Big City Trip – New York

Manchmal werden Träume wahr. Und wenn nicht von alleine, dann muss man halt nachhelfen. Für mich war es schon lange ein Traum nach New York zu reisen. Vor vielen Jahren hatte ich schon einmal eine Reise dorthin geplant, die dann aber leider geplatzt war. Dieses Mal klappte alles. Lange hatte ich überlegt. Wirklich jetzt in die USA mit der ganzen Familie? So eine weite Reise mit noch kleinen Kindern? Der Familienrat entschied – JA, wir tun es. Und so haben wir uns diesen Traum, der mittlerweile nicht mehr nur meiner war, erfüllt. Wir haben es nicht bereut!

Unser Quartier buchten wir in Jersey City, was das Budget etwas schonen sollte. Das bedeutete zwar, nach den langen Sightseeing-Tagen in Manhattan, etwas mehr Strecke morgens und abends, aber das war uns egal. Der Blick auf die eindrucksvolle Skyline entschädigte uns jedes Mal, wenn die Beine eigentlich lieber schon im Bett gelegen wären.

Eine Woche waren wir in New York. Es war der Inbegriff einer intensiven Städtereise. Mindestens 15 km liefen wir jeden Tag. Wir machten eigentlich alles, was man gemacht haben muss. Zu Beginn gab es eine „Hop on hop off Tour“, bei der wir uns einen ersten Eindruck über die Ausmaße dieser Mega-Metropole verschaffen konnten. Hoch hinaus ging es im One-World-Trade-Center mit seiner Aussichtsplattform. Bei klarer Sicht war der Ausblick von oben grandios.

Ein weiteres Highlight war der Spaziergang von DUMBO aus über die legendäre Brooklyn-Bridge hinüber nach Manhattan.

Die Höhepunkte rissen nicht ab. Der Blick vom Rockefeller Center auf das beleuchtete Häusermeer war atemberaubend.

Die folgenden Tage ließen wir es etwas ruhiger angehen. Wir spazierten im Highline-Park, schlemmten im Chelsea Market, schlenderten durch Chinatown oder entlang der 5th Avenue, genossen die Ruhe im Central Park, staunten in der Grand Central Station über die riesige Bahnhofshalle und besuchten neben dem 911 Museum noch das MET und die futuristischen Mercer Labs.

Mein Sohn, ein absoluter Burger Freak, kam in den unzähligen Fast-Food Restaurants voll auf seine Kosten. Sein tägliches Burger-Rating ließ am Ende die Burger der Kette „Shake-Shak“ mit einer 10 von 10 unangefochten auf Platz 1 landen.

Gleich zu Beginn sagte man uns „vergesst nicht nach oben zu schauen“. Das war ein wirklich guter Tipp, denn der Blick nach oben lohnt sich immer. Es ist schon beeindruckend, wie dicht diese Stadt bebaut ist. Wenn ein altes Haus weichen muss, wird sofort ein viel höheres an seine Stelle gesetzt.

Skyline vom Central Park aus gesehen

Für die Kinder kam der Höhepunkt am Ende der Reise. Es war Halloween! Zwei der drei hatten erst seit kurzem richtig englisch in der Schule, der kleinste noch gar nicht. Und trotzdem liefen sie den anderen Kindern hinterher und holten sich in jedem Laden beim „trick or treat“ ihre Süßigkeiten ab. Erstaunlich, denn sonst hatten sie während der Reise den Mund nicht wirklich aufbekommen, wenn jemand mit ihnen englisch sprechen wollte. Was Belohnungen doch bewirken können… Am Abend bildete die große Parade im Greenwhich Village den Abschluss dieses schaurigen Tages. Was mich wirklich beeindruckte: Keine Randale, kein Alkohol, alles friedlich. Und das bei so vielen Menschen. Kennt man so von zuhause eigentlich gar nicht mehr.

Es war eine Reise, die allen, egal ob groß oder klein, nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Wir haben uns unseren Traum erfüllt. Jetzt heißt es weiter träumen. Was kommt wohl als nächstes?


Oliver Possehl

arbeitet seit 2011 für Hirsch Reisen und verantwortet dort das Marketing. Der Vater von drei Kindern hat sein Hobby zum Beruf gemacht und sich auf dem zweiten Bildungsweg für die Tourismusbranche entschieden. In seiner Freizeit taucht er leidenschaftlich gerne und ist im Verein für die Jugendarbeit zuständig. Nicht nur unter Wasser taucht er gerne ein in unbekannte Welten, auch an Land unternimmt er am liebsten keine Reise ein zweites Mal. “Die Welt hat so viel Schönes zu bieten, das entdeckt werden will. Erst wenn ich alles durch habe, fange ich wieder von vorne an. Eine Ausnahme ist Paris, meine Frau liebt diese Stadt, deswegen sind wir dort jedes Jahr mindestens ein Mal.”

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