Europa-Hauptstadt Straßburg
“Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.”
Bundeskanzler Konrad Adenauer in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag am 15. Dezember 1954.
Unsere heutige Tagesfahrt nach Straßburg mit der Reiseleitung durch Dr. Stefan Woltersdorff hilft uns, das Thema Europa noch besser zu verstehen. Wir lernen die Unterschiede zwischen Europa und Europäischer Union, zwischen Europarat und Europaparlament und auch Straßburg, die „Hauptstadt Europas“, besser kennen.
Als erstes machen wir Halt am Gebäude des Europarates, vor dessen Eingang die Flaggen der 46 Mitgliedstaaten wehen. Die Reihenfolge der Flaggen wird durch die alphabetischen Anfangsbuchstaben der Ländernamen in Englischer Sprache bestimmt. Der Europarat wurde 1949 gegründet und vertritt Menschrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.



Wir spazieren vorbei am „Menschenrechtsgebäude“, das den Europäischen Gerichtshof beherbergt und sehen auch ein für alle Reisenden interessantes Gebäude: Die Europäische Direktion für Arzneimittelqualität und Gesundheitsfürsorge, die an einheitlichen Standards für Arzneimittel und ihrer europäischen Zertifizierung arbeitet.




Warum sind es 12 goldene Sterne auf der Europaflagge? Wir rätseln: die Gründerstaaten? Unser Reiseleiter weiß es: Die Zahl Zwölf ist unveränderlich, sie gilt als Symbol für Vollkommenheit und Einheit. Alle Institutionen der Europäischen Gemeinschaften haben die Flagge im Laufe der Jahre übernommen, seither ist sie ein Symbol für ganz Europa, das alle Europäer eint.
Das Europaparlament sehen wir zuerst nur von außen, denn wir lernen Straßburg noch ein bisschen besser kennen, bevor wir hineingehen.


Mit dem Bus fahren wir zum zentralen Busparkplatz von Straßburg und spazieren in Richtung Münster. Unterwegs kennt unser Reiseleiter viele schöne, teilweise versteckte Plätze und weiß Einiges zu berichten.









Nach dem Mittagessen besuchen wir das Europaparlament.







Katharina Kasperek (rechts) nimmt immer wieder gerne ihre Mutter mit auf Hirsch-Reisen. Dabei spielt das Ziel keine Rolle: Nizza, Rom, Luzern – dieses Mal lernten sie Straßburg aus einer neuen Perspektive kennen.