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Backsteingotik in Sachsen-Anhalt - 5 Tage

Kundenzufriedenheit

Reise entsprach den Erwartungen

 

Note: 1,7 aus
11 Stimmen

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Buchungscode:
K2021+DEUSACALT
Termin:
Preis:
ab 825 € pro Person

  • Die Wiege der Backsteingotik
  • Ottostadt Magdeburg
  • Standquartier im romantischen Tangermünde

Die Hansestädte in der Altmark
Der nördliche Teil des Bundeslandes Sachsen-Anhalt ist eine der Keimzellen des Heiligen Römischen Reiches. Hier kreuzt die Straße der Romanik die europäische Route der Backsteingotik. Vor über 1000 Jahren erkor Otto der Große und seine Nachfolger die Altmark zum politischen Zentrum ihrer Macht. Das Land zwischen Elbe und Havel erblühte im Mittelalter entlang der alten Handelsrouten von Salz, Holz, Getreide und Bier in einem Reigen bedeutender Städte, Kirchen und Klöster.

1. TAG: Auftakt mit Otto dem Großen
Karlsruhe
6.10 Uhr - Fahrt über Mannheim - Frankfurt - Kassel - Braunschweig nach Magdeburg. Wir besuchen den Dom, in dem Otto der Große und seine Kaiserin Editha begraben liegen. Die heutige Kirche, Nachfolger des ottonischen Baues, gilt als früheste gotische Kathedrale auf deutschem Boden. Vorbei am Hundertwasserhaus, der grünen Zitadelle, besuchen wir auch das Kulturmuseum und bewundern das Original des Magdeburger Reiters. Weiterfahrt nach Tangermünde.

2. TAG: Entlang der alten Salzstraße
Tangermünde
- Fahrt nach Salzwedel. Am Ortseingang besuchen wir die "Erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik“. Hier erleben wir die Produktion der Kuchenspezialität live am offenen Feuer. Anschließend Besuch der Altstadt. Vorbei am alten Rathaus mit seinen Staffelgiebeln gelangen wir zur Marienkirche. Der Chorbereich wird von einem vergoldeten Schnitzaltar aus dem Jahr 1510 beherrscht. In über 30 Bildfeldern wird die Geschichte Jesu und der Erlösung erzählt. Das bronzene Taufbecken schuf Meister Hans von Köln im Jahr 1520. Hinter der Kirche liegt die alte Propstei, heute das Johann-Friedrich-Danneil-Museum. Es beherbergt den Weinbergaltar von Lukas Cranach - eindrucksvolles Zeugnis der Reformationsgeschichte. Nach der Mittagspause Fahrt nach Gardelegen. Neben dem Roland am Rathaus treffen wir eine Person aus der Geschichte der Stadt, den Uralt-Bürgermeister Julius Beck, mit dem wir eine Stadtführung anno dazumal unternehmen. Zum guten Schluss besuchen wir die Marienkirche mit ihrer reichen Ausstattung.

3. TAG: Johann Joachim Winckelmann und Kaiser Karl IV.
Tangermünde
- Fahrt nach Stendal. Im Dom St. Nicolai bewundern wir im Morgenlicht die 22 kostbaren bunten Glasfenster aus dem frühen 15. Jh. Die hohen Doppeltürme der Kirche St. Marien weisen uns den Weg zum Marktplatz. Das Innere der Kirche begeistert durch seine reiche Ausstattung, den geschnitzten Lettner und den großen kostbaren Schnitzaltar. Die alte Ratsstube im Rathaus schmückt noch heute eine geschnitzte Vertäfelung aus dem Jahr 1462. In einem bescheidenen Haus in der Lehmstraße wurde Johann Joachim Winckelmann geboren, der Vater der modernen Archäologie. Heute trägt die Straße seinen Namen, und anlässlich seines Geburtstages wurde die Gedenkstätte um einen Neubau und eine Dauerausstellung erweitert. Nach der Mittagspause Rückfahrt nach Tangermünde. Wir besuchen das Rathaus und bewundern das mittelalterliche Schwurkästchen, über dem die frisch gewählten Ratsherren ihren Amtseid ablegen mussten. Die gewaltigen Dimensionen der Stephanskirche deuten darauf hin, dass hier wohl ein Dom geplant war, zu dem es jedoch niemals kam. Die barocke Scherer-Orgel entstand 1624 und gilt als eine der wertvollsten Europas. Wir hören ein kleines Orgelvorspiel. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.

4. TAG: In der Grenzmark
Tangermünde
- Fahrt in die kleinste Hansestadt der Welt, nach Werben. Der Ritterorden der Johanniter errichtete hier seine erste Komturei. Vom Glanz und Reichtum alter Zeit zeugt das Elbtor der Stadtbefestigung. In der Johanniskirche sehen wir den prächtigen geschnitzten Marienaltar. Danach besuchen wir eine weitere Hansestadt, Seehausen. Auch die St. Petrikirche mit Schnitzaltar und barocker Kanzel erinnert an die goldene Zeit. Nach der Mittagspause Fahrt nach Havelberg. Auf einem Plateau über der Havel wurde schon im 10. Jh. ein Missionsbistum begründet. Der heutige Dom St. Marien besticht durch seine gotischen Formen sowie die reiche Ausstattung mit spätgotischem Sandsteinlettner und einem Zyklus farbiger Glasfenster. Die barocke Scholtze-Orgel stammt aus dem Jahre 1777. Wir erleben ein kleines Orgelvorspiel. Zurück in Tangermünde erwartet uns ein besonderes Abschiedsessen in der Zecherei St. Nikolai, einem alten Klostergemäuer. Letzte Gelegenheit, das süffige Bier aus Tangermünde zu probieren!

5. TAG: Romanische Klarheit: Das Kloster Jerichow
Tangermünde - im Morgenlicht empfängt uns die romanische Klosteranlage von Jerichow. Schon von weitem weisen die Türme der Klosterkirche den Pilgern ihren Weg. Das ehemalige Prämonstratenserstift ist eines der frühesten Beispiele deutscher Backsteinarchitektur. Die Stiftskirche besticht im Inneren durch ihre großzügig klaren, harmonischen Proportionen. Der Osterleuchter, eines der wenigen original erhaltenen Ausstattungstücke, gilt als ältestes Exemplar nördlich der Alpen. Rückfahrt über Hannoversch Münden - Kassel - Frankfurt nach Mannheim und Karlsruhe (ca. 19.00 Uhr).

REISELEITUNG: Michael Böttcher M.A.

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Abendessen
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder
  • Örtliche Führungen
  • Orgelvorspiele

Min. 9, max. 19 Teilnehmer

31.5.2021 - 4.6.2021 | 5 Tage

Hotel Schwarzer Adler

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    825 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    955 €
  • Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC
    995 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension (3 Abendessen)
    85 €

Hotel Schwarzer Adler

 
Hotel Schwarzer AdlerHotel Schwarzer AdlerHotel Schwarzer AdlerHotel Schwarzer Adler

Im Herzen der Altstadt von Tangermünde, nur wenige Schritte vom Elbufer entfernt, liegt das ***Sterne HOTEL SCHWARZER ADLER. Die Zimmer sind gemütlich und stilvoll, ausgestattet mit Bad oder Dusche und WC, Fön, TV, Telefon und gratis WLAN. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Morgens erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im Wintergarten. Ihr Abendessen (falls gebucht) genießen Sie im Hotelrestaurant.

Michael Böttcher M.A.

studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main. Seit 1990 leitet er erfolgreich Hirsch Reisen, wobei sich das Spektrum seiner Ziele kontinuierlich erweiterte. Mit großem Engagement und profundem Wissen gelingt es ihm immer wieder, seine Reisenden für die Kunst und Kultur der Gastländer zu begeistern. Gelobt werden seine humor- und stilvolle Art, auf die Kunden zuzugehen und sie für die Eigenheiten des Landes zu öffnen.