Reisen in Corona-Zeiten – Ein Erfahrungsbericht

Vor wenigen Tagen ging die Hirsch Reise an die Loire zu Ende. Reisen ist möglich! Auch wenn wir uns alle an die neuen Gegebenheiten und dynamischen Entwicklungen gewöhnen müssen. Wie die Reise trotz- oder sogar wegen Corona ein einmaliges Erlebnis wurde, beschreibt eine Teilnehmerin der Loire-Reise. Ihren Bericht wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Sie schreibt:

Liebes Hirsch Team,

…Die Reise war einfach großartig – trotz oder vielleicht sogar wegen Corona?!
Die Gruppen sind ja bei Ihnen glücklicherweise nie sehr groß, was grundsätzlich angenehm ist. Und der legendäre Hirschfunk, der von Frau Löwe liebevoll „Öhrchen“ genannt wurde, ist sowieso super und mit ein Grund, bei Ihnen zu buchen.

Wahrscheinlich werde ich nie wieder die Schlösser und Burgen an der Loire so „ungestört“ genießen können, denn die Anzahl der Touristen war unglaublich gering! Dass der Hirschbus einsam auf dem Parkplatz einer
berühmten Sehenswürdigkeit steht, ist wohl einmalig. Auf dieser Fahrt war das aber die Regel – bis auf ein Mal, da stand doch tatsächlich schon ein anderer Bus da. Das hat die gesamte Gruppe natürlich sofort moniert ;-)…
Ist dann auch nicht wieder vorgekommen!


Falls Sie das nicht glauben:

Und an den Schlössern

Entschuldigung, da waren die Hirschlein im Weg! Das muss natürlich so sein:

und in der anderen Richtung:

Und sogar die Bäume und Pflanzen haben coronagemäß den Abstand genau eingehalten! 🙂 Ich hoffe, die Bilder beweisen, wie einmalig unsere Reise war.

Wenn ich mir meine Bilder anschaue, kann ich es selbst kaum glauben… Und alles bei herrlichem Wetter!

Auch die Raststätten waren alles andere als voll. Wir hielten auf keiner in einem Risikogebiet. Sogar die Toiletten waren alle sauber – was ich von Frankreich auch anders kenne…

Im Hotel gab es das Angebot, dass das Zimmer – nach der Grundreinigung vor Bezug – von niemand anderem als dem Gast betreten wurden. Handtüchertausch oder Müllentsorgung lief in diesem Falle an der Rezeption.
Da das Hotel bestimmt nicht ausgelastet war, war der Einbahnverkehr beim Frühstück fast schon überflüssig.
Und es wurde den Gästen immer „hinterhergeputzt“, auch an der Theke.
Die „Hirschlein“ waren sehr diszipliniert und haben trotz großem Abstand im Bus eine Mund-Nasenbedeckung getragen, auch wenn wir im Lokal dann nebeneinander (in kleinen Gruppen ) saßen…


Da sich zur Zeit die Einteilung in Risikogebiete offenbar täglich ändern kann, kann es natürlich sein, dass man unterwegs doch von den geänderten Richtlinien erwischt wird. Aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man sich am vollen Badestrand an der Ostsee in Deutschland ebenfalls einem erhöhten Risiko aussetzen kann. Dieses Gefühl hatte ich bei der Loire-Fahrt aber in keinem Fall!

Mit vielen Grüßen E.B.