In Panoramazügen durch die Schweiz
Die Arbeit mit Reisen verlockt immer wieder dazu, die Destinationen auch selbst besser kennenzulernen. So zieht es uns an einem Juni-Wochenende in die Schweiz, um uns selbst mal ein Bild von den berühmten Panoramazügen in der Schweiz zu machen.
Nach der Arbeit starten wir am Freitagabend mit dem Zug nach Brig, wo wir die erste Nacht verbringen. Den Morgen lassen wir gemütlich beim Frühstück im Café angehen, ehe wir noch etwas durch den Ort bummeln.



Um 11.14 Uhr geht es dann los – im Glacier Express.
Auszug aus dem Hirsch-Katalog:
„Das Rhônetal aufwärts passieren wir den Furkatunnel und durchqueren die Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer. Das Tal der Reuss nimmt den Zug auf, ab Andermatt klettert er den Oberalppass hinauf. Grandios ist der Blick auf den Oberalpsee. Nun erleben wir im Vorderrheintal den Werdegang des Rheins vom kleinen Flüsschen an. Der prähistorische Flimser Bergsturz hat die wildromantische Rheinschlucht geprägt. Nach kurzem Halt in Chur fahren wir ins Tal des Hinterrhein und in die grandiose Schynschlucht. Höher und höher windet sich der Zug durch das Albulatal aufwärts. Ab Bergün überwindet die Bahn einen Höhenunterschied von 416 m, dazu sind 4 Kehrtunnel, 3 gewöhnliche Tunnel, 2 Galerien und 5 Viadukte notwendig. Durch den Albula-Scheiteltunnel, den mit 1825 m Höhe höchstgelegenen Alpendurchstich Europas, gelangen wir ins Oberengadin nach St. Moritz“
Und hier die Bilder dazu; wir haben gemischtes Wetter, aber das macht es auch sehr interessant für uns:








Da uns ein 3-Gang-Mittagessen zu viel war, haben wir ein Tellergericht bzw. eine Käseplatte bestellt, die uns gut munden.

In St. Moritz haben wir etwas Zeit, ehe unser vorgesehener Regionalzug fährt. Daher schlendern wir etwas am See entlang und werfen noch einen Blick ins Ortszentrum.



Nun fahren wir in der Abenddämmerung schon ein erstes Mal die Bernina-Strecke, nur eben in einem normalen Zug mit normalen Fenstern. Wir haben Glück und es ist sehr leer um diese Zeit – so springen wir von Fenster zu Fenster, um die besten Fotowinkel zu erwischen.








Am Abend erreichen wir das italienische Tirano – man spürt hier die typische Lebendigkeit. Da wir uns heute bisher wenig bewegt haben, machen wir noch einen gemütlichen Abendspaziergang durch den Ort und widerstehen dabei den zahlreichen Eisdielen.






Mit Frühstück im Gepäck nehmen wir am Sonntag den ersten Bernina-Express und erleben so die Strecke vom Vortag noch einmal bei herrlichem Sonnenschein. Die Panoramafenster sind super – wenn auch nicht zum Fotografieren geeignet (das gleiche gilt übrigens auch für den Glacier-Express).
Auszug aus dem Hirsch-Katalog:
„[…] fahren wir über Brücken, Viadukte und Alpenpässe, durch Tunnel und Galerien. Die Streckenführung ist die Einzige in der Schweiz, die offen die Alpen überquert! Im Val di Poschiavo geht es aufwärts – die Bahn überwindet auf einer Strecke von 38 km über 1800 Meter Höhenunterschied! An der vom Lago Bianco gesäumten Station Ospizio Bernina (2253 m) lassen der kurze Frühling und der fast mediterrane Sommer die Bergwiesen in leuchtender Pracht erblühen. Wir passieren die Eisriesen der Berninagruppe und den Morteratschgletscher und erleben auf dem Abschnitt von Preda über Bergün den spektakulärsten Teil der Albulastrecke.“
So erleben wir die Strecke:











Zur Mittagszeit erreichen wir Chur, das wir nach dem Essen in einem der zahlreichen gemütlichen Lokale noch erkunden.









Am späten Nachmittag treten wir dann unsere Heimreise an und sind begeistert von der schönen Seenlandschaft zwischen Walenstadt und Zürich. Bis Basel begegnen uns noch einige Flüsse, ehe wir dann am Abend wieder in Karlsruhe ankommen.


Es war ein erlebnisreiches Wochenende und wir sind noch ganz beschwingt von den vielen schönen Eindrücken.
Wer nun auch hoffentlich Lust bekommen hat: https://www.hirschreisen.de/reiseziele/oesterreich-schweiz/schweiz/schweizer-alpenbahnen/

Julia Rößler und Janine Steinhorst verbindet nicht nur ihre Heimatstadt Hamburg, sondern auch das Fernweh. Da sie beide schon vertretungsweise die Schweiz-Reisen betreut haben, wollten sie sich nun selbst ein Bild machen und waren begeistert. Ihr Favorit hinsichtlich der Strecke: Bernina. Aber auch der Glacier-Express war schön und das Essen wirklich gut.