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Burgund - 5 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 
4.4 / 5.0

Note: 1,6 aus
327 Stimmen

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K2017+FRABUR
Termin:

  • Weinort Beaune
  • Mönchtum in Cluny und Fontenay
  • Wallfahrtsort Vézelay

Höhepunkte der Romanik in traumhafter Landschaft

Kaum eine Landschaft ist so reich an Zeugnissen der Kunst und Kultur des Mittelalters wie das alte französische Herzogtum Burgund. Hier befand sich das Zentrum des abendländischen Mönchtums und mit der Abteikirche von Cluny die größte Kirche der Christenheit. Hier wurde die Romanik zu ihrer Vollendung geführt. Stattliche Dörfer und hübsche Städte zeugen vom Kunstsinn und Wohlstand der durch Weinbau und -handel reich gewordenen Region.

1. Tag: Das Werk des Meisters Gislebertus
Mannheim 5.30 Uhr - Karlsruhe 7.00 Uhr über Neuenburg - Mülhausen - Belfort und Besançon erreichen wir Beaune, Zentrum des burgundischen Weinbaus und Weinhandels (Mittagspause). Anschließend fahren wir durch die Weinberge der Côte de Beaune in die Bischofsstadt Autun. Die "Schwester und Rivalin Roms in Gallien“ entstand an der Stelle einer bedeutenden Keltensiedlung und bewahrt noch zahlreiche Reste aus der römischen Vergangenheit. Im Mittelalter war das Grab des Hl. Lazarus in der Kathedrale Saint-Lazare das Ziel vieler Wallfahrten. Der mächtige Bau ist wegen seiner architektonischen Nachfolge Clunys, aber auch wegen der Bildhauerarbeiten des Meisters Gislebertus an Tympanon und Kapitellen berühmt. Im Musée Rolin ist u.a. Gislebertus‘ Skulptur der Eva vom Nordportal der Kathedrale zu sehen. Rückfahrt nach Beaune.

2. Tag: Die größte Kirche der Christenheit
Beaune - erstes Ziel ist das Städtchen Tournus an der Saône. Die römische Straßenstation wurde im Mittelalter zum bedeutenden Wallfahrtsort. Die Klosterkirche Saint-Philibert zählt mit ihrer reichen Baugeschichte zu den ungewöhnlichsten Bauten der burgundischen Romanik. Ein wahres Kleinod ist das Städtchen Brancion mit seiner alten Markthalle, das sich zwischen einer mächtigen Burg und der romanischen Pfarrkirche Saint-Pierre erstreckt. In Chapaize bewundern wir den wunderschönen frühromanischen Glockenturm der Prioratskirche Saint-Martin. Anschließend fahren wir nach Cluny. Nach der Mittagspause steht ein Höhepunkt bevor: Das Benediktinerkloster von Cluny war Ausgangspunkt der wichtigsten Ordensreform des Mittelalters und Zentrum eines Mönchsstaates, der die ganze christliche Welt umfasste. Wir besichtigen die eindrucksvollen Reste der größten Kirche des Mittelalters, St-Pierre-et-St-Paul. Anhand des Führungswegs und der Modelle im Museum erleben wir die ungeheure Größe der Anlage.

3. Tag: Hauptstadt der Herzöge
Beaune - heute lernen wir die 2000 Jahre alte Hauptstadt des Herzogtums Burgund, Dijon, kennen. Wir spazieren durch die Altstadt mit schönen Patrizierhäusern, Fachwerkfassaden und bunt leuchtenden Ziegeldächern. Die Krypta der Kathedrale Saint-Bénigne gehört zu den eindrucksvollsten Monumenten der Frühromanik im Burgund. Im Musée des Beaux-Arts im ehemaligen Herzogspalast statten wir den großartigen Grabmälern Philips des Kühnen und Johann Ohnefurchts einen Besuch ab. Durch die malerische Rue des Forges erreichen wir die gotische Pfarrkirche Notre-Dame mit ihrer eigentümlichen Fassade und dem berühmten Jacquemart. Anschließend haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Bummeln Sie durch die Gassen - in der Rue de la Liberté mit ihren vielen Geschäften kann man Dijon-Senf oder Cassis, die Spezialitäten der Stadt, erstehen! Nach einem Abstecher zu Claus Sluters großartigem Moses-Brunnen, Rückfahrt über die Weinstraße entlang der weltberühmten Weinlagen der Côte d‘Or, wie Nuits-St-Georges, Clos de Vougeot und Gevrey-Chambertin, nach Beaune. Hier sind wir zu einer Weinprobe im Weinkeller Patriarche eingeladen.

4. Tag: Romanische Kontraste
Beaune - wir fahren zur ehemaligen Zisterzienserabtei Fontenay, die abgeschieden in einem bewaldeten Flusstal liegt. Die fast vollständig erhaltene Anlage ist ein wunderbares Beispiel der Schlichtheit und Würde der Zisterzienserbauten. Nach eingehender Besichtigung Fahrt vorbei an der antiken Schlachtstätte von Alesia, wo Caesar den Keltenfürsten Vercingetorix schlug, nach Semur-en-Auxois. Wir werfen einen Blick in die ungewöhnliche Pfarrkirche Notre-Dame mit ihrer reichen Ausstattung. Über Avallon und das romantische Tal des Cousin geht es am frühen Nachmittag nach Vézelay. Die Stadt war als angebliche Begräbnisstätte Maria Magdalenas für einige Jahrzehnte einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte Frankreichs und Ausgangspunkt mehrerer Kreuzzüge. Wir wandern entlang der Stadtmauern zur Basilika Ste-Marie-Madeleine und besichtigen eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Burgunds mit herausragender Bauplastik.

5. Tag: Historisches Beaune
Beaune - heute widmen wir uns nochmal ganz dem historischen Standort. Glanzpunkt der Stadt ist das Hôtel-Dieu, das von Nicolas Rolin, dem Kanzler Philipps des Guten, und seiner Frau gegründete Hospiz mit seinem prächtigen Dach aus bunt glasierten Ziegeln. Wir besichtigen den riesigen Krankensaal, die Küche, die Apotheke und bestaunen den Weltgerichtsaltar des Rogier van der Weyden, ein Hauptwerk der europäischen Malerei des 15. Jhs. Der Rundgang durch die alte Weinstadt führt uns zur spätromanischen Stiftskirche Notre-Dame. Am frühen Nachmittag Rückfahrt vorbei an Belfort, Mülhausen und Freiburg nach Karlsruhe (ca. 20.30 Uhr) und Mannheim (ca. 21.30 Uhr).

Reiseleitung: Stephanie Zumbrink M.A.

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Weinprobe

Maximale Teilnehmerzahl: 29 Personen

Hotel Au Grand Saint Jean

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    615 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    735 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    95 €

Hotel Au Grand Saint Jean

 
Hotel Au Grand Saint JeanHotel Au Grand Saint JeanHotel Au Grand Saint JeanHotel Au Grand Saint Jean

Sie wohnen im Herzen der Altstadt von Beaune, im *** Sterne BRIT HOTEL AU GRAND ST. JEAN, wenige Gehminuten vom Hôtel-Dieu entfernt. Das traditionelle und inhabergeführte Hotel verfügt über individuell ausgestatte Nichtraucherzimmer mit Bad oder Dusche und WC, Fön, TV, Telefon, und gratis WLAN. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Morgens bedienen Sie sich am Frühstücksbuffet. Die Abendessen werden (falls gebucht) in nahegelegenen und regionaltypischen Restaurants eingenommen.

Stephanie Zumbrink M.A.

studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Volkskunde in Augsburg, Freiburg, Köln und Berlin. 1994 schloss sie das Studium mit dem Magistergrad ab und arbeitete im Augustinermuseum in Freiburg. Für Hirsch ist sie seit 1998 auf Studienreisen mit großem Erfolg unterwegs. Die Gäste loben neben ihrer großen Streckenkenntnis ihre entgegenkommende und hilfsbereite Art.

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