Veröffentlicht am Autor , Stefan Simonis

hirsch intern: Inforeise nach Wollmesheim

Ein gutes Betriebsklima ist wichtig. Da ist es hilfreich, sich ab und zu auch für das Privatleben der Kolleginnen zu interessieren. Bei Hirsch Reisen geht das so weit, dass sich mehrere Mitarbeiter finden, um die Auszubildende samstags nach der Arbeit sicher nach Hause zu bringen. Zumindest wenn dieses Zuhause ein Weingut in der Pfalz ist.


Fünf Kilometer sind es vom Bahnhof Landau nach Wollmesheim. Eine knappe Stunde flotten Fußmarschs in der spätnachmittäglichen Dezember-Sonne, durch das ehemalige Landesgartenschaugelände und über die Felder.

In Wollmesheim – 800 Einwohner, 12 Weingüter – empfängt uns Bernd Dicker, der Vater unserer Auszubildenden Sophie. Nach kurzem Frischmachen (ein Glas kühler Secco) führt er uns in die frühere Scheune – hier werden heute die Trauben gekeltert und die Flaschen gelagert. Im Keller sehen wir die verschiedenen Fässer, vom Betonfass aus den 50er-Jahren bis zu den heutigen Stahltanks, und dürfen einen „unfertigen“ Wein probieren. Am Ende der hochprofessionellen und informativen Führung ist unser Weinhorizont deutlich erweitert.

 

Bevor wir die einzelnen Sorten probieren, muss eine Grundlage geschaffen werden. Brot, Wurst- und Käseplatte warten in der Probierstube. Zum Reinsetzen lecker. Dann wird verkostet – Weißherbst, Silvaner, Grauburgunder, Riesling v. Lößlehm, Scheurebe, … – und jede Frage geduldig beantwortet („Könnte ich als Laie die Trauben dieser Weinsorten unterscheiden?“ „Sicher – die eine ist weiß, die andere rot“).

 

Viel zu früh müssen wir aufbrechen – auch zurück wandern wir, und ob Wein und Dunkelheit uns schneller machen? Jedenfalls schaffen wir den Zug in Landau.

Einen ganz herzlichen Dank an Familie Dicker für den schönen und informativen Nachmittag!