Unterwegs in Marienbad und Westböhmen – Einblicke von Reiseleiter Karel Schneider

Für unsere Reise nach Marienbad und Westböhmen haben wir mit dem Reiseleiter der Reise Karel Schneider gesprochen. Im Interview erzählt er, wie die Reise entstanden ist und welche Orte ihn besonders begeistern.

Lieber Herr Schneider, wie sind Produktmanagerin Janine Steinhorst und Sie auf diese Reise gekommen?

Eigentlich war es gar nicht unsere Idee, sondern die Idee einer Kirchengemeinde aus dem Schwäbischen. Die kamen damit auf Hirsch Reisen zu und wir haben die Reise dann für sie maßgeschneidert organisiert und durchgeführt.

Und anschließend dachten Sie dann, das wäre auch etwas für die Hirsch-Kundinnen und -Kunden?

Richtig. Es war einfach eine schöne Reise.

Was macht die Reise denn so besonders?

Nun, zum einen ist natürlich Marienbad selbst ein lohnendes Ziel: ein prachtvoller Kurort mit entspannter, fast nostalgischer Atmosphäre. Kennen Sie die „Singende Fontäne“?

Äh, nein.

Steht auch nicht explizit im Hirsch-Programm. Ist aber trotzdem originell. Die Singende Fontäne spielt zu jeder ungeraden Stunde Musik von Klassik bis Pop, untermalt von choreografierten Wasserfontänen.

Das ist aber sicher nicht alles, oder?

Natürlich nicht. Ich mag einfach die Atmosphäre des Ortes. Morgens kann man diese besondere Stille erleben, für die der Kurort bekannt ist. Die leeren Kolonnaden, der feuchte Duft aus den Parks und sehr weiches Licht über den historischen Fassaden. Abends füllen sich die Wege, es wird flaniert, das Licht ist wärmer. Beides hat großen Reiz.

Und außerhalb Marienbads? Sie machen auf dieser Reise ja auch einige Ausflüge.

Mein Favorit ist Loket. Das liegt wie aus einem alten Märchen gefallen in einer Schleife der Eger, und darüber erhebt sich die Burg Loket, die viele noch unter dem deutschen Namen Elbogen kennen. Gegen Abend, wenn die Sonne sinkt, färben sich die Steine warmgolden. Die Burg ist dann ein stiller Wächter über Fluss, Wald und Zeit.

Neben Marienbad und Loket – welche weiteren Orte stehen denn noch auf dem Programm?

Da ist natürlich noch Karlsbad. Dieser Kurort ist noch einmal eine ganz eigene Welt – größer, lebendiger und mit beeindruckender Architektur. Die berühmten Kolonnaden ziehen sich durch die Stadt und überall sprudeln die heißen Quellen.

Beeindruckend ist auch das Naturreservat Soos. Man fühlt sich dort fast wie in einer anderen Welt. Es ist eine Art „böhmisches Yellowstone“ – mit Moorlandschaften, sprudelnden Mineralquellen und kleinen Schlammvulkanen.

Das klingt spektakulär.

Ist es auch. Über Holzstege geht man durch die Landschaft, sieht blubbernde Quellen und weiße Mineralablagerungen. Es dampft und zischt manchmal ganz leicht – und gleichzeitig ist es unglaublich ruhig. Das ist ein Naturerlebnis, das viele so nicht erwarten würden.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Schneider und die schönen Einblicke!

Sehr gern – ich freue mich bereits sehr auf die Reise!

Na dann wünschen wir Ihnen und unseren Gästen schon jetzt eine wunderbare Zeit in Marienbad und Westböhmen!

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