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Erzgebirge im Sommer - 5 Tage

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Buchungscode:
K2021+DEUERZSOM
Termin:
Preis:
ab 695 € pro Person

  • Kurort Seiffen und Silberstadt Freiberg
  • Glanzvolle Barockstadt Dresden
  • Mit der Schmalspurbahn nach Oberwiesenthal

An der Silberstraße

Das Erzgebirge ist nicht nur Weihnachtsland! Wir sind der Tradition des Bergbaus auf der Spur, der das Gebirge seinen Namen verdankt. Vor über 800 Jahren wurde bei Freiberg das erste Silbererz gefunden. Heute reihen sich die liebevoll restaurierten Bergbaustädte wie Perlen an der Silberstraße auf. Schaubergwerke erzählen vom früheren Alltag unter Tage. Und im Sommer entfalten die sanften Täler ihren ganzen Reiz, besonders wenn man sie mit der nostalgischen Dampfbahn erlebt. Glück auf!

1. TAG: Auf ins Erzgebirge!
Karlsruhe 7.10 Uhr - Fahrt über die Autobahn Mannheim - Frankfurt - Eisenach nach Seiffen. Malerisch liegt das "Spielzeugdorf“ am Kamm des mittleren Erzgebirges an der Grenze zur Tschechischen Republik. Nachmittags statten wir der Werkstatt des "Original Holzmichl“ einen Besuch ab.

2. TAG: Die Silberstadt
Seiffen - Fahrt nach Freiberg. Zu Fuß erkunden wir die Stadt, die seit Jahrhunderten vom Bergbau geprägt wird. Dem Silbererz verdankt Freiberg seine Gründung und seinen Wohlstand. Im 18. Jh. entstand hier die erste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt (heute TU Bergakademie), an der Generationen von Bergbaufachleuten ausgebildet wurden. In der einzigartigen Ausstellung "Terra Mineralia“ im Schloss Freudenstein bestaunen wir wertvolle Steine und Mineralien, die uns vom Ursprung der Erde erzählen. Wer möchte, schließt sich dem gemeinsamen Mittagessen im "Schwanenschlößchen“ (fakultativ) an. Anschließend spazieren wir durch hübsche Altstadtgassen zum Dom St. Marien, der einige Schätze birgt: die "goldene Pforte“ mit ihrem herausragenden Skulpturenschmuck, die filigrane Tulpenkanzel und die große Orgel aus der Werkstatt des berühmten Orgelbauers Gottfried Silbermann aus Freiberg. Wir lauschen einem Orgelvorspiel. Rückfahrt nach Seiffen. Ein Rundgang führt uns durch den weltbekannten Kurort und zur barocken, achteckigen Bergkirche.

3. TAG: Glanzvolles Elbflorenz
Seiffen - Ausflug in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Beim Spaziergang durch den prächtigen historischen Stadtkern kommen wir immer wieder ins Staunen. Vom barocken Zwinger geht es zum Theaterplatz mit der Semperoper. Der Fürstenzug aus Meißner Porzellan weist uns den Weg zum Schlossplatz. Von der eleganten Brühlschen Terrasse schauen wir auf die Elbauen. Um 12 Uhr besuchen wir die Orgelandacht in der wiedererstandenen Frauenkirche - gute Gelegenheit, das Innere der großartigen Kuppel und die Arbeit der Restauratoren zu bewundern. Zum Mittagessen (fakultativ) werden wir gleich nebenan im "Pulverturm“ erwartet, einem Gewölberestaurant, das uns in die Zeit August des Starken versetzt. Danach gehen wir mit dem Bus auf Rundfahrt in der Neustadt, zur nostalgischen Pfunds-Molkerei, in die Villengebiete vor der Stadt mit Blick auf Elbschlösser und zum berühmten "Blauen Wunder“.

4. TAG: Nostalgiebahn und Bergwerk
Seiffen
- unser heutiges Ziel ist Annaberg, "heimliche Hauptstadt“ des Erzgebirges. Auch hier gaben Silberfunde Anlass zur Gründung der einstigen "Neustadt am Schreckenberg“. Beim Altstadtbummel treffen wir immer wieder auf Zeugnisse der bergmännischen Vergangenheit. Der mächtige Turm der St. Annenkirche überragt alles. Auch der Blick hinein lohnt sich, schon wegen der herrlichen verschlungenen Rippengewölbe. Dann erwartet uns ein besonderes Vergnügen: In Cranzahl besteigen wir die dampfbetriebene Fichtelbergbahn. Sie schafft den Höhenunterschied von 238 m ins 17 km entfernte Oberwiesenthal mit 25 km/h - beschauliche Aussicht garantiert! Der berühmteste Wintersportort des Erzgebirges ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands (950 m)! Der Skispringer und Olympiasieger Jens Weißflog stammt von hier. Der Bus bringt uns auf den Fichtelberg, mit 1215 m der höchste Berg in Sachsen. Wir genießen den herrlichen Ausblick über Sachsen und Tschechien. Von der Höhe geht es unter die Erde: Im Markus-Röhling-Stollen tauchen wir mit der Grubenbahn in die Tiefen des Schreckenbergs ein. Seit 1500 haben sich hier Bergleute mit Schlägel und Eisen den Weg durch den harten Stein gebahnt. Hier soll auch ein Berggeist sein Unwesen treiben...

5. TAG: Rückreise
Seiffen - auf der Heimreise machen wir einen Zwischenstopp in Zwickau. Genießen Sie Ihre Zeit zur freien Verfügung und bummeln durch die Stadt. Es besteht Gelegenheit zum Besuch des Schumannhauses und zur Besichtigung des Doms St. Marien. Rückfahrt auf der Autobahn über Frankfurt - Mannheim nach Karlsruhe (ca. 19.00 Uhr).

REISELEITUNG: Gert Brückner

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Fahrt mit der Fichtelbergbahn

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Recht bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Informationen“.

23.6.2021 - 27.6.2021 | 5 Tage

Landhotel zu Heidelberg

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    695 €
  • Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Dusche und WC
    825 €

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Sie wohnen landschaftlich reizvoll im ***Sterne Superior LANDHOTEL ZU HEIDELBERG in Seiffen, ca. 1,5 km vom Zentrum entfernt. Die stilvollen und gemütlichen Zimmer sind mit Dusche und WC, TV, Telefon und WLAN ausgestattet. Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Im mit Holzkunst dekorierten Restaurant genießen Sie hausgemachte Speisen. Sauna (gratis), Solarium, Massagen und Beauty-Anwendungen (gegen Gebühr) stehen Ihnen zur Verfügung.

Gert Brückner

ist im Erzgebirge zu Hause. Er war Lehrer für Sport und Naturwissenschaften, bevor ihm die Pension die Möglichkeit gab, als ausgebildeter Gästeführer Besuchern die Schönheiten Seiffens, des Erzgebirges, Sachsens und Böhmens näher zu bringen. Gert Brückner ist verheiratet, dreifacher Vater, dreifacher Großvater und seit Sommer 2015 sogar Urgroßvater.