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Breslau und das Riesengebirge - 6 Tage

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Buchungscode:
K2019+POLBRE
Termin:
Preis:
ab 795 € pro Person

  • Bilderbuch-Altstadt von Görlitz
  • Gotik und Moderne in Breslau
  • Schlesische Impressionen im Riesengebirge

Mit Besuch von Görlitz

Dass Breslau zu Europas Kulturhauptstadt gekürt wurde, verdankt es seiner aktiven Kunstszene, der sympathischen Lebensart und dem reichen historischen Erbe. Die schlesische Metropole stellt sich offen ihrer Geschichte, den polnischen, deutschen und jüdischen Wurzeln, den Relikten aus preußischer und deutscher Zeit. Die Altstadt ist liebevoll restauriert, bunte Barockfassaden kontrastieren mit Avantgarde-Architektur. Und in der Umgebung lockt das romantische Riesengebirge.

1. Tag: Fahrt nach Görlitz
Mannheim 5.30 Uhr - Karlsruhe 7.00 Uhr - Autobahn Heilbronn - Nürnberg - Hof - Dresden - nach Görlitz an der Neiße.

2. Tag: Bilderbuch der Baukunst
Görlitz - nach dem Frühstück Rundgang mit unserem Reiseleiter. Die Altstadt der deutsch-polnischen Stadt ist großartig erhalten und mustergültig restauriert: Rund 4000 Denkmäler aus sieben Jahrhunderten fügen sich zu einem "Bilderbuch der Baukunst“ zusammen. Anschließend Weiterfahrt nach Breslau (Wrocław). Der Rest des Tages ist der alten Hauptstadt Niederschlesiens an der Oder gewidmet. Im Mittelalter kreuzten sich hier die Handelswege. Die über 1000-jährige Geschichte ist an fast jeder Straßenecke spürbar. Die Barockfassaden leuchten am Ring um die Wette mit dem Rathaus, einer Perle der schlesischen Gotik. Auf der Dominsel beeindruckt die ehrwürdige St. Johannes-Kathedrale und auf der nahegelegenen Sandinsel die Marienkirche. Das Kaufhaus Wertheim war 1930 hypermodern und besaß die ersten Rolltreppen weit und breit.

3. Tag: Auf den Spuren Rübezahls
Breslau - wir unternehmen eine Rundfahrt durch das Riesengebirge (Karkonosze). "Schlesisches Elysium“ wird das Hirschberger Tal mit seinen Schlössern und Herrenhäusern, den anmutigen Hügeln und Dörfern vor der Kulisse des Riesengebirges genannt. Schloss Lomnitz (Palac Lomnica) schauen wir uns von innen an. Nächste Station ist Agnetendorf (Jagniątków), wo der Schriftsteller Gerhard Hauptmann über 40 Jahre lang lebte. Von Schreiberhau (Szklarska Poręba) spazieren wir zum Kochelfall, genießen die gute Luft und widmen uns zum Schluss einer echten Rarität: der Wang-Kirche in Brückenberg (Karpacz Górny). Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. hatte die Stabholzkirche in Norwegen erworben und sie in Einzelteilen hertransportieren lassen – mehr zur spannenden Geschichte und Architektur weiß unser Reiseleiter.

4. Tag: Pilgerziel
Breslau - wir besuchen den Wallfahrtsort Trebnitz (Trzebnica). Herzogin Hedwig ließ hier um 1200 ein Frauenkloster errichten. Später wurde die aus Andechs in Bayern stammende Klostergründerin heiliggesprochen und zur Schutzpatronin Schlesiens. Ihr Grab in der Wallfahrtskirche zieht alljährlich tausende Pilger an. Zurück in Breslau besuchen wir im Universitätsviertel die prächtige Aula Leopoldina, einer der schönsten Barocksäle in Polen. Nach der Mittagspause Fahrt zur 1912/13 erbauten Jahrhunderthalle im Scheitniger Park, eine bahnbrechende Stahlbetonkonstruktion und UNESCO-Weltkulturerbe. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.

5. Tag: Die Perle Schlesiens
Breslau - Fahrt nach Schweidnitz (Świdnica), der im Mittelalter zweitwichtigsten Stadt Schlesiens. Wir werfen einen Blick in die riesige evangelische Friedenskirche : Außen rustikales Fachwerk ist sie innen ausgeschmückt mit Gold und Stuckarbeiten. Der Höhepunkt unseres Besuches ist ein Konzert auf der klangprächtigen Orgel. Durch anmutige Landschaft fahren wir nach Kreisau (Krzyżowa). Der Gutshof, wo während der NS-Zeit der "Kreisauer Kreis“ Widerstandsaktionen plante, ist heute eine Europäische Jugendbegegnungsstätte. Am Nachmittag bestaunen wir die "Perle Schlesiens“: Schloss Fürstenstein (Książ) ist das größte Schloss Schlesiens!

6. Tag: "Do widzenia”
Breslau - Görlitz - Autobahn Dresden - Chemnitz - Nürnberg - Heilbronn - Karlsruhe (ca. 19.30 Uhr) und Mannheim (ca. 20.30 Uhr).

Reiseleitung: Dr. Walter Appel

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Örtliche Steuern und Gebühren
  • Eintrittsgelder
  • Orgelkonzert

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter Wichtige Informationen.

Breslau und das Riesengebirge

Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    795 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    975 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    125 €

Breslau und das Riesengebirge

Görlitz, 1 Nacht, Parkhotel Görlitz ****
Breslau, 4 Nächte, Mercure Centrum ****

- Änderungen vorbehalten -


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Sie wohnen im ****Sterne HOTEL MERCURE CENTRUM im Herzen der Altstadt. Die modernen Zimmer verfügen über Dusche und WC, Minibar, TV, Telefon, Tee- und Kaffeeset, Fön und gratis WLAN. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Morgens stärken Sie sich am umfangreichen Frühstücksbuffet. Das Hotelrestaurant serviert Ihnen am Abend polnische und internationale Gerichte. Lassen Sie den Abend gemütlich bei einem Glas Wein in der Winestone Bar ausklingen.

Dr. Walter Appel

studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in München, Bamberg und Berlin. Als Kunsthistoriker arbeitete er u.a. beim Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, im Stadtarchiv und Museum Landau und für das Dommuseum Mainz. Journalistische Tätigkeit, Mitwirkung an Ausstellungen, wissenschaftliche Publikationen und Führungen u.a. am Weltkulturerbe Dom zu Speyer, gehören zu seinen vielfältigen Fähigkeiten. Seit 1984 konzipiert und leitet er Reisen für renommierte Veranstalter und ist in vielen Kunstlandschaften Europas unterwegs. Seine Leidenschaft ist die Klassische Musik, sein Herz schlägt für die Baukunst der Romanik und Gotik, wofür er sich als freiberuflicher Kunsthistoriker auch ehrenamtlich engagiert. Seit 2016 lässt er Hirschreisende an seinem Wissen teilhaben.

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