Orgeln im Pfaffenwinkel NEU - 2 Tage
- Einklang von barocker Kunst und Musik
- Die in Deutschland einzigartige Voralpenlandschaft
- Bayerische Behaglichkeit in Kaufbeuren und Steingaden
Glanzpunkte des bayerischen Barock
2010 war ein schwieriges Jahr für Bayern. Nicht nur, dass die CSU ihre absolute Mehrheit verloren hatte, auch die neue Orgel in DEM Nationalheiligtum – der Wieskirche im bayerischen Oberland – war ausgerechnet von „Ausländern“ der Werkstatt Winterhalter aus Oberharmersbach im Schwarzwald gebaut worden. Dass das neue Instrument sofort höchste Anerkennung fand, machte die Sache für Patrioten nur schlimmer. Die spannende und interessante Orgel war Grund genug, wieder einmal das Alpenvorland zum Ziel einer Orgelreise zu machen. Dass man dort im März noch mit sehr frischen Temperaturen zu rechnen hat, könnte sich als Vorteil erweisen; Sie erleben so die berühmten Bauwerke ohne Massentourismus.
1. Tag: Der schwäbische Barockwinkel
Mannheim 4.30 Uhr - Eggenstein - Karlsruhe 6.00 Uhr - Fahrt auf der Autobahn Stuttgart - Ulm - Memmingen nach Roggenburg. Seit 1986 besteht wieder ein Prämonstratenserkloster. In der reich geschmückten Kirche verdient ein genialer Orgelprospekt besondere Aufmerksamkeit. Das Orgelwerk von 1761, erbaut von Georg Friedrich Schmahl aus Ulm, ist durch einen Neubau ersetzt, der romantisch-sinfonische Züge trägt. Nach einer Mittagspause in Ottobeuren soll Ihr Interesse dem dortigen berühmten Benediktinerkloster, dem „schwäbischen Escorial“ gelten. Die prächtige Klosterkirche kann mit drei Orgeln höchsten Ranges aufwarten. Nicht nur die beiden barocken Instrumente des genialen, aus Ottobeuren stammenden, Wahlfranzosen Joseph Riepp verdienen Aufmerksamkeit. Die aus der Nachkriegszeit stammende moderne Orgelanlage von Steinmeyer und Klais erfüllt den gewaltigen Raum mit sinfonischem Glanz. Nach kurzer Fahrt ist das idyllisch im Alpenvorland gelegene ehemalige Kloster Irsee erreicht. Hier erfeuen die intimen Klänge einer original erhaltenen Orgel des bayerischen Rokoko, eines Instruments, das Balthasar Freiwiß 1752 erbaut hatte. Der Tag findet seinen Abschluss in der malerischen, mittelalterlich geprägten Kleinstadt Kaufbeuren.
2. Tag: Im Bann der Wieskirche
Kaufbeuren - in zwei Stufen der Annäherung wird das berühmte Bauwerk erreicht. Vom Kloster Steingaden aus wurde die Wies gegründet. In der gewaltigen Klosterkirche überlagern sich fast alle Stile der Kunstgeschichte, Orgelklänge werden nicht fehlen. Das nahebei gelegene Kirchlein von Ilgen erfreut mit den zarten Klängen einer 1724 erbauten und vollständig erhaltenen ländlichen Barockorgel. Jetzt der Höhepunkt, das bayerische Gesamtkunstwerk – die Wieskirche. Eine Überfülle von Eindrücken hält dieser Raum bereit. Besonderes Interesse gilt der großartigen Winterhalter-Orgel, in deren zierlichem Prospekt die Erinnerung an das 1757 erbaute Rokoko-Instrument von Georg Hörterich weiterlebt. Nach so viel Barock und Rokoko wird die neue Goll-Orgel in der ev. Stadtkirche St. Martin in Memmingen diese Orgelfahrt mit einem Kontrastprogramm würdig beschließen. Rückfahrt über Ulm und Stuttgart nach Karlsruhe (ca. 21.00 Uhr) und Mannheim (ca. 22.00 Uhr).
1. Tag: Der schwäbische Barockwinkel
Mannheim 4.30 Uhr - Eggenstein - Karlsruhe 6.00 Uhr - Fahrt auf der Autobahn Stuttgart - Ulm - Memmingen nach Roggenburg. Seit 1986 besteht wieder ein Prämonstratenserkloster. In der reich geschmückten Kirche verdient ein genialer Orgelprospekt besondere Aufmerksamkeit. Das Orgelwerk von 1761, erbaut von Georg Friedrich Schmahl aus Ulm, ist durch einen Neubau ersetzt, der romantisch-sinfonische Züge trägt. Nach einer Mittagspause in Ottobeuren soll Ihr Interesse dem dortigen berühmten Benediktinerkloster, dem „schwäbischen Escorial“ gelten. Die prächtige Klosterkirche kann mit drei Orgeln höchsten Ranges aufwarten. Nicht nur die beiden barocken Instrumente des genialen, aus Ottobeuren stammenden, Wahlfranzosen Joseph Riepp verdienen Aufmerksamkeit. Die aus der Nachkriegszeit stammende moderne Orgelanlage von Steinmeyer und Klais erfüllt den gewaltigen Raum mit sinfonischem Glanz. Nach kurzer Fahrt ist das idyllisch im Alpenvorland gelegene ehemalige Kloster Irsee erreicht. Hier erfeuen die intimen Klänge einer original erhaltenen Orgel des bayerischen Rokoko, eines Instruments, das Balthasar Freiwiß 1752 erbaut hatte. Der Tag findet seinen Abschluss in der malerischen, mittelalterlich geprägten Kleinstadt Kaufbeuren.
2. Tag: Im Bann der Wieskirche
Kaufbeuren - in zwei Stufen der Annäherung wird das berühmte Bauwerk erreicht. Vom Kloster Steingaden aus wurde die Wies gegründet. In der gewaltigen Klosterkirche überlagern sich fast alle Stile der Kunstgeschichte, Orgelklänge werden nicht fehlen. Das nahebei gelegene Kirchlein von Ilgen erfreut mit den zarten Klängen einer 1724 erbauten und vollständig erhaltenen ländlichen Barockorgel. Jetzt der Höhepunkt, das bayerische Gesamtkunstwerk – die Wieskirche. Eine Überfülle von Eindrücken hält dieser Raum bereit. Besonderes Interesse gilt der großartigen Winterhalter-Orgel, in deren zierlichem Prospekt die Erinnerung an das 1757 erbaute Rokoko-Instrument von Georg Hörterich weiterlebt. Nach so viel Barock und Rokoko wird die neue Goll-Orgel in der ev. Stadtkirche St. Martin in Memmingen diese Orgelfahrt mit einem Kontrastprogramm würdig beschließen. Rückfahrt über Ulm und Stuttgart nach Karlsruhe (ca. 21.00 Uhr) und Mannheim (ca. 22.00 Uhr).
Orgelvorführungen und Reiseleitung: Prof. Andreas Schröder
- Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort
- 1 Übernachtung im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
- Gruppentrinkgelder im Hotel
- Orgelvorführungen
Zum Zeitpunkt der Drucklegung waren noch nicht alle Orgelvorführungen gesichert. Änderungen müssen wir uns daher vorbehalten.
Orgelreise Pfaffenwinkel
Details- Doppelzimmer pro Person
258 €
- Einzelzimmer
298 €
Orgelreise Pfaffenwinkel
Flairhotel am Kamin *** oder
Goldener Hirsch ***s




