Veröffentlicht am Autor , Bettina Rohleder

Nizza zu Silvester

„Als ich mir bewusst wurde, dass ich jeden morgen dieses Licht wieder sehen werde, konnte ich mein Glück kaum fassen“ – Henri Matisse (1869 – 1954)

Kaum in Nizza angekommen, wissen wir genau was Matisse gemeint hat. Konkret gesagt, hatten wir sagenhafte 8 Stunden Sonne an jedem Tag. Bei milden Temperaturen von tagsüber 15 Grad, frischer Meeresluft und azurblauen Wasser sind wir uns einig: An diesem Ort Silvester zu verbringen, war die beste Entscheidung die wir treffen konnten!
Wir, das sind meine Freundin Julia und ich. Und natürlich noch weitere Kunden von Hirsch-Reisen.

Wer die Côte d’Azur Hauptstadt Nizza besucht, kommt auf keinen Fall umhin, zumindest ein Stück entlang der wohl berühmtesten südfranzösischen Strandpromenade zu flanieren. So starten wir den ersten Tag mit unserer Reiseleiterin Frau Regine Löwe an der „Promenade des Anglais“.

Ein prächtiges Meer aus Blüten in allen Farben erstrahlt an den vielen Ständen und nicht umsonst heißt es, der „Marché aux Fleurs“ sei der schönste Markt an der gesamten Küste.

Die „Promenade du Paillon“ ist die grüne Bummelmeile zwischen Altstadt und Innenstadt.

Blick auf den Place Masséna mit Riesenrad und Wasserspielen

Wer nicht zum Chagall-Museum und zum naschen in die Confiserie Florian mitfahren möchte, hat Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Den wohl schönsten Aussichtspunkt gibt es vom 100m hohen Burgberg „Colline du Château“. Wer den Aufstieg scheut, kann ganz bequem den Aufzug benutzen. Der obere Park lädt zum spazieren ein – optional wäre ein Kaffeekränzchen mit oder ohne Möwe.

Boutiquen zahlreicher Designer, Luxushotels und viele Privatyachten; Heute tauchen wir in eine andere Welt ein. Bekannt ist Cannes vor allem durch das glanzvolle Internationale Filmfestival, das hier alljährlich im Mai stattfindet. Frau Löwe macht mit uns einen kurzen Rundgang durch die Altstadt, bevor wir auf eigene Faust den Hafen und die Fußgängerzone erkunden.

Wandmalerei am Kino von Cannes

Blick vom Hafen auf das Altstadtviertel „Le Suquet“

Am Mittag besuchen wir die hübsche Altstadt von Antibes mit seinen engen verwinkelten Gassen und französischem Flair. Im Chateau Grimaldi wohnte einst Picasso. Heute ist das Schloss ein Picasso-Museum und kann besichtigt werden.

Blick vom Hafen „Port Vauban“ in Antibes zur Festung Fort Carré

Silvesterabend: Julia und ich lassen mit „ein paar“ anderen Touristen und Einheimischen am Strand die Korken knallen. Die anderen Hirsch-Gäste hatten eine typisch französische Silvesterparty in einem Restaurant. Nach zahlreichen Aussagen ließ diese „keine Wünsche offen“. Gelobt wurde das tolle Essen, abwechslungsreiche Künstler und Musik die für alle Geschmäcker etwas bot.

Ausblick zur Halbinsel „Saint-Jean-Cap-Ferrat“

Heute sind wir im Steuerparadies Monaco – das zweitkleinste Land der Erde.
Herr Honnef lenkt den Bus geschickt durch die schmalen Straßen. Von der Parkgarage geht es bequem mit dem Aufzug hinauf zur Altstadt „Monaco-Ville“. Sie liegt wie ein Nest auf einem Felsen und bietet eine gute Aussicht auf die dicht besiedelte Umgebung.


Frau Löwe führt uns zunächst zur Kathedrale Notre-Dame-Immaculeé. Unter dem Chor befindet sich die Grablege der Fürstenfamilie Grimaldi. Das Grab von Grace Kelly ist besonders auffällig mit Blumenbeigaben geschmückt.

Weiter geht es die schmalen Gassen entlang zum Fürstenpalast der Grimaldis – offizielle Residenz des Fürsten von Monaco. Von hier aus bietet sich ein grandioser Blick zum Hafen mit der Rennstrecke der Formel 1 sowie zum Bezirk Monte Carlo:

Nach etwas Freizeit führt uns die kurze Fahrt über die offizielle Rennstrecke, die auch als öffentliche Straße genutzt wird, zur nächsten Parkgarage. Ein steiler Gehweg führt uns über Treppen auf die Anhöhe des Casinos.

Hinteransicht des berühmten Casino „Monte Carlo“

Vor dem Casino wimmelt es nur so vor schicken Menschen und luxuriösen Autos. Ein wahres „Sehen und gesehen werden“.

Bei Vollmond und mit schönster Aussicht auf die Felsenküste haben unsere Reiseleiterin Frau Löwe und Busfahrer Herr Honnef eine feuchtfröhliche Überraschung für uns. Nach diesen wundervollen Tagen ist eins gewiss: Wir hatten eine tolle Zeit an der sonnenverwöhnten Cote d´Azur!

Heimreise durch die schöne Schweiz