Polen | Polen- Masurische Seenplatte |
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Reisebeschreibung |
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So zärtlich war Suleyken
Polen gehört dank seiner abwechslungsreichen Landschaft, der Denkmäler seiner langen Geschichte und den vielfältigen Beispielen seiner Kultur zu den interessantesten Ländern Europas. Wie mag es in den Orten wohl aussehen, die einst deutsch waren und heute fremde Namen tragen? Es ist bewundernswert, mit wie viel Einfühlungsvermögen Kulturstätten wieder aufgebaut wurden, wie geschickte Restauratoren vergangene Pracht wieder neu haben entstehen lassen. Sie gewinnen Einblick in eine Kultur, die aus eigener Kraft erwachsen ist und sich dennoch als europäische versteht.
1. Tag: Gen Norden
Karlsruhe Abfahrt 6.00 Uhr - über Mannheim auf die Autobahn Frankfurt - Kassel - Braunschweig - Magdeburg - Berlin - Stettin (Szczecin).
2. Tag: Hinterpommern
Stettin ist Polens wichtigster Hafen. Während der Stadtrundfahrt sehen Sie das Stettiner Hafentor, die gotische Jakobikirche, das Alte Rathaus und das Schloss der Pommerschen Herzöge. Über Köslin und Stolp fahren Sie in die alte Hauptstadt Danzig (Gdánsk).
3. Tag: Hansestadt Danzig
Danzig - Stadtrundfahrt: Langgasse und Langer Markt mit gotischem Artus-Hof und Neptunsbrunnen, Rathaus mit dem Ratsherrensaal. Am Ende der Langgasse erhebt sich das „Grüne Tor”, jahrelang Residenz der polnischen Könige in Danzig. Hinter der Marienkirche, mit 25.000 Plätzen die größte Kirche Polens, befindet sich eine der schönsten Gassen Danzigs, die Frauengasse mit ihren vielen eigenartig schönen Beischlägen. Das Krantor, Wahrzeichen der Stadt, liegt an der Mottlau, wo früher der Hafen war. Im Vorort Oliva befindet sich die berühmte Zisterzienserabtei. Im gotischen Dom hören Sie ein Konzert auf einer großen Rokoko-Orgel, deren hervorragender Klang weithin bekannt ist.
4. Tag: Spuren des Mittelalters
Danzig - nach dem Frühstück fahren Sie nach Marienburg (Malbork).Hier war im Mittelalter eine Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens. Sie besichtigen die gut erhaltene Burg, die zu den größten gotischen Bauten Europas zählt. In Elbing (Elblag)unternehmen Sie eine Rundfahrt durch die Altstadt und sehen die Nikolaikirche, das Markttor und Patrizierhäuser aus dem 16. Jh. Weiterfahrt nach Allenstein (Olsztyn), dem Hauptort von Ermland. Auf dem Stadtrundgang sehen Sie das Hohe Tor und den Marktplatz. Anschließend fahren Sie weiter nach Nikolaike (Mikolajki).
5. Tag: Natur und Geschichte in Masuren
Nikolaiken - durch das nördliche Masuren kommen Sie nach Sorquitten (Sorkwity).Hier besichtigen Sie das neogotische Schloss, eh. Sitz der Familie Mirbach, sowie die evangelische Patronatskirche mit der einzigartigen Darstellung der Himmelfahrt Christi. In Heiligelinde (Swietka Lipka), einer bekannten Wallfahrtsstätte, sehen Sie die prachtvolle Basilika mit ihrer schwungvoll gegliederten Fassade und reichem Skulpturenschmuck. Weiter geht es zur Wolfsschanze, einst Hitlers Hauptquartier. Graf von Stauffenberg unternahm hier am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler. Anschließend Rückfahrt nach Nikolaiken. Gelegenheit zu einer Schiffsfahrt.
6. Tag: Auf der Suche nach Suleyken
Nikolaiken - Sie unternehmen eine Rundfahrt durch das südliche Masuren. Die Masurische Seenplatte ist eine Landschaft sanfter auf- und abschwingender Moränenhügel mit zahllosen großen und kleinen kristallklaren Seen und ausgedehnten Waldgebieten. Zur Erhaltung dieser unberührten Landschaft schuf man über 90 Naturschutzgebiete, in denen seltene Tierarten wie Biber, Wildschweine, Reiher und Kraniche angetroffen werden können. Zahlreiche Schriftsteller, Dichter und Philosophen wie z. B. Käthe Kollwitz, Siegfried Lenz oder Imanuel Kant ließen sich von der Unberührtheit und Schönheit der damals ostpreußischen Seenplatte inspirieren. Am Nachmittag Fahrt nach Thorn (Torun).
7. Tag: Die Stadt des Kopernikus
Thorn - Sie besichtigen die reizvoll in der Landschaft des Weichsel-Tales gelegene Stadt. Sie spazieren an den gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern mit dem interessanten schiefen Turm entlang. Durch das Seglertor gelangt man zu dem monumentalen Baukörper der Pfarrkirche St. Johannes aus dem 13. Jh. An den größten Sohn der Stadt, Nikolaus Kopernikus, erinnert das Kopernikus-Haus und das Denkmal vor dem Rathaus, das den Marktplatz beherrscht. Dieser Bau ist das größte und imposanteste unter den mittelalterlichen Rathäusern Polens. Von dem Reichtum der Stadt zeugen auch die Bürgerhäuser, die den Marktplatz umgeben. Anschließend Fahrt nach Posen (Poznán), der Stadt an der Warthe, die auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurückblickt. Ihr Zentrum ist der Alte Markt mit dem Rathaus, heute eine der bedeutendsten Renaissancebauten Polens. Den Platz umgeben mittelalterliche Krambuden, Adelspaläste sowie Handwerker- und Bürgerhäuser. Auf der rechten Wartheseite sehen Sie die gotische Peter-Paul-Kathedrale mit der byzantinischen „Goldenen Kapelle”. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
8. Tag: „Do widzenia”
Posen - Rückfahrt über Frankfurt/Oder - Berlin - Magdeburg - Braunschweig - Kassel - Frankfurt - Mannheim - Karlsruhe (Ankunft ca. 20.30 Uhr).
Reiseleitung: Aleksander Stec |
Leistungen (im Preis inbegriffen) |
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Preise |
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