Studienreise nach Friaul - 7 Tage
- Abwechslungsreiche Landschaft zwischen Alpen und Adria
- Kostbares von Römern und Langobarden
- Triest mit seinen k & k-Palästen
Große Kunst in kleinen Städten
Friaul-Julisch-Venetien ist ein ungemein abwechslungsreiches Land, von den steilen Karnischen Alpen im Norden bis zum Strand der Adria und der Karstküste im Süden. Die wechselvolle Geschichte prägte seit der Antike und dem frühen Christentum, über die Zeit der Langobarden und der Deutschen Kaiser, die Herrschaft der Kirchenfürsten, die venezianische Epoche bis zur Einigung Italiens und die Zeit nach den beiden Weltkriegen das gesamte Land mehr als jedes andere Gebiet Italiens. Ein Höhepunkt ist der Besuch der Hafenstadt Triest, multikulturell im besten Sinne. Lassen Sie sich verzaubern durch den etwas herben Charme der kleinen, gepflegten Städte und die wundervolle Landschaft, die Sie auf jeweils kurzen Anfahrtsstrecken von Udine aus kennenlernen. Im Friaul gedeihen überdies die besten Weißweine Italiens.
1. Tag: Durch die Alpen ins Friaul
Mannheim 4.30 Uhr - Eggenstein - Karlsruhe 6.00 Uhr - Autobahn Stuttgart - Ulm - München - Salzburg - Radstädter Tauern - Spittal - Villach - Tarvisio nach Udine.
Sie wohnen im ***Sterne HOTEL FRIULI, einem mo-dernen, sehr guten Mittelklassehotel, nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt. Die Zimmer sind komfortabel ausgestattet und verfügen über Marmorbad oder Dusche und WC, Telefon, Radio, TV, Minibar, Fön, kostenlosen Wifi-Anschluss und Klimaanlage.
2. Tag: „Alte Römer” und „Frühe Christen”
Udine - Fahrt nach Aquileia, einst bedeutendes römisches Handelszentrum, dann frühchristliche Metropole und Regierungssitz der mächtigen Patriarchen im Mittelalter. Die römischen Hafenanlagen, das Forum an der Via Giulia Augusta, die Ausgrabungen der Wohngebiete und das Archäologische Museum mit seinen Schätzen geben einen hervorragenden Überblick über das Leben der Stadt zur Römerzeit. Eindrucksvoll ist das Ensemble von Dom, Baptisterium, Katechumenenkirche und Campanile. Hier hat sich das größte altchristliche Fußbodenmosaik des Abendlandes (700 m²) aus der Zeit Kaiser Konstantins erhalten. Nach der Mittagspause Fahrt nach Grado, ehemals Zufluchtsort in den Wirren der Völkerwanderungszeit, dann Rivalin im Streit um den Patriarchensitz, heute idylli-sches Badestädtchen. Sie besichtigen das historische Zentrum mit der Basilika der Hl. Eufemia (6. Jh.), dem Baptisterium (5. Jh.) und der benachbarte Kirche Sta. Maria delle Grazie (6. Jh.) samt Ausgrabungen. Zeit zur freien Verfügung, Rückfahrt nach Udine.
3. Tag: Auf in die Langobardenhauptstadt!
Udine - Fahrt nach Cividale del Friuli. Das römische „Forum Julii” hat dem ganzen Land seinen Namen gegeben. Bes. des Archäologischen Museums, das die kostbaren Funde der Römer- und Langobardenzeit anschaulich präsentiert. Im Museo Cristiano und der Schatzkammer des Doms Sta. Maria Assunta haben sich hervorragende Zeugnisse aus langobardischer Zeit erhalten: der Altar des Herzogs Ratchis und das Taufziborium des Patriarchen Callixtus. Eines der eindrucksvollsten Zeugnisse des 8. Jhs ist das Oratorium Sta. Maria in Valle, der sog. „Tempietto Longobardo” mit seinen einzigartigen Stuck- und Freskendekorationen, hoch über dem Natisone gelegen. Nach der Mittagspause Fahrt durch die reizvolle Landschaft des Collio mit seinen Weingärten rechts und links der Straße nach Gorizia. Die Grenzstadt zu Slowenien, das alte Görz, ist durch 400 Jahre österreichische Geschichte geprägt. Sie besichtigen die Burg der Grafen von Görz und unternehmen einen Spaziergang am smaragdgrünen Isonzo, dem Schicksalsfluss des ersten Weltkriegs. Anschließend Rückfahrt nach Udine.
4. Tag: Gemütliches Udine - klösterliche Stille
Udine - Zentrum ist die Piazza della Libertà, der „venezianischste” Platz außerhalb Venedigs, mit gotischer „Loggia del Lionello” (Rathaus), Uhrturm und Loggia di San Giovanni. Giambattista Tiepolo, der berühmteste venezianische Maler des 18. Jhs, arbeitete sowohl im „Oratorio della Purità” als auch im Dom Sta. Maria Assunta. Erst seit kurzem zugänglich sind die Cappella San Niccolò und das Baptisterium mit dem darüber gesetzten Campanile. Dann sehen Sie den bedeutendsten Kunstschatz Udines: Tiepolos Fresken im Patriarchenpalast mit Szenen aus dem Alten Testament. Auf dem Weg in den äußersten Südwesten des Friaul haben Sie nach der Mittagspause Zeit zur freien Verfügung bei der prächtigen Villa Manin in Passariano, der Residenz des letzten Dogen. Anschließend Bes. der mächtigen ehemaligen Benediktinerabtei Santa Maria in Sylvis in Sesto al Réghena (11. Jh.), die die Zeiten fast unverändert überdauert hat. Rückkehr nach Udine.
5. Tag: k & k Melancholie in Triest
Udine - auf der Autobahn erreichen Sie Triest. Die schon in der Bronzezeit besiedelte Handelsstadt, das römische Tergeste, ist noch heute ein Schmelztiegel der Kulturen, geprägt durch sechs Jahrhunderte Habsburgermonarchie und die Sonderstellung als Freihafen. Die Stadt spielt ihr besonderes „mitteleuropäisches” Flair durch frisch restaurierte Paläste aus. Sie besichtigen die berühmte Kathedrale San Giusto (6. - 14. Jh.), das Wahrzeichen der Stadt auf dem gleichnamigen Hügel. Anschließend unternehmen Sie einen Rundgang durch das Stadtviertel rund um die Piazza Unità d’Italia und Piazza Verdi mit ihren prächtigen Palästen im Wiener Ringstraßenstil. Der Besuch eines der historischen Cafés nach der Mittagspause rundet Ihre Eindrücke ab. Anschließend wartet noch ein besonderes Naturerlebnis: Sie unternehmen einen Spaziergang auf dem bequem ausgebauten „Rilke-Weg” an der weißen Karststeilküste zwischen Sistiana und Schloss Duino mit atemberaubender Aussicht. Rückfahrt nach Udine.
6. Tag: Köstlicher Schinken
Udine - westlich des Tagliamento liegt Spilimbergo, das den Besucher mit seinem Kastell (Palazzo Dipinto), dem gotischen, reich ausgestatteten Dom und den bemalten Renaissancehäusern bezaubert. Gegen Mittag erreichen Sie San Daniele del Friuli. Der Hauptort der burgenreichen Hügellandschaft östlich des Tagliamento ist berühmt für die Produktion eines zarten, köstlichen Schinkens, der hier in besonders günstiger Luft reift. Wir laden Sie zu einer Schinkenverkostung in einem Familienbetrieb mit urigem Lokal ein. Guten Appetit! Anschließend Rückkehr nach Udine, wo der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Bummeln Sie durch Udine, das mit seinen gemütlichen Cafés auch Gelegenheit zum Verweilen bietet!
7. Tag: Mandi, Friuli!
Udine - Rückfahrt über Villach - Salzburg - München nach Karlsruhe (ca. 20.00 Uhr) und Mannheim (ca. 21.00 Uhr).
- Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Eintrittsgelder
- Schinkenverkostung am 6. Tag
Maximale Teilnehmerzahl: 29 Personen
Udine, Friuli ***
Details- Doppelzimmer pro Person
885 €
- Einzelzimmer
1055 €
Udine, Friuli ***
Sie wohnen im ***Sterne HOTEL FRIULI, einem modernen, sehr guten Mittelklassehotel nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt. Die Zimmer sind komfortabel ausgestattet und verfügen über Marmorbad oder Dusche und WC, Telefon, Radio, TV, Minibar, Haartrockner, kostenlosen Wifi-Anschluss und Klimaanlage.






