Wanderstudienreise ins Périgord - 9 Tage
Auf einen Blick
- Wanderungen in herrlicher Farbenpracht
- Schlösser und Burgen des Périgord
- Einzigarte Höhlenmalereien
Wandern und Genießen im Tal der Dordogne
Sie erleben eine der schönsten Landschaften Südwestfrankreichs, das Périgord. Das Einzugsgebiet seiner beiden Hauptflüsse, der Dordogne und der Vézère, gilt als die Wiege der Menschheit in Europa: Prähistorische Zeugnisse aus der Altsteinzeit sind nirgendwo sonst in so reicher Zahl anzutreffen. Der Bogen spannt sich weiter über die römische Antike bis zum hohen Mittelalter mit den eigentümlichen aquitanischen Kuppelkirchen, Festungsstädten (Bastiden), zahlreichen Burgen und Schlössern, wozu vielerorts fast unversehrte Stadtbilder treten. Nicht zuletzt verschafft eine Reise in das Périgord kulinarische Genüsse: seine Küche gilt als eine der besten regionalen in Frankreich.
1. Tag: Entlang der großen Wasserstraßen
Karlsruhe Abfahrt 6.00 Uhr - über die Burgundische Pforte zum Rhônetal - Lyon - Thiers - Clermont-Ferrand - Brive-La-Gaillarde - Vitrac Port.
Nur wenige Meter vom Ufer der Dordogne entfernt, erwartet Sie das **Sterne HOTEL PLAISANCE mit familiär-herzlicher Atmosphäre. Die Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Sat-TV, Klimaanlage und Safe. Abends werden Sie mit ausgezeichneter französisch-périgordinischer Küche verwöhnt.
2. Tag: Klöster, Kuppeln und Paläste
Vitrac - die Wanderung führt Sie durch besonders waldreiches Gebiet zum romanischen Priorat von Merlande, zum Augustinerkloster Chancelade im Tal der Beauronne und zur Gemeindekirche St. Jean mit ihrer schlichten Romanik. Anschließend besuchen Sie die Hauptstadt Périgueux und sehen 2 Kathedralen: Die Kirche St. Etienne hat die typischen aquitanischen Kuppeln. Heute und schon im Mittelalter spielte sich das Leben um die Klosterkirche St.Front ab. Der Vesunaturm und Reste des Amphitheaters weisen auf die Bedeutung der einst römischen Stadt hin. Sie flanieren durch die Gassen der Stadt mit schönen Palästen und Portalen (Gehzeit ca. 2 Std.).
3. Tag: Panorama in Ocker - an der Vézère
Vitrac - entlang der Dordogne kommen Sie über St. Cyprien nach Le Bugue an der Vézère. Die Panoramawanderung führt oberhalb der Ockerkalkfelsen durch bäuerlich geprägte Landschaft zum Festungsort Limeuil oberhalb des Zusammenflusses von Vézère und Dordogne, wo Sie picknicken und die Früchte des Landes genießen. Ein Tropfen Bergerac darf die Mittagsrast verfeinern. Am Nachmittag Besuch des ehemaligen Zisterzienserklosters Cadouin. Weiter südlich, oberhalb des Tals der Couze, besichtigen Sie die Festungskirche St. Avit Senieur, einst Priorat der Abtei Moissac. Rückfahrt im Tal der Couze über Montferrand-du-Périgord und Belvès zur 1283 gegründeten Bastide Domme (Bes.) und weiter nach Vitrac (Gehzeit ca. 2 ½ Std.).
4. Tag: Von Höflingen und Heiligen
Vitrac - Fahrt nach Rocamadour, Marienwallfahrtsort am Jakobsweg, phantastisch gelegen in der Schlucht des Alzou. Sie besuchen die Wallfahrtskapellen und sehen im Rathaus die moderne Tapisserie von Jean Lurçat. Nach der Mittagspause Weiterfahrt nach Souillac, wo Sie die Benediktinerabtei mit ihren beeindruckenden ehemaligen aquitanischen Pendentivkuppeln sehen. Im Inneren befindet sich das ehemalige Außenportal mit hervorragenden Skulpturen, vor allem die des Propheten Jesaja. Am Nachmittag zurück in das Dordognetal nach Ste. Mondane und Wanderung durch Esskastanienwälder, Lichtungen und kleine Weiler. Auf der Wanderstrecke liegt die Burg Fénelon, in der François de Salignac de la Mothe Fénelon 1651 geboren wurde, später berühmt als Schriftsteller und Erzieher des Enkels Ludwig XIV. Rückfahrt nach Vitrac (Gehzeit ca. 2 ½ Std.).
5. Tag: „Sixtinische Kapelle” der Vorzeit
Vitrac - nur freitags ist es möglich, eine der wenigen noch existierenden Walnussmühlen zu besichtigen: die Moulin de la Tour bei Ste. Nathalène. Sie wandern anschließend durch Laubwälder, Nussbaumkulturen und eine weite Landschaft zum Schlösschen Eyrignac, berühmt vor allem durch seine bezaubernden Gärten. Bei günstiger Witterung Picknick und Bes. der Gärten. Am Nachmittag Weiterfahrt über St. Geniès nach Montignac an der Vézère. Besichtigung von Lascaux II, der originalgetreuen Nachbildung der berühmtesten, prähistorischen Höhle des Périgord. Hier wurden 1940 die prächtigsten Malereien der Steinzeit gefunden. Rückfahrt nach Vitrac (Gehzeit ca. 2 Std.).
6. Tag: Im Herzen des schwarzen Périgords
Vitrac - Fahrt nach Sarlat. Der Besuch der Hauptstadt des Périgord Noir mit seinen Handelshäusern aus dem späten Mittelalter und der Renaissance ist auf Grund des lebhaften Wochenmarktes am Samstag besonders lohnend. Ausgangspunkt der heutigen Wanderung ist das kleine Dorf Marquay mit der mittelalterlichen Festungskirche. Sie wandern hinab zum Feuchtgebiet des Paradoux, von dort führt ein kleiner Pfad am stark erodierten Kalkfelsen entlang. Durch Esskastanienwälder geht es zurück auf die Höhen von Marquay (Gehzeit ca. 2 Std.). In Les Eyzies de Tayac, dem Hauptort der Vorgeschichte, fand der Mensch der Altsteinzeit unter den Felsvorsprüngen oberhalb der Beune und der Vézère ideale Lebensbedingungen während der letzten Eiszeit. Mehr erfahren Sie bei einem Besuch des ausgezeichneten Museums der Vorgeschichte. Am Abend sind Sie nochmals in Sarlat und genießen die Atmosphäre in der beleuchteten Altstadt, bevor Sie nach Vitrac zurückkehren
7. Tag: Gemächliche Zeitreise – unterwegs mit der „gabarre”
Vitrac - direkt vom Hotel aus wandern Sie durch Steineichen- und Kastanienwälder in der hügeligen Landschaft oberhalb der Dordogne. Keine Dörfer, nur Einzelgehöfte mit der für den Périgord so typischen Enten- und Gänseaufzucht begegnen Ihnen. Ziel der Wanderung ist die berühmte Felswand von Gageac mit einem der schönsten Dörfer Frankreichs. Mit einer Gabarre, einem rekonstruierten Lastschiff des 19. Jhs, geht es dordogneabwärts mit Blick auf Burgen und Schlösser von Malartrie, Marqueyssac, Lacoste, Castelnaud und Beynac. Sie besichtigen die mittelalterliche Burg Beynac und erfreuen sich an der idyllischen Landschaft (Gehzeit ca. 4 Std.).
8. Tag: Das grüne Limousin
Vitrac - in Aubazines sehen Sie eines der ältesten Zisterzienserklöster Frankreichs, in der Klosterkirche befindet sich das Grab des Gründers. Anschließend besuchen Sie in St. Léonard-de-Noblat die malerische Altstadt und die Kirche, ebenfalls aus dem 12. Jh. Nachmittags Fahrt über Montlucon ins südliche Burgund bis Cluny. Nur noch Ruinen der Romanik zeugen von der einstigen Macht des Benediktinerklosters im Hochmittelalter.
9. Tag: Von Mönchen und Jägern
Cluny - wirklich präsent wird die künstlerische und spirituelle Qualität Clunys durch den Besuch der Abtskapelle des heiligen Hugo mit dem berühmten Christusfresko. Kurz vor Macon hören Sie nochmals von der Vorgeschichte der Menschheit, denn Sie erwandern den Felsen von Solutré, der der Epoche des Solutréen den Namen gegeben hat. Vorbei an Beaune und Dijon wird die burgundische Pforte und der Zugang zum Rhein erreicht. In Karlsruhe sind Sie gegen 19.00 Uhr.
Reiseleitung: Christoph Seemann
- Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 8 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abend- bzw. Mittagessen, Frühstücksbuffet)
- Gruppentrinkgelder in den Hotels
- Eintrittsgelder
- Schifffahrt
Bitte nehmen Sie feste Wanderstiefel, Regenschutz, einen kleinen Rucksack und Picknickutensilien (Messer, Besteck, Brettchen) mit.
Maximale Teilnehmerzahl: 28 Personen
Hôtel Plaisance ** (Vitrac), Hôtel Saint Odilon ** (Cluny)
Details- Doppelzimmer pro Person
1155 €
- Einzelzimmer
1335 €
Hôtel Plaisance ** (Vitrac), Hôtel Saint Odilon ** (Cluny)






