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Auf Cézannes Spuren in der Provence - Zusatztermin - 6 Tage

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Buchungscode:
K2018+FRAPROCEZZUS
Termin:
Preis:
ab 895 € pro Person

  • Auf der Route Cézanne durch Aix-en-Provence
  • Den Bildern hinterher: Ausflüge in die Umgebung
  • Hotel in der einzigartigen Altstadt von Aix

Eine Kunstreise in die Provence

Paul Cézanne liebte Aix und seine Provence. Eine Verbundenheit, die er aus der Ferne mit einem Satz zusammenfasste: "Wenn man dort geboren ist, ist es vorbei - nichts gibt einem mehr“. Unermüdlich bildete er in seinen Werken ihre großzügigen und farbenfrohen Landschaften ab. Unsere Kunstreise führt uns zu Cézannes Lebens- und Wirkungsstätten in und um Aix-en-Provence. Folgen wir den Spuren dieses faszinierenden Künstlers!

1. Tag: Bienvenus en Provence!
Mannheim 5.30 Uhr - Karlsruhe 7.00 Uhr - Autobahn Mulhouse - Besancon - Lyon - auf der Autoroute du Soleil über Valence und Avignon nach Aix-en-Provence. Hotelbezug in der Altstadt. Zum Kennenlernen unternehmen wir einen Aperitif-Rundgang auf dem Cours Mirabeau, der Flaniermeile der Stadt mit schönen Cafés unter Platanen.

2. Tag: Cézanne in Aix
Aix-en-Provence - Cézanne lebte bis auf seine regelmäßigen Stippvisiten in Paris hauptsächlich in seiner Heimatstadt Aix. Hier wurde er geboren, hier ging er mit seinem Freund Emile Zola zur Schule, lernte malen, studierte an der berühmten Universität Jura, heiratete und starb. Auf den Spuren seines Lebens spazieren wir durch die einnehmende Stadt mit ihren goldgelben Fassaden, lauschigen Plätzen und Brunnen, besuchen die Kirche Ste-Madeleine (Tauf- und Hochzeitskirche) sowie die Kathedrale, in der der Künstler täglich an der Morgenmesse teilnahm. Wir kommen zu Cézannes Geburtshaus in der Rue de l‘Opéra und zu seinem Sterbehaus in der Rue Boulegon. Schließlich besuchen wir sein Grab auf dem Friedhof Saint-Pierre. Anschließend Zeit für eigene Erkundungen.

3. Tag: Orte der Inspiration
Aix-en-Provence - unser erstes Ziel ist das Atelier des Lauves, das sich Cézanne 1901 bauen ließ. Hier kommen wir ihm ganz nah: Möbel, Staffelei, Palette, die als Stillleben arrangierten Dinge - es ist, als hätte der Künstler das Atelier gerade erst verlassen! Vom Aussichtspunkt oberhalb genießen wir den herrlichen Blick auf die Montagne Sainte-Victoire. Hier entstanden einige der berühmtesten Ansichten des Berges - Cézannes Lebensmotiv. Die Bastide Jas du Bouffan, das Haus der Familie, werden wir von aussen betrachten können, da dieses seit 2017 wegen Restauration geschlossen ist.Am Nachmittag besuchen wir das Musée Granet. Hier besuchte der junge Paul die städtische Zeichenschule, später weigerte sich der konservative Museumsdirektor, seine Werke in die Sammlung aufzunehmen. Zehn Gemälde und einige Aquarelle Cézannes, die wir dort bewundern können, sind Leihgaben des Pariser Musée d‘Orsay und anderen.

4. Tag: Der "goldene Stein“ von Aix
Aix-en-Provence - zeitlebens erkundete Cézanne auf ausgedehnten Wanderungen die Landschaft rund um seinen Heimatort. Die stillgelegten Sandsteinbrüche von Bibémus zogen ihn magisch an, ihre goldgelben Felsen erscheinen auf vielen Gemälden. Wir wandern durch das weitläufige Terrain und erkunden die geologischen Besonderheiten des Ortes, der Cézannes Malweise so prägte. Im nahen Château Noir, Anwesen eines Kohlemagnaten, hatte Cézanne einen Raum für seine Malutensilien gemietet. Das noch heute private Schloss und das dichte Unterholz der Umgebung waren ebenfalls beliebte Motive. Zum Schluss erreichen wir den kleinen Ort Le Tholonet. Dort kehrte der Künstler gern ein, um Ente mit Oliven oder Daube, ein provenzalisches Ragout, zu sich zu nehmen. Im Gartenrestaurant "Chez Thomé“ können auch wir uns in Gedanken an Cézanne stärken.

5. Tag: Zuflucht und Wirkung
Aix-en-Provence - Fahrt in den Fischerort L‘Estaque, Sommerfrische der Familie Cézanne. Hierher flüchtete Paul vor seiner Einberufung zum Krieg 1870/71. Hier "versteckte“ er zeitweilig auch Frau und Kind vor seinem Vater, der von der unstandesgemäßen Beziehung nichts wissen durfte. Hier schuf er berühmte Landschaftsbilder, die sich heute in den großen Museen der Welt finden. Seinen Spuren folgten andere Künstler: Georges Braque malte 1908 seine "Häuser in L’Estaque“, ein Initialbild des Kubismus. Wir fahren weiter nach Gardanne. In den 1880er-Jahren verbrachte Cézanne längere Phasen in dem malerischen Städtchen, zusammen mit seiner Frau Hortense Fiquet und seinem Sohn Paul. Letztes Ziel ist Vauvenargues, Wohnort des Cézanne-Bewunderers Pablo Picasso, der dort in seinem nicht zugänglichen Schloss begraben liegt. 1958 kaufte der Maler-Millionär das Renaissance-Anwesen samt 1200 Hektar Land. "Ich habe den Sainte-Victoire von Cézanne gekauft“, soll er vor seinem Kunsthändler geprahlt haben. "Welchen?“ - "Das Original“, frohlockte Picasso. Zurück in Aix-en-Provence lassen wir den Tag bei einem Pastis am Cours Mirabeau ausklingen.

6. Tag: Adieu, Cézanne!
Aix-en-Provence - Rückfahrt über die Autobahn Lyon - Besançon nach Karlsruhe (ca. 20.00 Uhr) und Mannheim (ca. 21.00 Uhr).

Literaturtipp
"Cézanne: Eine Biografie" von Peter Kropmanns (2006)

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Hotel Rotonde

 
Hoteldetails
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    895 €
  • Einzelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    1125 €

zubuchbare Optionen

  • Halbpension
    130 €

Hotel Rotonde

 
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Sie wohnen im ***Sterne HOTEL ROTONDE in bester Lage, zentral in Aix-en-Provence. Die frisch renovierten und modern eingerichteten Nichtraucherzimmer sind mit Bad oder Dusche und WC, Klimaanlage, gratis WLAN und schallisolierten Fenstern ausgestattet. Bar und Sonnenterrasse laden zum Entspannen ein.

Regine Löwe

studierte nach ihrem Abitur in Heidelberg Pädagogik und lebt seit 1985 in Frankreich. Sie absolvierte 1998 das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Blaise Pascal Clermont-Ferrand und leitet seit 1993 Studienreisen für Hirsch in Frankreich. Die Reisegäste loben ihre Fähigkeit, sowohl Kenntnisse über Land und Leute, aktuelle Ereignisse als auch über Probleme der besuchten Region lebendig zu vermitteln. Regine Löwe schreibt: "Mir macht meine Arbeit als Reiseleiterin großen Spaß, ich freue mich auf den Kontakt mit den immer sehr interessierten Hirsch Kunden.“

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