Slowenien nach Maß

1. Tag: Auf nach Slowenien

Slowenien ist ein Land, das uns auf Schritt und Tritt mit Grün umgibt, und das sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat.

Slowenien liegt dort wo die Alpen auf das Mittelmeer, die Pannonische Tiefebene und die Karstwelt trifft. Der Charme Sloweniens liegt auch darin, dass zwischen den alpinen Regionen und der Küste nur eine Strecke von ca. 150km liegt, die man mit dem Auto innerhalb von zwei Stunden bequem zurücklegen kann.

Slowenien gehört zu den Ländern mit außergewöhnlich vielen Spitzensportlern, erinnern wir uns nur an die Familie Prevz, den Radrennfahrer Pogacar der den Giro d’Italia oder die Tour-de-France gewann. Auch in unserem Hotel sind verschiedene Sportlergruppen untergebracht.

Unter Urlaubern gilt Slowenien immer noch als echter Geheimtipp.

Slowenien erklärte im Jahr 1991 seine Unabhängigkeit vom damaligen Jugoslawien. Nach dem EU-Beitritt im Jahr 2004 und der Einführung des Euros 2007 gilt das Land aufgrund seiner guten wirtschaftlichen Entwicklung heute als eines der wohlhabendsten der ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken.

Ein kleiner Nachteil ist die Anreise von über 800 km. Trotzdem gelingt es unserem hervorragenden Fahrer Rocco Pflugbeil um 18 Uhr am Hoteleingang vorzufahren.

2. Tag: Kennenlernen der Umgebung

Bevor wir am Dienstag mit unserem Rundgang beginnen, gibt Wanderführerin Nina noch ein paar Erläute­rungen zur Gegend in der wir uns in den nächsten Tagen aufhalten werden. Zrece ist bekannt wegen seiner Thermen, deren Kuranlagen zu den größten in Slowenien zählen. Die beiden Hotels in denen wir unterge­bracht sind, sind ein Teil der Thermenlandschaft.

Leider zeigt sich das Wetter heute Vormittag von seiner schlechtesten Seite. Wenn Regen und Wind zusammentreffen, ist es reichlich ungemütlich draußen. Wir sind daher froh als wir in der Kirche einen trockenen Platz finden. Die alte Kirche im Ort wurde 1988 um die neue Pfarrkirche erweitert.

Auf dem weiteren Weg kommen wir am Hauptarbeitgeber von Zrece vorbei, der UNIOR. Die Schmiedeteile, die hier im Werk hergestellt werden, sind in den Fahrzeugen der bekanntesten europäischen KFZ-Hersteller verbaut.

Wir sind dann froh als wir den Weinkeller vom Winzer Andrejc erreicht haben.

Einen relativ hohen Anteil an der landwirtschaftlichen Fläche nimmt in Slowenien der Weinbau ein. Es gibt etwa 40.000 Haupt- und Nebenberufswinzer die 23. Hektar bewirtschaften. Drei Viertel der Produktion ist Weißwein. Der Weinkonsum in Slowenien geht zurück und die Weinproduzenten verkaufen immer mehr Wein auf ausländischen Märkten.

Mit einem trockenen Chardonnay von 2024 beginnt die Weinprobe. Mit einem trockenen Solaris, einer pilz­widerstandsfähige Weißweinsorte vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg, geht es weiter. Winzer Andrejc gibt jeweils interessante Erläuterungen dazu. Als Unterlage dient eine hervorragende Jausenplatte mit Schinken, Speck und Käse.

Ein halbtrockener Rosé und ein weiterer Chardonnay von 2025 sind die nächsten Weine bevor es auch einen Roten gibt, einen Blaufränkischen, in Deutschland als Lemberger bekannt.

Wir wechseln nun in einem anderen Teil des Weinkellers in dem die Barriquefässer gelagert sind. Hier gibt es einen Traminer, der hier Traminec heißt.

Nach Abschluss der interessanten und guten Weinprobe ist das Wetter wieder besser geworden sodass Nina mit uns noch einen weiteren Rundgang durch den Ort machen kann.

Wir gehen bis zu einem kleinen Lokschuppen der Teil des kleinen Eisenbahnmuseums von Zrece ist.

Es erinnert an die Schmalspureisenbahnlinie Poljcane – Slovenske Konjice – Zrece, die zwischen 1892 und 1962 verkehrte. Die gezeigte Lok fuhr hier allerdings nie, sie stammt von den Eisenwerken in Jesenice. In Slovenske Konjice, dem Wohnort von Nina, steht eine weitere Lok mit ein paar Wagen.

3. Tag: Celje oder der „Weg des Herzens“

Drei Damen nutzen heute das Wellness Angebot des Hotels, vier Teilnehmer wandern, der Rest der Gruppe geht mit Danica nach Celje. Mit 50.000 Einwohnern ist dies die drittgrößte Stadt.

Da wir heute schönes Wetter haben, kann man ein paar Bilder von der Umgebung des Hotels machen. Wir sehen, dass die Umgebung Richtung Norden ziemlich hügelig ist. Man kann hier etliche Weinberge erkennen.

Auf der Fahrt sehen wir auch einmal die Spritpreise in Slowenien. 1,683 für E10 und 1,734 für Diesel. Diese Preise gelten dann an allen Tankstellen landesweit immer für 1 Woche.

Am Bahnhof von Celje beginnen wir unseren Rundgang. An wichtigen Punkten gibt es Erklärungen von Danica.

Der Fluss Savinja führt nach den kräftigen Regenfällen der letzten Tagen mehr Wasser als normal. Auf dem Berg sieht man die Burg von Celje deren Ursprünge auf das 12. Jh. zurückgehen. Links daneben erkennt man den im 14. Jahrhundert von den Grafen von Celje errichteten Bergfried. Der Verteidigungsturm mit drei Meter dicken Mauern diente als letzte Zuflucht vor Angreifern.

Als nächstes kommen wir an der Kathedrale, welche im 14. Jh. erbaut wurde, vorbei.

Diese Statue an einer Fußgängerbrücke über die Savinja erinnert an die harte und gefährliche Arbeit der Flößer, die auf dem Fluss unterwegs waren. Seit dem 15. Jahrhundert transportierten sie Holz aus dem oberen Savinja-Tal über den Fluss bis nach Belgrad und weiter.  Die Flößerei auf der Savinja endete in der Mitte des 20. Jh mit dem Ausbau der Eisenbahn und moderner Transportwegen.

Das Volkshaus wurde 1895-1896 im Neorenaissancestil erbaut. Zur Zeit der Habsburger war das Volkshaus der kulturelle und soziale Mittelpunkt des slowenischen Bürgertums. Heute befindet sich hier die Stadtgemeinde.

Das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert ist eines der markantesten Gebäude der Innenstadt. Bemerkenswert ist sein Kern, der aus der Renaissance stammt, und die klassische Fassade, welche mit einem Balkon ausgestattet ist. Während der ersten Hälfte des 19. Jh. wurde das Gebäude umfassend renoviert und zum Rathaus umgebaut.

Die romanische Kirche Marie Himmelfahrt wurde im 13. Jh. errichtet und ist integraler Bestandteil des Minoritenklosters. Die ursprüngliche Kirche fiel zahlreichen Bränden zum Opfer, davon dem verheerendsten im Jahr 1798, welcher große Teile der Stadt zerstörte. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert gründlich restauriert. Zu dieser Zeit wurde auch der gegenwärtige Glockenturm hinzugefügt.

Bis 1919 hieß dieses Gebäude das „Deutsche Haus“. Es wurde 1905/1906 von deutschen Einwohnern errichtet und dient heute als Kulturzentrum und Veranstaltungsort.

Nach dem Rundgang fahren wir weiter zu einer Käseverkostung in der kleinen Ortschaft Galicija.

Es gibt hier verschiedene Weich- und Hartkäsesorten zu probieren sowie einen selbst produzierten Speck von eigenen Schweinen. Auch das dazu gereichte Brot wird selbst gebacken.

Unser nächstes Ziel liegt etwas weiter westlich in Grajska vas.

Auf dem Weg dorthin kommen wir an vielen Hopfenanlagen vorbei. Im Savinja-Tal wird seit über 900 Jahren Hopfen angebaut. Der Hopfen wird hier auch als das „grüne Gold“ bezeichnet. Slowenien ist weltweit der sechstgrößte Hopfenproduzent und blickt auf eine jahrhundertealte Anbautradition zurück. Viele slowen­ische Hopfen haben englische Wurzeln und werden auch gerne von britischen Brauereien verwendet.

Doch zurück zum Kürbiskernöl. Kürbiskernöl ist ein aus den gerösteten Samen von Kürbissen hergestelltes Pflanzenöl. Das Öl eignet sich als Salatöl, es ist zudem in kalten und warmen Vor-, Haupt- und Nachspeisen verwendbar. Es kommt aber auch in der Pharmazie, in der Medizin und auch in der Kosmetik vor.

Direkt beim Erzeuger, bei dem wir das Öl auch verkosten können, kosten 500 ml 10,50 EUR.

Von hier aus geht es „übers Land“ wieder zurück nach Zrece.

Heute sit es den ganzen Tag sonnig und die Temperatur liegt bei knapp unter 20 Grad.

4. Tag: Olimje oder der „Turm der Freude“

Gemeinsam geht es nach Podčetrtek, das direkt an der Grenze zu Kroatien liegt. Hier gibt es ein großes Wellnesszentrum, das wir aber links liegen ließen.

Die Gruppe der Nichtwanderer fährt das Schloss direkt an.

Die Wanderer steigen am Fuß des Bergs aus und legen die Strecke nach Olimje zu Fuß zurück. Unser erstes Ziel ist der auf 622 m gelegene Turm der Gesundheit und Freude. Dieser 40 m hohe Turm bietet einen 360 Grad Panoramablick. Die höchste Aussichtsplattform liegt in einer Höhe von 35,23 m.

Unser Ziel ist das Minoritenkloster Olimje mit der drittältesten Apotheke Europas.

Kurz vor 12 Uhr erreichen wir den Turm.

Leider zeigt sich das Wetter nicht mehr von seiner besten Seite. Wir machen daher hier oben nur eine kurze Rast.

Auf den nächsten 400 m haben wir einen kräftigen Abstieg von 90 m. Wir sind froh, dass es noch trocken war, sonst wäre der Abstieg schwieriger gewesen.

Nach einer Stunde kommen wir am Koča pri čarovnici, einem Märchenpark, nicht nur für Kinder, vorbei.

Nach weiteren 20 Minuten nähern wir uns dem Kloster Olimje von der Rückseite.

Die Burg von Olimje wurde in ein Kloster umgebaut, in dem die kleineren Brüder des Hl. Franziskus – die Minoriten – wohnen.

Heute leiten die Minoriten die Pfarrei Olimje, sie haben eine Kräuterapotheke – s.o. –, einen Bienenstock und einen Kräutergarten im ehemaligen Burggarten eingerichtet. Sie züchten vor allem jene Pflanzenarten, die in der Natur gefährdet sind.

Angebaut an die ehemalige Burg befindet sich die prächtige Kirche der Mariä Himmelfahrt, eines der schönsten Barockwerke Sloweniens.

Im Unterschlupf des Klosters verbirgt sich im Erdgeschoss des Südturmes ein unbezahlbares Kunstwerk, die alte Klosterapotheke mit Fresken, ein Erbe der Pauliner, die 120 Jahre im Kloster Olimje (1663-1783) lebten.

Wenige Meter oberhalb des Klosters liegt die Damwildfarm in der unser Abschluss der Wanderung stattfindet. Einige Ziegen und Mufflons konnten wir auf dem weitläufigen Gelände auch erkennen.

Das folgende Bild zeigt eines der reichhaltigen Vesperbretter. Alle hier gezeugten Produkte sind aus heimischer Produktion.

Bei allen Teilnehmern kamen die angebotenen Speisen hervorragend an.

Zum Abschuss werfen wir nochmals einen Blick zurück auf Kloster und Kirche Olimje.

Nach Rückkehr ins Hotel bleibt genügend Zeit, um im warmen Thermalwasser zu entspannen.

5. Tag: Auf zum Pohorje-Gebirge

Zreče – unberührte Natur, gute Luft und schöne Ausblicke – dafür steht das wald- und wasserreiche Pohorje- oder Bachergebirge. Auf der Hochebene Rogla (ca. 1500 m hoch gelegen) ist heute eine Wanderung vorgesehen. Doch bereits in den Webcams von dort oben kann man sehen, dass es in den letzten Stunden geschneit hatte.

Die nächsten Bilder wurden auf der Fahrt auf die Rogla gemacht.

Nina unternimmt mit uns nur eine kleine Wanderung auf der Hochebene, bei der wir die befestigten Wege nicht verlassen müssen. Leider regnet es auch die gesamte Zeit.

Die Slowenen haben auf der Hochfläche nicht nur mit Liftanlagen und Loipen erstellt, sondern ebenso ein Sportstadion, Tennisplätze und eine Multifunktionshalle gebaut.

Rogla ist vor allem als Wintersportzentrum bekannt. Das gleichnamige Skigebiet erstreckt sich in einer Seehöhe zwischen 1100 und 1517 Metern und verfügt über zwei Sesselbahnen und elf Schlepplifte.

Während der Sommermonate ist das waldreiche Gebiet nicht zuletzt aufgrund der einfachen Erreichbarkeit bei Wanderern beliebt.

Es wurde darüber hinaus ein Mountainbike Park errichtet. Eine hochmoderne 6er-Sesselbahn mit Fahrradtransportsystem unterstützt dabei beim Aufstieg.

Bei der nassen Witterung können wir leider auch nicht den Baumwipfelpfad nutzen, die Holzplanken sind bereits am Boden ziemlich rutschig.

Die Verklärungskirche Jesu auf Rogla ist die zweithöchste Kirche Sloweniens. Diese besichtigen wir als erstes.

Mit ihrem ungewöhnlichen, hügelartigen Erscheinungsbild ist sie oft das Ziel von Touristenblicken und noch häufiger der Ort, an dem Paare ewige Gelübde ablegen. Als Grundlage für die Gestaltung der äußeren Form der Kirche verwendete der Architekt die Form einer konischen Fichte, dem häufigsten Baum in diesem Gebiet.

Der steinerne Opferaltar, der Tabernakel und das Taufbecken sind geschmiedet und verleihen der Kirche einen Hauch von hausgemachtem Handwerk. Die Schmiedekunst hat in Zreče seit Jahrhunderten eine lange Tradition. Die Schmiedestücke wurden von dem lokalen Künstler, dem Schmied Milan Očko aus Zreče, erstellt. Der Hauptarbeitgeber von Zreče, die Firma Unior stiftete diese Gegenstände.

In der atemberaubenden Kirchenorgel befinden sich 1816 Flöten. Die Metallpfeifen bestehen aus Zinn und Blei, die Holzpfeifen aus Fichte, Kiefer, Ahorn, Birne, Pflaume, Eiche, Esche, Hainbuche und Ebenholz.

Die folgenden Bilder zeigen Eindrücke des kleinen Spaziergangs.

Am Ende unseres Spaziergangs kredenzt uns Nina noch einen Blaubeerlikör, der uns wieder etwas aufwärmt.

Unser nächstes Ziel ist die kleine Ortschaft Gorenje, wo wir ohne Regen einen kleinen Rundgang machen können. Unser Ziel ist die Kirche St. Kunigunde in Gorenje bei Zreče. Von hier oben (748 m) hätte man bei besserem Wetter einen schönen Ausblick auf die Umgebung gehabt.

Anschließend kehren wir im Lokal Smogavc ein. Landesübliche Produkte wurden bereits bestellt:

Steinpilzsuppe mit Buchweizensterz und ein Blaubeerstrudel.

Die Pilze und die Blaubeeren sind wurden in der Umgebung gesammelt. Es schmeckt hervorragend.

Auf direktem Weg geht es wieder in die Therme zurück, wo wir uns wieder verwöhnen lassen können.

6. Tag: Die grüne Stadt Maribor

Übers Land geht es heute in die zweitgrößte Stadt Sloweniens, nach Maribor. Alle steigen am Stadtpark aus. Die kleinere Gruppe schließt sich Nina zur Wanderung an. Da das Wetter nicht so stabil wie gewünscht ist und es gestern viel geregnet hat, entschließen wir uns zu einer kleineren Wanderung in zwei Etappen.

Zuerst durchqueren wir den historischen Stadtpark, erklimmen dann den Pyramidenhügel, dann wieder abwärts in den Park um abschließend den Kalvarienberg zu besteigen.

Wir stehen hier auf dem Pyramidenhügel bei der Kapelle. Auf dem Gipfelplateau befindet sich ein archäologischer Fundort mit konservierten Überresten der Burg Obermarburg.

Auf diesem Bild sehen wir im Hintergrund die Skipisten auf denen in früheren Jahren auch schon Weltcup­rennen stattfanden. Aufgrund des Schneemangels können diese seit einigen Jahren nicht mehr stattfinden.

Ein Blick nach Osten zeigt die Drau und den rechts abzweigenden Kanal.

Wir sehen hier die kleine Gruppe der Wanderer auf dem Pyramidenhügel.

Wir gehen nun wieder zurück in den Stadtpark, durchqueren diesen und machen uns an die „Besteigung“ des Kalvarienbergs.

Oberhalb der Weinberge auf dem Kalvarienberg befindet sich auf dem Plateau die Barbarakapelle.

In wenigen Minuten haben wir diese erreicht. Flotten Schrittes geht es anschließend den Hügel hin­unter, durch den Stadtpark und die angrenzen­den Straßen, um die „Nichtwanderer“ nicht zu lange warten zu lassen. Nach einer kurzen Busfahrt an der Drau entlang und dann ins Hinterland erreichen wir den Buschenschank Protner in der kleinen Ortschaft Dragucova. Da diese leicht erhöht über der Drau liegt, hat man einen schönen Ausblick.

Eine kalte Aufschnittplatte, gekochte Krainer Wurst, verschiedene Gemüse und frisch gebackenes Brot werden uns serviert. Alles ist von den eigenen Tieren. Auch hier schmeckt es vorzüglich. Begleitend zum Essen gibt es eine kleine Weinprobe.

Nach knapp 90 Minuten treten wir die Rückfahrt nach Zrece an. Von Reiseleiterin Danica verabschieden wir uns noch in Maribor, da sie hier wohnt. Nina fährt mit uns zurück, da sie im Nachbarort von Zrece lebt. Wir wählen jetzt den etwas schnelleren Weg über die Autobahn.

Beide haben, auch bei den nicht optimalen Wetterbedingungen, uns einen interessanten Einblick in ihre Heimat gegeben und auch klargemacht, dass es weiterer Reisen bedarf um die Schönheit Sloweniens ganz auskosten zu können.

7. Tag: Zurück nach Hause

Um 7:30 Uhr ist das Gepäck verladen und Hr. Pflugbeil kann losfahren.

Wenigstens haben wir auf der Rückfahrt deutlich besseres Wetter, man kann daher noch einen Blick auf die Julischen Alpen mit dem Triglav Nationalpark werfen. Leider hängen aber ein paar Wolken an den Gipfeln fest.

Knapp zwei Stunden später haben wir die slowenische Grenze passiert und die Durchfahrt durch den knapp 8 km langen Karawankentunnel steht an.

Seit wenigen Monaten fährt man nun durch die neue Weströhre, die alte Röhre wird derzeit renoviert. Nach Fertigstellung sollen dann je Richtung zwei Fahrspuren bereitstehen.

Von der Weströhre liegen 3.450 Meter auf slowenischem und 4.414 Meter auf österreichischem Staats­gebiet.

Pünktlich kommen wir schlussendlich wieder in Karlsruhe an.

Wieder haben wir eine wunderschöne Reise abgeschlossen. Wir bedanken uns bei unserem Fahrer Rocco Pflugbeil für seine sichere und umsichtige Fahrweise sowie bei der Wanderführerin Nina Buh für die schönen Wanderungen die sie spontan dem Wetter angepasst hat. Ein weiterer Dank geht an die Reiseleiterin Danica Safran, die uns immer mit einem herzlichen Lachen die schönen Winkel ihrer Heimat gezeigt hat.

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