für deutsche Staatsbürger ist zur Einreise ein gültiger Reisepass erforderlich.

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Recht bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Informationen“.

Georgien

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC, inkl. Frühbucherrabatt (FBR)
    1945 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC, inkl FBR
    2425 €

Georgien

Tiflis, 2 Nächte, Astoria ****
Telavi, 1 Nacht, Holiday Inn****
Tiflis, 1 Nacht, Astoria****
Kazbegi, 2 Nächte, Rooms****
Kutaisi, 2 Nächte, Bagrati ****
Akhaltsikhe, 1 Nacht, Lomsia****
Tiflis, 1 Nacht, Astoria****

Zura Gvilava

ist in Tiflis geboren und studierte Philosophie und Soziologie an der Ivane Javakhishvili Universität. Nach dem Studium verbesserte er seine Deutschkenntnisse bei einem Praktikum in Deutschland. Seit 2016 arbeitet er mit großer Begeisterung als Reiseleiter und präsentiert Georgien seinen Gästen mit großer Leidenschaft - ab 2020 auch Hirschreisenden.