Malerisches Roussillon in Südfrankreich – Ein Interview mit Annette Henzi

Annette Henzi ist Produktmanagerin für Frankreich. Auch privat zieht es sie oft in unser Nachbarland. 2024 hat sie das Roussillon bereist. Wir haben sie gefragt, was dieses Ziel so besonders macht. Ihr erstes Fazit: „Ich bin ohne große Erwartungen in diese Region gereist und mit dem Wunsch zurückgekommen, eines Tages wiederzukehren.
Die Schönheit und Vielfalt, die diese Region zu bieten hat, sollte man in vollen Zügen genießen.”

Annette, als Produktmanagerin für Frankreich kennst Du das Land ja sehr gut. Was ist das Besondere am Roussillon? Was hat Dir besonders gut gefallen?

Annette Henzi: Das noch etwas unbekannte Roussillon an der Grenze zu Spanien ist eine ganz besondere Region. Einzigartige Vielfalt ist auf kleinem Raum vereint. Geschichte, Natur, Kultur und Sonne findet man auf eine Art, die es sonst selten gibt. Neben mittelalterlichen Festungsstädten, Burgen und Klöstern findet man Städte mit spanischem Flair und kilometerlange Sandstrände. Roussillon ist ein Ort für alle Sinne: Geschichte spüren, Natur genießen, Sonne tanken, essen & trinken.

Wir fahren im Mai dorthin. Wie ist dann das Wetter/die Temperaturen?

Annette Henzi: Das Wetter ist im Mai sehr angenehm. Die Temperaturen liegen bei 24°- 26°Grad. Es weht immer ein leichter angenehmer Wind, was die Temperaturen gut erträglich macht und so ideal für Stadt- und Klosterbesichtigungen sowie Museumsbesuche ist.

2025 hat Hirsch die Reise das erste Mal angeboten. Wie waren die Reaktionen?

Annette Henzi: Die Reaktionen waren sehr positiv. Die Gäste haben die Auswahl der besichtigten Orte als hervorragend und außergewöhnlich beurteilt. Als sehr positiv wurde auch empfunden, dass die Sehenswürdigkeiten ohne zu viele Besucher zu einer besonderen und entspannten Reise beigetragen haben. Das Reiseprogramm lieferte viele Informationen zu Kultur und Geschichte, auch zu vielen eher abseits gelegenen landeskundlichen Schätzen. 

Hast Du einen Lieblingsort auf der Reise?

Annette Henzi: Es ist schwierig zu sagen, was mir während meiner Reise besonders gefallen hat. Es gab so viele schöne Eindrücke, angefangen von der saftig grünen Landschaft mit den zahlreichen Artischockenfeldern, Obstplantagen, bis hin zu den mittelalterlichen Festungsstädten, Burgen, Klöstern und kilometerlangen Stränden.


Ganz angetan war ich vom malerischen Küstenstädtchen Collioure mit seinen bunten Häusern, dem Château Royal, seinen Gässchen, Geschäften, Cafés und Restaurants. Ein Ort für alle Sinne – man kann verstehen, warum Maler wie Matisse, Picasso, Manolo und Derain sich hier verewigt haben.


Ein weiterer Höhepunkt meiner Reise war die Fahrt mit dem Train Jaune, dem gelben Zug – ein Highlight für Eisenbahn- und Naturliebhaber. Es ist ein architektonisches Meisterwerk. Über 19 Viadukte und zahlreiche Brücken und tiefe Schluchten schlängelt sich der Zug durch die Täler der Pyrenäen. Die spektakulären Ausblicke während der Fahrt mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen ist grandios. Auf der Zugfahrt erlebt man eine Zeitreise durch Natur, Technik und Geschichte.

Haben die Gäste die Möglichkeit, die örtliche Küche auszuprobieren?

Annette Henzi: Wir haben bei dieser Reise verschiedene Restaurants, in denen wir zu Abend oder zu Mittag essen. Wir achten bei der Auswahl darauf, dass regionale Gerichte serviert werden sowie charaktervolle Weine wie Banyuls, Colliore, Muscat de Rivesaltes.

Vielen Dank für die Eindrücke, liebe Annette.

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Roussillon selbst zu entdecken, der findet alle Informationen zur Region und den Reisen auf dieser Seite: Hirsch Reise ins Roussillon