Veröffentlicht am Autor , Bettina Rohleder

Bregenzer Festspiele – Generalprobe Rigoletto

Montag der 15. Juli 2019;
Große Vorfreude kommt auf, als wir bei Sonnenschein am Nachmittag auf der Seebühne von Bregenz stehen. Mein Partner und ich sind beeindruckt von der Kulisse von „Rigoletto“. Und warum?

Wir sind absolute Bregenz-Neulinge! Die Kulisse ist zwar durch diverse Zeitungsartikeln bekannt – die wirkliche Dimension vor sich zu sehen, ist allerdings gewiss ein anderes Gefühl.

-3 Jahre Planung des Bühnenbilds
-10 Monate Aufbauzeit
-140 Tonnen wiegt das komplette Bühnenbild
-der mit Robotertechnik vollgestopfte Clownskopf macht 35 Tonnen aus
-beide Hände sind rund 12 Meter hoch und dank hydraulischen Schwenkantrieb manövrierbar
-beleuchteter Fesselballon mit 13,5 Meter Durchmesser

Auch beeindruckt?

Anton und ich sitzen schon mal Probe. Der Sitz-Abstand ist nicht so komfortabel wie im Hirsch-Bus, aber für 2,5 Stunden gewiss in Ordnung. Für einen weichen Untergrund werden Sitzkissen zum Erwerb angeboten.

Die Sicht ist sehr gut. Hirschreisen hat ausschließlich Karten der ersten Kategorie – mittig vor der Bühne und nicht zu nah oder zu fern für die beste Sicht auf das Gesamtbild.

Sitzplätze in der zweiten Kategorie (Block D rechts)

Schwindelerregend wird es beim Anblick eines Mannes der gerade auf dem Kopf des Clowns balanciert. Aus den Lautsprechern ertönt das bekannte „La donna è mobile“. Mit großen Gesten läuft er an der Schräge entlang und setzt sich in eine Hängematte – in ca. 13 Meter Höhe!

Probe des Darstellers „Herzog von Mantua“ in schwindelerregender Höhe

Wir nutzen die verbleibende Zeit und bummeln durch die hübsche, kleine Altstadt von Bregenz. Hier entdecken wir das Hirsch Hotel Messmer mitten in der Fußgängerzone. Gemütliche 15 Minuten schätzen wir den Fußweg zur Seebühne.

Nach der Stärkung im Biergarten vom Gösserbräu, machen wir uns etwas schick für den besonderen Abend. Viele der Besucher sind dezent schick, meist aber leger gekleidet. Das lange Abendkleid und der Smoking sind nicht nötig. Die erfahrenen Festspielgänger tragen große Taschen bestückt mit Jacken, Fleecedecken und Sitzkissen. Dazu empfehlen würde ich ein kleines Fernglas, um den Gesamteindruck mit ein paar Detailansichten zu vervollständigen.

Während der Vorstellung sind Aufnahmen eigentlich nicht erlaubt. Hirsch-Reisen als guter Partner der Bregenzer Festspiele, darf Ihnen zum Glück einen kleinen Vorgeschmack geben.
Lust bekommen? Es sind noch wenige Plätze auf verschiedenen Terminen buchbar:
Link zu den Terminen

Rigoletto und ich in der Lounge