Genießen im Périgord
Das Périgord ist eine der schönsten Landschaften Frankreichs und nichts weniger als die Wiege der Menschheit in Europa.
Gemäß unserem hervorragenden Reiseleiter Christoph Seemann zählt diese Gegend mit ihrer einzigartigen Landschaft, den unzähligen Kirchen und Schlössern, den Höhlen, den kulinarischen Genüssen, den Wanderungen zu der schönsten Reise die er für Hirsch Reisen anbietet. Bekannt ist die Gegend auch durch ihre Trüffel, die unzähligen Walnussbäume, die Stopfleber sowie den Weinanbau, etwa des Bergerac, den wir bei unserem Picknick kosten konnten.
Diese Reise ist ihm so wichtig, dass er bereits dabei ist, einen jüngeren Kollegen einzuarbeiten. Knut Seckel hat die gesamte Reise mitgemacht, und wir alle glauben, dass er ein würdiger Nachfolger von Hr. Seemann ist, der sich langsam zurückziehen möchte. In einem Punkt ist er ihm sogar überlegen. Mit seinem Gesang mittelalterlicher Weisen den er uns in mehreren Kirchen gezeigt hat, rundete er die überragenden Eindrücke dieser Reise ab.
1. Tag
Die erste Teiletappe unserer Reise ins Perigord verläuft ohne Probleme. Im kleinen Örtchen Ottmarsheim wird die erste Rast gemacht. Hier steigt auch unser Reiseleiter Christoph Seemann zu. Er zeigt uns die Abteikirche, ein bedeutendes Baudenkmal aus dem frühen 11. Jahrhundert. Der Bau erinnert an die Pfalzgrafenkapelle Karls des Großen in Aachen. Beide sind als Oktogon aufgebaut.



Unterwegs machen wir mehrere Pausen. Am späteren Nachmittag erreichen wir den Großraum von Lyon, biegen aber nördlich davon bereits Richtung Westen (Clermont-Ferrand) ab. Das nächste Ziel ist die Kirchenburg in Pommiers.





Anschließend sind es noch 100 km, bis wir unser Etappenziel in Orcines in der Nähe des Puy de Dome erreichen.

Hier im Hotel Les Hirondelles werden wir nur eine Nacht verbringen.
Wir hoffen alle, dass der Regen bis morgen aufgehört hat.
2. Tag:
Heute morgen fahren wir nach dem Kofferverladen nur wenige Kilometer. Am Rande des Örtchens Laschamps beginnt unsere erste Wanderung.
Wir wandern Richtung Puy de Dome, einem 1465 m hohen erloschenen Vulkan im gleichnamigen Département Puy-de-Dôme. Er ist der höchste Berg der Kette der Puys. Wir werden ihn aber nicht besteigen.

Unsere Wanderung führt uns durch Wälder mit alten Buchenbeständen. Der Bewuchs mit Moos oder Flechten ist hier wesentlich höher als von unseren Wäldern bekannt.


Auf dem Gipfel, den man auch mit einer modernen Zahnradbahn erreichen kann, können wir Sendeanlagen für Rundfunk und Fernsehen erkennen.

Auf der Wanderung kommen wir gut ins Schwitzen, da es eine hohe Luftfeuchtigkeit hat und die Wanderung mit einem Anstieg von etwas über 100 Höhenmeter beginnt. Herr Seemann möchte damit unsere Leistungsfähigkeit ermitteln.

An der Talstation der Zahnradbahn wartet Herr Ludwig mit dem Bus auf uns und wir starten auf die letzte Etappe der Hinfahrt ins Perigord.
Bis zur Mittagspause in Orcival sind es nur wenige Minuten. Die Kirche Notre-Dame d’Orcival stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche ist ein Meisterwerk der auvergnatischen Romanik: Der Baukörper bietet sich quasi als Pyramide dar. Wie Stufen übereinandergeschichtet bzw. emporstrebend sind das tonnenförmige Hauptschiff, die kreuzgratigen Seitenschiffe, das Querschiff mit der Kuppel, schließlich der Chor mit dem für die Wallfahrer unerlässlichen Chorumgang und der darunter befindlichen Krypta zur Reliquienaufbewahrung.



In einem kleinen landestypischen Lokal das von einem elsässischen Ehepaar geführt wird nehmen wir ein vorzügliches Mittagessen ein. Wir hatten am Vortag bereits zwischen Quiche, Tourte oder Käse-Wurstplatte ausgewählt.
Auf den letzten Kilometern werden die Straßen immer enger.



Kurz vor 18 Uhr sind wir dann nach nicht ganz 1000 km seit Karlsruhe am Ziel, dem Hotel Plaisance angelangt. Hier werden wir die nächsten Tage übernachten.

3. Tag:
Unser erstes Ziel ist heute Rocamadour. Es ist ein Wallfahrtsort der römisch-katholischen Kirche. Der Name leitet sich vom heiligen Amadour ab, einem Eremiten, der hier am Fuß eines steilen Felsens (französisch Roc) Zuflucht fand. Der Ort gehört zu den Großen Sehenswürdigkeiten Frankreichs und wurde 2022 in die Liste der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen.


Über einen alten Pilgerweg geht es auf die unterste Ebene des Dorfs. Auf beiden Seiten des Weges liegen Häuschen in denen früher die Pilger nächtigen konnten. Auf der mittleren Ebene befinden sich zahlreiche Gotteshäuser und auf der dritten Ebene, auf dem Gipfel des Berges, befindet sich eine Burg aus dem 14. Jahrhundert.


Auf der untersten Ebene befinden sich zahlreiche Geschäfte. Bei dem regnerischen Wetter hält sich die Zahl der Touristen aber sehr in Grenzen.
Wir sind im nächsten Bild bereits zur zweiten Ebene aufgestiegen.



Da es Zeit zum Mittagessen ist, geht es zur Ölmühle der Brüder Romain und Adrien Castagné. Auf dem Bauernhof gibt es eine über 100 Jahre alte Walnussölmühle die nach 50 Jahren wieder in Betrieb genommen wurde. Es handelt sich hierbei also nicht um ein Museum, sondern hier wird noch wirklich Öl produziert. Die Brüder kultivieren Bio-Nussbäume auf 47 ha und Weinreben auf 3,5 ha.
Wir starten mit einem gemischten Salat mit Walnüssen und warmen Ziegenkäse-Talern, gefolgt von Schweinebraten mit Bratkartoffeln und einem leckeren Nusskuchen.

Abschließend dürfen wir noch den Herstellungsprozess des Nussöls anschauen.

Es beginnt mit dem Zerkleinern der Nüsse, die Schalen werden im nächsten Schritt zum Erhitzen der Röstpfanne verwendet. Die zermahlenen Nüsse werden unterschiedliche lange „geröstet“ bevor sie dann in die hydraulische Presse kommen. Hier läuft nun das klare Öl unten heraus während das Walnussmehl als Pressrückstand weiterverwendet werden kann, sei es zum Brotbacken oder als Viehfutter.
Mit einer Verkostung der verschiedenen Öle, sortenreine mit unterschiedlichem Röstungsgrad, reines Walnussöl oder auch Mischung mit Haselnüssen schließt die Veranstaltung. Einige Teilnehmer nehmen von den aromatischen Ölen die ein oder andere Flasche mit nach Hause.
Im nahegelegenen Ort Martel steht noch eine kurze Besichtigung an, doch die Kirche ist geschlossen. Leider hat der Regen immer noch nicht aufgehört. Wir fahren dann nach Souillac weiter. Das bedeutendste Denkmal ist die romanische Abteilkirche Sainte-Marie deren ältesten Teile aus dem 12. Jh. stammen.




4. Tag:
Heute geht es durch den schönsten Abschnitt des Dordognetals über St. Cyprien und Le Bugue nach Limeuil. In Le Bugue machen wir eine kurze Pause.
Da heute wegen des schlechten Wetters das Picknick ausfallen muss, hat Hr. Seemann den zusätzlichen Besuch der Höhle von Proumeyssac eingeplant die wenige Kilometer von Le Bugue entfernt liegt.
Es ist die größte Tropfsteinhöhle, die im Perigord im Tal der Vézère für Besucher geöffnet ist. Klangtöne und unterschiedliche LED-Beleuchtungen setzen die „Cathédrale de Cristal“ gebührend in Szene.



In Limeuil, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, steht die nächste Besichtigung an. Nahe dem Fluss verlassen wir den Bus und steigen dann die 70 m zum Ort hoch. Hier liegt das Chateau-De-Limeuil mit seinem Park und die Kirche Saint-Martin aus dem 12. Jahrhundert.





Nach der Besichtigung der Kirche geht es wieder hinunter und wir nehmen im kleinen Lokal unser Mittagessen ein. Obwohl wir ja fast 30 Personen sind, geht es ziemlich flott.
Am Nachmittag besuchen wir das ehemaligen Zisterzienserkloster Cadouin.

Im Jahre 1154 wurde das Kirchengebäude fertiggestellt. Es weicht von den vorgeschriebenen Regeln der Zisterzienser für den Kirchenbau ab, da der Bau zum Zeitpunkt des Anschlusses an Citeaux bereits erheblich fortgeschritten war. Anstelle einer typischen Basilika errichtete man eine dreischiffige Halle mit leicht erhöhtem Mittelschiff und einer Vierungskuppel. Die ausgewogenen Proportionen des Innenraumes und der weitgehende Verzicht auf Dekorationselemente kommen dem Ideal zisterziensischer Kirchen recht nahe.
An die romanische Abteikirche schließt der gotische Kreuzgang an.




Der letzte Programmpunkt heute ist die Festungskirche St-Avit-Sénieur.


Zum Abschluss trägt hier Hr. Seckel noch mittelalterliche Lieder vor und zeigt seine vorzügliche gesangliche Kunst. Auf dem Rückweg sehen wir hier noch das Schloss von Beynac das wir noch an einem anderen Tag besichtigen werden.

Obwohl wir schon reichlich spät dran sind, machen wir noch einen Abstecher ins Bergdörfchen Domme. Das schöne Wetter muss man einfach ausnutzen.
Im Mittelalter als Bastide auf einem 250 Meter hohen Felsvorsprung über der Dordogne erbaut, gilt es heute als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Die mittelalterliche Stadtmauer ist in fast vollständiger Länge erhalten. Der südliche Teil der Stadt wird auch heute noch über drei Tore erschlossen.





5. Tag
Heute steht als erstes eine gut zweistündige Wanderung auf dem Programm. Herr Ludwig lässt uns in Salignac aussteigen.
Der Großteil des Weges verläuft auf angenehmen Wegen durch den lichten Buchen- und Eichenwald im Tal. Eine kleine Bachüberquerung fordert die Wanderer ein wenig, wird aber problemlos gemeistert. Wir nehmen einen zusätzlichen Aufstieg in Kauf, um die Landschaft auf der Hochfläche bewundern zu können.
Tierische Beobachter am Rande des Weges wundern sich über die vielen Wanderer die hier sonst nie vorbeikommen.








Das Ziel ist nach knapp 8 km erreicht – die Gärten von Schloss Eyrignac. Im danebenliegenden Lokal nehmen wir das vorbestellte Mittagsmahl ein: Confit de Canard IGP Perigord, Pommes de terre sarladaises et salade. Zum Nachtisch gibt es Nusskuchen.





Nach dem Rundgang geht es zur Höhle von Lascaux.
Seit 1979 zählt die Höhle zusammen mit anderen Fundorten und Höhlen im Tal der Vézère zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Höhle (auch Grotte genannt) von Lascaux die zwei Kilometer südlich von Montignac liegt enthält bedeutende Höhlenmalereien aus der archäologischen Kulturstufe Magdalenien.
Die Höhle wurde 1940 von vier jungen Männern entdeckt und sie ist seit 1948 für die Allgemeinheit geöffnet.
Die Höhle bzw. Grotte von Lascaux ist relativ klein; ihr gesamtes Gangsystem mit einem maximalen Höhenunterschied von 30 Metern ist nicht länger als 250 Meter. Die Atemluft der Besucher beschädigte die Höhlenmalereien. Kondenswasser und organische Substanzen führten zur Bildung von schwarzem Schimmel und weißem Pilzbefall. 1963 wurde sie für den Publikumsverkehr geschlossen. Im folgenden Bild sehen wir den beeindruckenden Museumsbau Lascaux 4. Hier werden Kopien sämtlicher Kunstwerke aus der Höhle präsentiert. Nur diese Höhle kann besichtigt werden.


6. Tag
Da heute Samstag ist, steht zuerst der Besuch des Wochenmarkts von Sarlat auf dem Programm. Somit bleibt auch Zeit für Hr. Ludwig, die Zutaten für das morgige Picknick zu besorgen.





Seit dem 17. Jahrhundert war Sarlat politisch bedeutungslos und verarmte zusehends. Die Bausubstanz verfiel mit der Zeit, bis die französische Regierung 1962 ein Denkmalpflege-Gesetz verabschiedete, das speziell auf die Restaurierung historischer Altstadtkerne ausgerichtet war.




Das Mittagessen nehmen wir im Restaurant „De Laugerie Basse“ ein. Das Gebäude ist an die Felswand angebaut und ein Teil des Lokals liegt in der ausgehölten Felswand. Es kann so eine Dachhälfte und eine Hauswand eingespart werden.


Nach dem Essen geht es in die Höhle Grand Roc. Sie wurde 1924 entdeckt und ist seit 1947 für Besucher geöffnet.




Nach der Höhle geht es weiter zur prähistorischen Fundstätte die zu Füßen der 45 Meter hohen und 500 Meter langen Steilwand liegt. In dieser Felswand liegt auch die Tropfsteinhöhle.
Ein Abri (Felsüberhang) bot den Menschen in früheren Zeiten Schutz vor Nässe, Kälte und Wind. Der Abri von Laugerie-Basse hier ist 15 m tief. Er war im mittleren und oberen Magdalénien sowie im Azilien bewohnt, dies entspricht in etwa dem Zeitabschnitt 14.000 bis 10.000 Jahre v. Ch




Der Regen hat leider auch wieder eingesetzt. Die vorgesehene Rundwanderung muss wegen den matschigen Wegen entfallen. Es geht daher zurück ins Hotel nach Vitrac.
7. Tag
Unsere heutige Wanderung startet bei bestem Wetter direkt am Hotel.
Fernab befestigter Wege legen wir 8,5 km in knapp 4 Std. zurück. Die längere Gehzeit ist einigen Hindernissen geschuldet und dem Einkauf von Gänseprodukten auf dem Hof von Anne & Corinne Lavergne.
Streckenweise handelt es sich um einen „Urwald“ in dem die zahlreichen umgefallenen Bäume gewisse Hindernisse auf dem Weg darstellen. Die Ortsverwaltung von Vitrac tut wahrscheinlich ihr Bestes, doch nach den zahlreichen Niederschlägen sind es einfach zu viele Bäume die umgefallen sind und die zersägt werden müssen um die Wege frei zu halten.

Das nächste Bild zeigt die kritischste Stelle da der Baum so lag, dass man ihn nicht übersteigen konnte und das unten „durchkraxeln“ sehr mühevoll war da der Boden durch den Regen sehr rutschig war. Einige von uns kamen auch mit dem Matsch in Berührung.

Der offiziell ausgezeichnete Weg geht hier mitten durch ein Feld, so bei uns noch nie gesehen. Der Trampelpfad war schon von früheren Wanderern festgetreten worden.

Nach gut 3 ½ h sehen wir zum ersten Mal wieder den Fluss.

Das folgende Bild zeigt das zweite Hindernis der Wanderung – eine Steilstufe – kurz vor dem Ziel.


Der Ort ist berühmt für seine reizvolle Lage am Fuß einer hoch aufragenden, nach Süden ausgerichteten Felsklippe in einer Schleife der Dordogne.


Im Mittelalter des 12. Jahrhunderts wurde aus ehemaligen Behausungen in größerer Höhe, nach entsprechenden Erweiterungen und Verstärkungen, das Fort troglodytique, eine Höhlenfestung. Die kleine Dorfkirche stammt aus der Spätromanik gegen Ende des 12. Jahrhunderts.


Von hier haben wir einen schönen Blick auf den Ort, die steil dahinter emporragende Felswand und den Fluss an dessen Ufer einige der Gabarres festgemacht sind. Vom Landungssteg ist nur noch der obere Teil des Geländers zu sehen.


Die Überreste der vom 12. bis 18. Jahrhunderts bestehenden Höhlenfestung kann man heute wieder besichtigen, aber erst nach Überwindung von immerhin 140 Treppenstufen, die außen vor der senkrechten Felswand angebracht sind. Die Befestigungsanlagen bestanden überwiegend aus den troglodytischen Höhlungen, wie Abris und Höhlengänge, die mit massiven Steinmauern nach außen hin abgeschlossen waren.
Nach unserem Picknick fahren wir zum Schloss Beynac. Vor ein paar Tagen hatten wir es ja bereits von der anderen Flussseite aus gesehen.

Es wurde im 12. Jahrhundert von den Baronen von Beynac gebaut, die von diesem Ort aus die Straßen und schiffbaren Wasserstraßen der Dordogne kontrollierten.
Während des Hundertjährigen Krieges diente es als französische Festung, die Dordogne diente als Grenze zwischen Frankreich und England.
Mit seiner Lage auf einem 150 Meter über der Dordogne erhabenen und schwer zugänglichen Kalksteinplateau errichtet, diente die Anlage als ein strategisch optimaler Beobachtungs- und Verteidigungsposten.




8. Tag
Heute startet die vorletzte Etappe unserer Heimreise. Nach wenigen Kilometern steht die erste Besichtigung an, die Kirche Saint-Caprais in Carsac. An dieser Kirche sind wir schon mehrmals vorbeigefahren.
Die Kirche ist romanischen Ursprungs, das Mittelschiff und die Seitenschiffe haben jedoch gotische Spitzbogengewölbe, die im 16. Jahrhundert eingezogen wurden.



Bis nach Souillac geht es immer an der Dordogne entlang. Bis kurz hinter Tulle nehmen wie die Autobahn. Da nächste Ziel sind die Wasserfälle von Gimel-les-Cascades. Hier stürzt sich die Montane, ein Nebenfluss der Corrèze, in drei großen Sprüngen und einem kleinen über insgesamt 143 Meter zu Tale.
Geschichtlich erwähnt wurde Gimel mit seiner Kirche St. Pardoux erst im Jahre 936.






Nach einer Mittagsrast geht es auf die letzte Etappe am heutigen Tag. Sie bringt uns nach Paray-le-Monial, dessen Basilika ein getreues Abbild der Abteikirche von Cluny darstellt.

Wir sehen hier das Chorhaupt mit Querhaus.



Die folgenden beiden Bilder entstanden gegen 21:30 Uhr. Das war einfach möglich da unser Hotel nur wenige Meter neben der Basilika lag.


9. Tag
Wir machen uns heue auf die letzte Etappe unserer Heimreise. Cluny steht als erste Besichtigung auf dem Programm. Der Ort Cluny entstand angelehnt an das 910 gegründete Benediktinerkloster (Abtei Cluny). Die Abtei war Anfang des 10. Jahrhunderts Ausgangs- und Mittelpunkt der cluniazensischen Reform. Sie verdankt ihren weitreichenden Einfluss der strengen Beobachtung benediktinischer Ordensregeln von mehr als 1.000 Klöstern. Ihre Kirche war zeitweise das größte Gotteshaus des Christentums.

Der Tour Fabry, ein Wachturm an der Nordmauer des Klosters. Durch den Park Abbatial kommen wir zum

Rathaus von Cluny das im ehemaligen Äbtehaus untergebracht ist.

Mehrere Gebäude der Benediktinerabtei und einige Reste der während der Herrschaft Napoleons als Steinbruch abgerissenen Abteikirche sind erhalten.

In der Abtskapelle von Berzé-la-Ville machen wir die letzte Besichtigung. Die erste Erwähnung von Berzé-la-Ville stammt von 1042 . Sie beherbergt romanische Fresken des beginnenden 12. Jahrhunderts, die als „das schönste Zeugnis cluniazensischer romanischer Kunst“ gelten.




Gegen 20 Uhr treffen wir am Karlsruher Busbahnhof ein. Es war wieder eine gelungene Reise von Hirsch Reisen, tolle Landschaft und historische Denkmäler, landestypisches Essen, nur das Wetter spielte größtenteils nicht mit.
Unser Dank gilt natürlich auch Hr. Ludwig für seine umsichtige Fahrweise, immer einem flotten Spruch auf den Lippen und seiner Organisation der Picknicks.