„Apulien ist Italien pur!“

Das sagt Ute Palmisano, zertifizierte Reiseleiterin und Wanderführerin, über ihre Wahlheimat. Seit 2008 lebt sie in Apulien und zeigt ihren Gästen mit großer Freude die an Schätzen so reiche und vom Meer umschlossene Region am Stiefelabsatz. Aber lesen Sie selbst …

„Endlos lange Küstenlinien, blitzblauer Himmel, bezaubernde Dörfer, gastfreundliche Bewohner und eine gute Küche: Apulien hat alles, was wir an Süditalien lieben. An den Küsten warten beschauliche Fischerorte, im Landesinneren Gemüsefelder, Weinberge und uralte Olivenhaine. Dennoch sind große Touristenströme unbekannt und die Region konnte bleiben, was sie ist: ein etwas abgeschiedenes, kulturell ungemein vielfältiges Stück Land. Diese ländliche, gemächliche Region ist wie gemacht für unsere Wander- und Weinreise.

Bei unseren Wanderungen haben wir die Möglichkeit kleine Produzenten zu besichtigen und die herrlichen Weine, Käsespezialitäten und Olivenöle zu kosten oder in einer alten Masseria zu Mittag zu essen. Beim Zusammentreffen mit den Menschen, die hier leben und arbeiten, spürt man sofort deren unglaubliche Anpassungsfähigkeit an den schwierigen Alltag und die Kreativität, die Ihnen das tägliche Leben abverlangt, aber auch ihre Ausstrahlung von Ruhe, Gelassenheit und Langsamkeit, gepaart mit einer außergewöhnlichen Gastfreundschaft allem Fremden gegenüber.

Die beste Jahreszeit für eine Wanderreise ist März/April oder September/Oktober, aber selbst die Wintermonate haben ihren Reiz, denn dann gehört Apulien den Apuliern!

Eines meiner Lieblingsgebiete ist die Hochebene des Valle d’Itria mit seiner lieblichen Landschaft aus Trulli und kleinen Gemüsegärten, die wild zerfurchten Küstenausläufer im Salento oder die Ebene der jahrtausendalten Olivenbäume zwischen Monopoli und Brindisi. Dort befinden sich inmitten der Olivenhaine uralte Gutshöfe und Höhlendörfer auf dem frühen Mittelalter. Hier wird man in eine traditionelle, fast archaische Zeit zurückgeführt und merkt schnell, wir stark die Verbindungen mediterraner Voelker zueinander waren und heute noch sind.

Da Apulien für Jahrtausende eine landwirtschaftlich dominierte Region war, bauen auch heute noch viele Bewohner ihr eigenes Obst und Gemüse an. Die Küche ist stark vom Landleben beeinflusst und die Frische der Zutaten ebenso wichtig ist wie ihre Herkunft. Viele der bekanntesten Gerichte haben ihren Ursprung in der “cucina povera”, in der alle Zutaten verwendet werden, die gerade vorrätig sind oder im Garten oder am Wegesrand zu finden sind!  Heute würden wir sagen: Antik gepaart mit modern, eine Verbindung, die Apuliens Küche so attraktiv macht und mit dem heutigen Begriff „Slow Food“ perfekt übereinstimmt.

„Slow Food“ ist eine in Italien begründete und inzwischen weltweit bekannte Bewegung, die sich für einen achtsamen und regional ausgerichteten Umgang mit Lebensmitteln stark macht. Mittlerweile lassen sich ähnliche Grundprinzipien auch für den Begriff „Slow Travel“ anwenden: „Das Tempo drosseln, Qualitätserlebnisse authentischer wahrnehmen und wirklich genießen statt nur Eindrücke sammeln (…).“

Alle aktuell buchbaren Reisen nach Apulien finden Sie auf hirschreisen.de