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Die Altmark - 5 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 
4.3 / 5.0

Note: 1,7 aus
11 Stimmen

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K2017+DEUSACALT
Termin:

  • Ottostadt Magdeburg
  • Die Wiege der Backsteinarchitektur
  • Standquartier im romantischen Tangermünde

Auf der Straße der Romanik

Die Wiege des Hl. Römischen Reiches stand in Sachsen-Anhalt. Vor über 1000 Jahren erkor die Herrscherfamilie der Ottonen die Region zum politischen Zentrum. Besonders die Altmark zwischen Elbe und Havel erweist sich als wahre Schatzkammer: Von Magdeburg führt uns die Straße der Romanik zu großartigen Kirchen und zu Schauplätzen deutscher Geschichte bis zu Bismarck und in die DDR-Vergangenheit. Zeitloser Genuss: die Altmärker Biere, die schon zu Hansezeit Exportschlager waren.

1. Tag: Auftakt in Magdeburg
Karlsruhe 6.00 Uhr - Fahrt über Mannheim - Frankfurt - Kassel - Braunschweig nach Magdeburg. Wir spazieren zum Dom, in dem Otto der Große und Kaiserin Editha begraben liegen. Otto I., erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, hatte seiner Frau seine Lieblingsresidenz als Morgengabe dargebracht. Nach seiner Kaiserkrönung erwirkte er die Erhebung Magdeburgs zum Erzbistum. Der heutige Dom, Nachfolger des ottonischen Baus, ist die früheste gotische Kathedrale auf deutschem Boden. In der geschichtsträchtigen Altstadt setzen studentisches Leben und Hundertwasserhaus bunte Akzente. Weiterfahrt nach Tangermünde. Die mittelalterlich anmutende Stadt, entstanden vor 1000 Jahren im Schutz der mächtigen Burg, liegt an der Mündung des Flüsschens Tanger in die Elbe. Hotelbezug und Abendessen (falls gebucht).

2. Tag: Geschichte zum Anfassen: Tangermünde
Tangermünde - beim Altstadtspaziergang folgen wir den Spuren Theodor Fontanes: Er ließ hier seine düstere Erzählung "Grete Minde“ spielen, in der er einen verheerenden Stadtbrand verarbeitete. Nichtsahnend heiter präsentieren sich die vielen Fachwerk- und Backsteinbauten, die Stadtbefestigung und die gut erhaltene Burg, die Karl IV. im 14. Jh. zu seiner Nebenresidenz zu Prag erhob. Aus der alten Kaiserresidenz ist ein Schlosshotel geworden. Wir werfen einen Blick in die Stephanskirche mit kostbarer Barockorgel, kommen zum Rathaus im Stil der Backsteingotik und halten am Marktplatz schon Ausschau, wo wir uns gleich zu einer kleinen Erfrischung niederlassen! Nachmittags entführt uns die originelle Nostalgiescheune" Zeitzeug“ in die DDR-Vergangenheit. Dann haben Sie Freizeit für eigene Erkundungen.

3. Tag: Nach Havelberg und Schönhausen
Tangermünde - Fahrt in die Hansestadt Havelberg. Zu Fuß erklimmen wir den Bischofsberg, der den Charakter einer abgeschlossenen Bischofsstadt bewahrt hat. Kaiser Otto I. erhob den Ort zum Zentrum eines Bistums, um von hier aus die slawischen Gebiete an der Elbe zu missionieren. Der romanische Dom Sankt Marien, später gotisch umgestaltet, ist heute eine evangelische Kirche. Besonders eindrucksvoll: die Lettnerfiguren der Passion Christi. Zeitsprung am Nachmittag: Wir besuchen Schönhausen, den Geburtsort von Otto von Bismarck. Ulbricht ließ das Geburtshaus 1956 sprengen; im verbliebenen Schlossflügel informiert heute ein Museum über den preußischen Reichskanzler. Wir spazieren durch den Barockpark und werfen auch einen Blick in die romanische Dorfkirche, in der Bismarck getauft wurde.

4. Tag: Romanische Klarheit: Kloster Jerichow
Tangermünde - kurze Fahrt durch die sandige Ebene zum Kloster Jerichow. Schon von Weitem weisen die Türme der Klosterkirche den Weg. Das Jerichower Land mit den lehmreichen Elbniederungen gilt als Wiege des Backsteinbaus. Das ehemalige Prämonstratenserstift ist eines der frühesten Beispiele deutscher Backsteinarchitektur. In der spätromanischen Stiftskirche bewundern wir den ungewöhnlich reinen Stil. Nächstes Ziel ist Brandenburg an der Havel. 928 hatte Heinrich I. die slawische Brandenburg östlich der Elbe erobert und den Grundstein für das spätere Bistum gelegt. Spaziergang durch die Altstadt zur Dominsel mit dem schönen Dom St. Peter und Paul, "Mutter aller märkischen Kirchen“ und erster vollständig in Backstein ausgeführter Bau der Mark. Am Nachmittag kommen wir über Rathenow nach Wust. In der romanischen Dorfkirche Wust ist Hans Hermann von Katte begraben, der Jugendfreund des späteren Friedrich des Großen. Seine tragische Geschichte ist ebenso spannend wie die der mutigen Rettung der Kirche zu DDR-Zeiten! Zurück in Tangermünde erwartet uns ein besonderes Abschiedsessen in der Zecherei St. Nikolai in altem Kirchengemäuer: Meterdicke Wände, Chorgestühl und Kerzenschein lassen uns ins Mittelalter eintauchen. Letzte Gelegenheit, das süffige Kuhschwanz-Bier aus Tangermünde zu probieren!

5. Tag: Romantisches Hannoversch Münden
Tangermünde - auf unserer Rückreise machen wir Halt in Hannoversch Münden. Das reizvolle Städtchen am Zusammenfluss von Werra und Fulda brachte schon den weitgereisten Alexander von Humboldt zum Schwärmen. 700 Fachwerkhäuser sind erhalten. Kleine Entdeckungstour durch die Gassen der Altstadt und Blick in die spätgotische Kirche St. Blasius. Über Kassel - Frankfurt und Mannheim erreichen wir Karlsruhe (ca. 19.00 Uhr).

Reiseleitung: Anna Zoch M.A.

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Abendessen am letzten Tag
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Örtliche Führungen

Maximale Teilnehmerzahl: 29 Personen

Hotel Schwarzer Adler

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    655 €
  • Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
    795 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    85 €

Hotel Schwarzer Adler

 
Hotel Schwarzer AdlerHotel Schwarzer AdlerHotel Schwarzer AdlerHotel Schwarzer Adler

Im Herzen der Altstadt von Tangermünde, nur wenige Schritte vom Elbufer entfernt, liegt das ***Sterne HOTEL SCHWARZER ADLER. Die Zimmer sind gemütlich und stilvoll, ausgestattet mit Bad oder Dusche und WC, Fön, TV, Telefon und gratis WLAN. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Morgens erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im Wintergarten. Ihr Abendessen (falls gebucht) genießen Sie im Hotelrestaurant.

Anna Zoch M.A.

studierte Geschichte und Germanistik in Osnabrück und absolvierte eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie als Domführerin und in der Museumspädagogik. Seit 2003 erarbeitet sie Reisekonzepte für Studienreiseveranstalter und ist seit 2005 als Reiseleiterin europaweit unterwegs, wobei ihr der Norden im Allgemeinen, Schottland und Schweden im Besonderen am Herzen liegt. Nicht nur hier weiß sie mit Geschichte und Geschichten, Traditionen, Musik sowie Literatur ihre Reisegäste zu begeistern, seit 2015 auch Hirschreisende.

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