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Das Bauhaus feiert Jubiläum - 6 Tage

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K2019+DEUBERBAU
Termin:

  • Bauhaus-Zentren Weimar und Dessau
  • Ikonen des Neuen Bauens in Thüringen
  • Mustersiedlungen für Neues Wohnen in Berlin

100 Jahre Bauhaus in Weimar, Dessau, Jena und Berlin

Die Welt neu denken! Unter diesem Motto steht das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses. Walter Gropius machte es 1919 zur Wiege der Moderne. Nur 14 Jahre lang bestand die legendäre Hochschule für Gestaltung, bis sie unter den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Ihr revolutionäres Bauen und der ganzheitliche Ansatz wirken bis heute fort. Wir haben gleich zwei Reisen konzipiert, die auf Spurensuche gehen - in eine Welt voller Kreativität und Gestaltungswillen.

1. Tag: In Weimar fing alles an
Karlsruhe 6.00 Uhr - Fahrt über die Autobahn Mannheim - Frankfurt - Bad Hersfeld nach Weimar. Im April 1919 nahm das "Staatliche Bauhaus in Weimar“ seinen Betrieb auf. In den Umbrüchen nach dem Ersten Weltkrieg waren die Menschen offen für Neues. Erstmals gab es mit der Weimarer Republik eine Demokratie in Deutschland. Auch den Künstlern ging es um das Zusammenleben in der Gesellschaft, um die Revolution des Alltags. Viele Bauhaus-Bauten wurden zu Ikonen der Moderne und zum UNESCO-Welterbe. Unser Spaziergang auf Bauhaus-Spuren führt zum Gründungsort, dem Van-de-Velde-Bau der ehemaligen Kunstschule. Hier hatte das Bauhaus bis 1925 seinen Sitz. Am Rand des Weimarhallenparks, gegenüber vom ehemaligen "Gauforum“ der Nationalsozialisten, eröffnet zum Jubiläum das Neue Bauhaus-Museum. In dem minimalistischen Glaskubus von Heike Hanada besuchen wir die Ausstellung "Das Bauhaus kommt aus Weimar“. Weiterfahrt in die Glockengießerstadt Apolda. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

2. Tag: Neues Bauen in Apolda und Jena
Apolda - gleich hier findet sich ein herausragendes Denkmal der modernen Industriebaukultur: 1938/39 gestaltete der damals noch unbekannte Egon Eiermann ein Feuerlöschgerätewerk im Stil der Neuen Sachlichkeit. Weiter geht es nach Jena, wo man in die Ideen der Avantgarde äußerst aufgeschlossen aufnahm. Vom regen Austausch mit dem Weimarer Bauhaus zeugen einige Wohngebäude; auch beim "Jenaer Glas“ hielt modernes Design Einzug. Wir sehen zwei Privathäuser von Walter Gropius: Haus Auerbach (1924) und Haus Zuckerkandl (1929) zeigen sehr anschaulich die neue Formensprache. Nächstes Ziel sind die Bauhaus-Werkstätten in Dornburg. Im Marstallgebäude der Dornburger Schlösser baute Gropius 1920 eine Keramikwerkstatt auf. Ein Töpfereibetrieb besteht bis heute; Teile der alten Ausstattung sind erhalten geblieben - ein sehr authentisches Erlebnis! Weiterfahrt nach Wörlitz bei Dessau. Abendessen im Hotel.

3. Tag: Bauhaus-Blüte in Dessau
Wörlitz - in Dessau wurde das Bauhaus von 1925 bis 1932 unter Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe zur prominentesten Künstlerkolonie der Zeit. Wir spazieren zu den Meisterhäusern und erfahren im Bauhaus-Gebäude mehr zu den Akteuren und ihren Visionen, die sich in Dessau unmittelbar umsetzen ließen: In der aufstrebenden Industriestadt waren die Bedingungen für die industrielle Produktion ideal. Wir sehen das von Gropius entworfene Arbeitsamt und besichtigen das " Kornhaus“ auf dem Elbdeich, 1929 vom Bauhausarchitekten Carl Fieger als Restaurant entworfen. Am Nachmittag Rundgang durch die Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten. Während der Weimarer Republik mangelte es an erschwinglichem Wohnraum - die hellen Reihen- und Laubenganghäuser waren eine preisgünstige Lösung. Abendessen im Hotel.

4. Tag: Über Bernau nach Berlin
Wörlitz - in Bernau besichtigen wir die von Bauhaus-Direktor Hannes Meyer und Hans Wittwer geplante Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB). Für die gesamte Innengestaltung waren die Bauhaus-Werkstätten verantwortlich. Weiter geht es nach Berlin, das 1932 für eine kurze, dramatische Zeit zur letzten Station des Bauhauses wurde. 1933 musste es auf Druck der Nationalsozialisten schließen, viele Künstler emigrierten. Bereits 1928 entstand die Wohnstadt Carl Legien in Prenzlauer Berg im Zuge des Wohnungsbauprogramms der Weimarer Republik. Die kubischen Formen der langen Wohnblöcke und die gerundeten Balkone bilden einen reizvollen Kontrast. Grüne Innenhöfe sorgen optisch für Weite. Eine Ikone der klassischen Moderne ist auch das Wohnhaus Lemke von Mies van der Rohe, das Natur und Architektur wunderbar in Einklang bringt. Der klare, aufs Wesentliche konzentrierte Bau öffnet sich mit großen Terrassenfenstern zur Parklandschaft. Auch die " Weiße Stadt“ in Berlin-Reinickendorf wurde zu einem Symbol für modernes Bauen: Mit ihren über 1000 Wohnungen sollte sie vielen Menschen Wohnraum ermöglichen. Kindergärten, Geschäfte und Arztpraxen waren eingeplant.

5. Tag: Neues Wohnen der 20er-Jahre
Berlin - für die Neue Sachlichkeit steht die Versuchssiedlung Schorlemer Allee. Klare Formen, weiße Flächen und radikal neue Merkmale wie kubisch gestaffelte Baukörper, Flachdächer und Stahlskelettbau zeichnen die Reihen-, Einzel- und Doppelhäuser aus. In den 1930er Jahren wohnten hier der Filmregisseur Fritz Lang und auch die Architekten selbst, die Brüder Luckhardt und Alfons Anker. Ihnen begegnen wir auch mit den Wohnhäusern" Am Rupenhorn“ aus den 1920er Jahren streng, einfach, technisch innovativ - so wurde das Wohnen neu erfunden. Nun haben Sie Freizeit, um Berlin für sich allein zu entdecken.

6. Tag: Abstecher ins Hansaviertel
Berlin - Halt im Hansaviertel am Tiergarten, einem Musterbeispiel für die Architektur und Stadtplanung der Nachkriegsmoderne, in der das Bauhaus nachwirkte. Rückfahrt über Mannheim nach Karlsruhe (ca. 19.30 Uhr).

Reiseleitung: Ingrid Bathe

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • 3 Abendessen, Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Örtliche Führungen

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter Wichtige Informationen.

Das Bauhaus feiert Jubiläum

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    935 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1085 €

Das Bauhaus feiert Jubiläum

Hotel am Schloss, ApoldaHotel am Schloss, ApoldaRinghotel zum Stein, WörlitzRinghotel zum Stein, WörlitzHotel Titanic Chausee, BerlinHotel Titanic Chausee, Berlin

Apolda, 1 Nacht, Hotel am Schloss****
Wörlitz, 2 Nächte, Ringhotel zum Stein****
Berlin, 2 Nächte, Titanic Chausse****

-Änderunge vorbehalten-

Ingrid Bathe

Seit 1992 ist die Architektin als Studienreiseleiterin für Hirsch Reisen unterwegs, vornehmlich in Berlin und Brandenburg sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Ihre Schwerpunkte Architektur und Geschichte weiß sie in einem lebendigen Vortrag interessant zu vermitteln und jederzeit den Bezug zur aktuellen Situation herzustellen. So hat sie in den letzten Jahren auf den Studienreisen nicht nur viel für das Zusammenwachsen Deutschlands getan, sondern auch die Hirschgäste mit ihrem frischen Wesen erfreut.

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