1. Teil Von ROM an die Amalfiküste
Mitte April möchte ich mir unbekannte Teile von Italien entdecken und kombiniere zwei Klassiker aus dem Hirsch-Programm: Rom und die Amalfiküste.
Mit dem Zug fahre ich über Nacht nach Rom, wo ich wegen Baustellen allerdings erst nachmittags ankomme. Noch etwas geschlaucht von der Fahrt (der alte Nightjet steckt mir in den Knochen) schließe ich mir einer hochinteressanten Führung durch das jüdische Viertel der italienischen Hauptstadt, über die Tiberinsel und nach Trastevere an.







Den Abend lasse ich bei einem lokalen Hopfengetränk ausklingen, ehe ich heute relativ früh im Bett verschwinde.


Der nächste Tag beginnt früh mit dem Kolosseum. Auch mit Online-Ticket muss man sich noch in die Schlange stellen, aber es geht fix. In aller Ruhe schlendere ich den Rundweg entlang und erfreue mich an den Infotafeln. Besonderes Highlight ist eine Möwe, die vielfach zum heißbegehrten Fotomotiv avanciert, sich diesen Umstandes aber nicht bewusst zu sein scheint (dazu später mehr).





Im Anschluss spaziere ich durch das Forum Romanum und gebe zu, dass ich hier vielleicht eine Führung in Anspruch hätte nehmen sollen.









Nun statte ich der Basilica di Santa Maria in Aracoeli einen Besuch ab, ehe ich noch einmal Trastevere laufe, da ich am Vortag den Besuch der Basilica di Santa Maria dort nicht mehr geschafft habe.




Auch dem Rosengarten statte ich auf dem Weg noch einen Besuch ab, wobei es noch etwas zu früh im Jahr ist. Dennoch sind auch viele andere für eine kleine Auszeit hier.





Für die erlaufenen Kilometer belohne ich mich selbst, indem ich mir bei der jüdischen Kult-Bäckerei (siehe Bild weiter oben) eine Ricotta-Sauerkirsch-Tarte kaufe. Sie ist lecker und ich bin vorerst satt. Man sollte sich aber in jedem Fall darauf einstellen, einige Zeit in der Warteschlage zu verbringen.
Da heute Artischocken-Festival ist, gibt es überall entsprechende Angebote, die ich ich aber hinter mir lasse, da ich noch das Pantheon besuchen möchte.




Weiter geht es zur Piazza Navona und von dort zum Trevi Brunnen. Hier ist es überall sehr voll, die Stimmung ist in diesem Teil der Stadt eine ganz andere.




Ich kehre zurück zu meiner Unterkunft und mache mich etwas später auf den Weg, um vor dem Abendessen noch die Basilica di Santa Prassede zu besuchen.






In einer lokalen Trattoria finde ich Platz und denke an die Worte des Reiseleiters vom Vortag: Carbonara, Amatriciana oder Cacio e Pepe. Da es das vegetarische Gericht leider nicht gibt, nehme ich den Speck in Kauf.

Danach begebe ich mich noch einmal in die Stadt, um auch die nächtliche Stimmung hier zur erleben.



Auch der nächste Tag beginnt wieder sehr früh. Nach der Abgabe des Gepäcks steht eine Führung durch die Vatikanischen Museen an. Auch hier muss man trotz Ticket wieder Schlange stehen, aber es klappt alles. Innen ist es sehr voll und es gleicht teilweise einer Schieberei. Auch die Sixtinische Kapelle verliert vor Ort etwas an Reiz, weil sie rappelvoll mit Menschen ist.












Die Fotos sind nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus alldem, was es vor Ort zu sehen gibt. Man könnte hier vermutlich mehrere Tage verbringen….
In Ruhe schaue ich mir noch die Pinakothek und die Ägyptische Sammlung an und bin auch hier positiv überrascht ob der Fülle an Objekten.















Nun laufe ich zum Petersplatz, der trotz Regen imposant wirkt. Hier sind nicht nur die typischen Städtereisenden, sondern auch Familien und Kirchengruppen unterwegs.

In den Petersdom schaffe ich es leider nicht mehr – ich breche die Warterei nach einer Stunde in der Schlange ab, weil ich am späten Nachmittag noch meinen Zug nach Neapel bekommen muss….(2. Teil folgt)
Wer mehr Zeit in Italiens Hauptstadt haben möchte, findet hier die richtige Hirsch-Reise: https://www.hirschreisen.de/reiseziele/italien/rom/