Wandern in der Provence - 7 Tage
- Leichte Wanderungen in mediterraner Natur
- Charmante Plätze und faszinierende Orte
- Geschichte und Genuss
Die schönsten Ecken entdecken
Sei es im waldreichen Lubéron, im Vaucluse mit seinen Schluchten und der spektakulären Quelle der Sorgue oder in den zackig-zerklüfteten, weißleuchtenden Alpilles – durch uralte Olivenhaine und Weinberge, Kermeseichenwälder und Garrigue mit ihrem würzigen Duft nach Rosmarin und Thymian erschließt sich Ihnen die ganze Vielfalt dieses Landstrichs. Sie lernen geschichtsträchtige Städtchen, stimmungsvolle Klöster und Dörfer kennen, in denen die Zeit still zu stehen scheint, und bewundern Zeugnisse der reichen Kulturgeschichte wie die Römerbauten bei St. Rémy. Ihr Hotel in einem ehemaligen Kloster verwöhnt Sie mit provenzalischen Spezialitäten, wie Soupe au Pistou, Ratatouille oder Aïoli.
1. Tag: Ins Herz des Lubéron
Mannheim 5.30 Uhr - Eggenstein - Karlsruhe 7.00 Uhr
- auf der Autobahn Mulhouse - Besançon - Bourg-en-Bresse durch das französische Jura. Hinter Lyon erreichen Sie das Rhônetal. Bei Avignon verlassen Sie die „Autoroute du Soleil“ und fahren ins Lubéron.
Im kleinen Dorf Goult beziehen Sie Ihr ruhig gelegenes ***Sterne HOTEL NOTRE DAME DE LUMIERES in den ehemaligen Klostergebäuden an der gleichnamigen Wallfahrtskirche (17. Jh.), umgeben von einem großen Park mit beheiztem Swimmingpool. Im weiten Innenhof oder in der ehemaligen Kapelle genießen Sie die typisch provenzalische Küche. Die Zimmer verfügen über Dusche und WC, Fön, Telefon, Klimaanlage und Sat-TV.
2. Tag: Im Tal der Durance
Goult - an Ockerfelsen vorbei und über die Hoch-ebenen des Vaucluse fahren Sie zum Schloss Sauvan, eines der wenigen klassischen Bauwerke der Südalpen. Seine herrlichen Fassaden aus dem 18. Jh. erheben sich inmitten hundertjähriger Bäume. Das vollständig möblierte Gebäude mit monumentaler Treppe und eleganter Galerie wurde hervorragend restauriert. Über Forcalquier weiter zu Ihrer Wanderung am Rande des Tals der Durance. Dieser bedeutendste Fluss der französischen Seealpen zählte vor seiner Kanalisierung und Aufstauung zu den legendären „Geißeln der Provence“. Ziel Ihrer Wanderung ist die noch immer von Benediktinern bewohnte Priorei von Ganagobie, hoch über der Durance mit einmaligem Blick ins Tal (Gehzeit ca. 2 Std.). In der romanischen Kirche bewundern Sie die einzigartigen Fußbodenmosaike aus dem 12. Jh., die von Fabelwesen und drachentötenden Rittern erzählen.
3. Tag: In den „kleinen Alpen“
Goult - am Vormittag besuchen Sie St-Rémy-de-Provence am Eingang der Alpilles. Mittwochs ist Markt-tag! Bummeln Sie über die platanenbeschatteten Boulevards, die charmanten Plätze und bestaunen Sie das reiche Angebot an Früchten, Gemüse und Gewürzen. Außerhalb des Städtchens bezeugten zwei Monumente jahrhundertelang die Präsenz der Römer an diesem Ort: „Les Antiques“, der Stadtgründungsbogen, und das Mausoleum mit mythologischen Schlachtenreliefs. Anschließend wandern Sie durch die markanten Kalksteinformationen der Alpilles, durch Obstbaumkulturen, Weinhügel und Kermeseichenwälder ins Felsennest Les Baux (Gehzeit ca. 2 ½ Std.). Die Burgruine auf dem hohen Kalksteinplateau, wo man einst Troubadourlyrik pflegte, bietet eine fantastische Aussicht über die nahen Olivenhaine und die Ebene der Großen Crau.
4. Tag: Petrarcas Zuflucht und „Op Art“
Goult - den Tag beginnen Sie mit der Besichtigung der ehemaligen Abtei von Sénanque. Inmitten von Lavendelfeldern im engen Tal gelegen, ist sie eines der schönsten und klarsten Beispiele für die asketische Strenge der Zisterzienserbauten. Von hier aus wandern Sie durch das einsame Hochland des Vaucluse mit seinen aus Feldstein geschichteten Hirtenhütten, den „Bories“ nach Fontaine de Vaucluse (Gehzeit ca. 3 Std., Höhen-unterschied ca. 300 m). Am Ende des „geschlossenen Tals“ (vallis clausa), das dem ganzen Gebirge seinen Namen gab, überragt von steilen Felswänden, liegt die Quelle der Sorgue, eine der größten Quellen Europas. Nur im regenreichen Frühjahr läuft der blau-grüne Quelltopf über, der von einem weiten Netz unterirdischer Zuflüsse gespeist wird. Der Dichter Petrarca, der hier Zuflucht vor dem Trubel des päpstlichen Avignon suchte, verewigte die Quelle in zahlreichen Sonetten an seine Laura. Rückkehr über Gordes nach Goult.
5. Tag: Vom Vaucluse an die Rhône
Goult - heute durchwandern Sie die Gorges de la Nesque: Das Flüsschen Nesque hat sich, vom Mont Ventoux kommend, seinen Weg durch die Kalkschichten des Vaucluse gebahnt und eine herrliche Schlucht entstehen lassen. Das Licht der Provence, das von den Felsen reflektiert wird, und der Blick auf hochgelegene Lavendelfelder begleiten Sie (Gehzeit ca. 2 Std.). In der alten Grafenstadt Sault an der „Route de la Lavande“ spielt man auf großzügigen Platanenplätze „Pétanque“, die provenzalische Variante des Boule. Die schöne Altstadt lädt zur Rast ein – und vielleicht zu einem Gläschen Rosé oder Pastis. Nachmittags fahren Sie an die Rhône. Direkt gegenüber der Stadt der Päpste liegt die „Stadt der Kardinäle“: Villeneuve lez Avignon, dessen mächtige Burgruine an die Bedeutung als französische Grenzfestung erinnert. Sie besich-tigen die ehemalige Kartause Val de Bénédiction – heute Kultur- und Tagungszentrum. Wissenschaftler, Künstler und Theaterleute suchen Inspiration in den renovierten kleinen Häuschen der Mönche. In der Kapelle sind Fresken von Matteo Giovannetti erhalten.
6. Tag: Von Ketzern und Sterndeutern
Goult - in den Tälern des Lubéron erinnern zahlreiche Dörfer an Flucht und Verfolgung der Anhänger des Petrus Waldes, der ein christliches Leben in Armut predigte und wegbereitend für den Protestantismus wirkte. Ihre heutige Wanderung führt Sie zu den Waldenserdörfern Lourmarin und zum auf einer Fels-kuppe gelegenen Mérindol, das im 16. Jh. in Schutt und Asche gelegt wurde (Gehzeit ca. 2 Std.). Am Nachmittag begeben Sie sich in Salon de Provence auf die Spuren des legendären Nostradamus. Der aus St-Rémy stammende Arzt und Astrologe, der als Berater des Königshofs und Verfasser verschlüsselter Prophezeiungen berühmt wurde, starb hier 1566.
7. Tag: Au revoir, Provence
Goult - Autobahn Lyon - Besançon - Mulhouse - Karls-ruhe (ca. 19.30 Uhr) - Mannheim (ca. 20.30 Uhr).
Mannheim 5.30 Uhr - Eggenstein - Karlsruhe 7.00 Uhr
- auf der Autobahn Mulhouse - Besançon - Bourg-en-Bresse durch das französische Jura. Hinter Lyon erreichen Sie das Rhônetal. Bei Avignon verlassen Sie die „Autoroute du Soleil“ und fahren ins Lubéron.
Im kleinen Dorf Goult beziehen Sie Ihr ruhig gelegenes ***Sterne HOTEL NOTRE DAME DE LUMIERES in den ehemaligen Klostergebäuden an der gleichnamigen Wallfahrtskirche (17. Jh.), umgeben von einem großen Park mit beheiztem Swimmingpool. Im weiten Innenhof oder in der ehemaligen Kapelle genießen Sie die typisch provenzalische Küche. Die Zimmer verfügen über Dusche und WC, Fön, Telefon, Klimaanlage und Sat-TV.
2. Tag: Im Tal der Durance
Goult - an Ockerfelsen vorbei und über die Hoch-ebenen des Vaucluse fahren Sie zum Schloss Sauvan, eines der wenigen klassischen Bauwerke der Südalpen. Seine herrlichen Fassaden aus dem 18. Jh. erheben sich inmitten hundertjähriger Bäume. Das vollständig möblierte Gebäude mit monumentaler Treppe und eleganter Galerie wurde hervorragend restauriert. Über Forcalquier weiter zu Ihrer Wanderung am Rande des Tals der Durance. Dieser bedeutendste Fluss der französischen Seealpen zählte vor seiner Kanalisierung und Aufstauung zu den legendären „Geißeln der Provence“. Ziel Ihrer Wanderung ist die noch immer von Benediktinern bewohnte Priorei von Ganagobie, hoch über der Durance mit einmaligem Blick ins Tal (Gehzeit ca. 2 Std.). In der romanischen Kirche bewundern Sie die einzigartigen Fußbodenmosaike aus dem 12. Jh., die von Fabelwesen und drachentötenden Rittern erzählen.
3. Tag: In den „kleinen Alpen“
Goult - am Vormittag besuchen Sie St-Rémy-de-Provence am Eingang der Alpilles. Mittwochs ist Markt-tag! Bummeln Sie über die platanenbeschatteten Boulevards, die charmanten Plätze und bestaunen Sie das reiche Angebot an Früchten, Gemüse und Gewürzen. Außerhalb des Städtchens bezeugten zwei Monumente jahrhundertelang die Präsenz der Römer an diesem Ort: „Les Antiques“, der Stadtgründungsbogen, und das Mausoleum mit mythologischen Schlachtenreliefs. Anschließend wandern Sie durch die markanten Kalksteinformationen der Alpilles, durch Obstbaumkulturen, Weinhügel und Kermeseichenwälder ins Felsennest Les Baux (Gehzeit ca. 2 ½ Std.). Die Burgruine auf dem hohen Kalksteinplateau, wo man einst Troubadourlyrik pflegte, bietet eine fantastische Aussicht über die nahen Olivenhaine und die Ebene der Großen Crau.
4. Tag: Petrarcas Zuflucht und „Op Art“
Goult - den Tag beginnen Sie mit der Besichtigung der ehemaligen Abtei von Sénanque. Inmitten von Lavendelfeldern im engen Tal gelegen, ist sie eines der schönsten und klarsten Beispiele für die asketische Strenge der Zisterzienserbauten. Von hier aus wandern Sie durch das einsame Hochland des Vaucluse mit seinen aus Feldstein geschichteten Hirtenhütten, den „Bories“ nach Fontaine de Vaucluse (Gehzeit ca. 3 Std., Höhen-unterschied ca. 300 m). Am Ende des „geschlossenen Tals“ (vallis clausa), das dem ganzen Gebirge seinen Namen gab, überragt von steilen Felswänden, liegt die Quelle der Sorgue, eine der größten Quellen Europas. Nur im regenreichen Frühjahr läuft der blau-grüne Quelltopf über, der von einem weiten Netz unterirdischer Zuflüsse gespeist wird. Der Dichter Petrarca, der hier Zuflucht vor dem Trubel des päpstlichen Avignon suchte, verewigte die Quelle in zahlreichen Sonetten an seine Laura. Rückkehr über Gordes nach Goult.
5. Tag: Vom Vaucluse an die Rhône
Goult - heute durchwandern Sie die Gorges de la Nesque: Das Flüsschen Nesque hat sich, vom Mont Ventoux kommend, seinen Weg durch die Kalkschichten des Vaucluse gebahnt und eine herrliche Schlucht entstehen lassen. Das Licht der Provence, das von den Felsen reflektiert wird, und der Blick auf hochgelegene Lavendelfelder begleiten Sie (Gehzeit ca. 2 Std.). In der alten Grafenstadt Sault an der „Route de la Lavande“ spielt man auf großzügigen Platanenplätze „Pétanque“, die provenzalische Variante des Boule. Die schöne Altstadt lädt zur Rast ein – und vielleicht zu einem Gläschen Rosé oder Pastis. Nachmittags fahren Sie an die Rhône. Direkt gegenüber der Stadt der Päpste liegt die „Stadt der Kardinäle“: Villeneuve lez Avignon, dessen mächtige Burgruine an die Bedeutung als französische Grenzfestung erinnert. Sie besich-tigen die ehemalige Kartause Val de Bénédiction – heute Kultur- und Tagungszentrum. Wissenschaftler, Künstler und Theaterleute suchen Inspiration in den renovierten kleinen Häuschen der Mönche. In der Kapelle sind Fresken von Matteo Giovannetti erhalten.
6. Tag: Von Ketzern und Sterndeutern
Goult - in den Tälern des Lubéron erinnern zahlreiche Dörfer an Flucht und Verfolgung der Anhänger des Petrus Waldes, der ein christliches Leben in Armut predigte und wegbereitend für den Protestantismus wirkte. Ihre heutige Wanderung führt Sie zu den Waldenserdörfern Lourmarin und zum auf einer Fels-kuppe gelegenen Mérindol, das im 16. Jh. in Schutt und Asche gelegt wurde (Gehzeit ca. 2 Std.). Am Nachmittag begeben Sie sich in Salon de Provence auf die Spuren des legendären Nostradamus. Der aus St-Rémy stammende Arzt und Astrologe, der als Berater des Königshofs und Verfasser verschlüsselter Prophezeiungen berühmt wurde, starb hier 1566.
7. Tag: Au revoir, Provence
Goult - Autobahn Lyon - Besançon - Mulhouse - Karls-ruhe (ca. 19.30 Uhr) - Mannheim (ca. 20.30 Uhr).
Reiseleitung: Regine Löwe
- Fahrt im ****Sterne FirstClass Fernreisebus mit allem Komfort
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Eintrittsgelder
Maximale Teilnehmerzahl: 28 Personen
Bitte beachten Sie unsere Informationen "Wandern ist Aktivurlaub".
Goult, Notre Dame de Lumières ***
Details- Doppelzimmer pro Person
995 €
- Einzelzimmer
1155 €
Goult, Notre Dame de Lumières ***
Im kleinen Dorf Goult beziehen Sie Ihr ruhiggelegenes ***Sterne HOTEL NOTRE DAME DE LUMIERES LUMIERES in den ehemaligen Klostergebäuden an der Wallfahrtskirche Nôtre-Dame-de-Lumières (17. Jh.), umgeben von einem großen Park mit beheiztem Swimmingpool. Im weiten Innenhof oder in der ehemaligen Kapelle genießen Sie die typisch provenzalische Küche. Die Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Fön, Telefon, Klimaanlage und Sat-TV.





