Dresden - Breslau - Krakau NEU - 8 Tage
Auf einen Blick
- Elbflorenz
- Breslau - die schlesische Metropole
- Die heimliche Hauptstadt - Krakau
Reisen ins prächtige „Elbflorenz“ haben Tradition! Doch warum eigentlich nur bis Dresden? Wagen Sie den „Sprung“ über die Grenze und entdecken Sie die schönsten Städte unseres Nachbarlandes! Polen liegt quasi vor der Haustür und ist doch vielen Reisenden unbekannt. Überzeugen Sie sich selbst, wie dynamisch es in den tausendjährigen Städten Krakau und Breslau zugeht. Seit dem Ende der sozialistischen Ära hat man dies- und jenseits der Grenze die historischen Ensembles wunderbar restauriert, und die Metropolen an Elbe, Oder und Weichsel strahlen in neuem Glanz. Dresdens barocke Pracht zwischen Brühlscher Terrasse, Zwinger und wiedererstandener Frauenkirche ist unvergleichlich. Die schlesische Metropole Breslau überrascht mit den liebevoll herausgeputzten, bunten Fassaden, üppigem Barock und klassizistischer Eleganz. Und die alte Hauptstadt Krakau ist bis heute kultureller Mittelpunkt des Landes. Die fantastische Altstadt um den Hauptmarkt, der ehrwürdige Wawel, die lebendige Kneipenszene und die ganz spezielle Mischung aus habsburgischem Charme und italienischer Renaissance werden Sie auf Anhieb verzaubern!
1.Tag: Prächtiges Elbflorenz
Karlsruhe Abfahrt 6.00 Uhr - Autobahn Heilbronn - Nürnberg - Hof - Chemnitz - Dresden. Am Nachmittag beginnen Sie mit der Besichtigung des historischen Zentrums. Der Theaterplatz wird gesäumt von Residenzschloss, Katholischer Hofkirche, Semperoper und dem Taschenbergpalais. Ein Meisterwerk des europäischen Spätbarock ist der Zwinger. Sie spazieren vom Kronentor zum versteckt gelegenen Nymphenbad und bewundern die Harmonie der Architektur Pöppelmanns und der verschwenderisch eingesetzten Skulpturen Permosers. Anschließend betrachten Sie in der Gemäldegalerie Alte Meister die schönsten Meisterwerke der Renaissance und des Barock, u. a. von Raffael, Tizian, Rubens, Rembrandt und Dürer.
2. Tag: Frauenkirche und Fürstenschatz
Dresden - Sie setzen Ihren Altstadtrundgang fort. Über die Brühlsche Terrasse gelangen Sie zum Neumarkt und zur wiedererstandenen Frauenkirche. Der Fürstenzug aus Meißner Porzellan weist den Weg zum Schlossplatz. Im Dresdner Schloss besuchen Sie das Neue Grüne Gewölbe, eine der bedeutendsten Schatzkammern Europas mit modernster Präsentation. Hier funkeln Schmuck, Pokale, Uhren und Kabinettstücke wie Dinglingers Wunderwerk „Hofstaat des Großmoguls Aureng-Zeb“ um die Wette und zeugen von der Sammelleidenschaft der Sachsenherzöge. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
3. Tag: Auf der Via Regia von Sachsen nach Schlesien
Dresden - Sie fahren nach Görlitz und unternehmen einen Rundgang: Obermarkt mit Kaisertrutz, Reichenbacher Turm und Dreifaltigkeitskirche mit Rolandbrunnen - Untermarkt mit altem Rathaus, ehemalige Waage und Bürgerhäuser aus der Renaissance. Prächtig restaurierte Stadtpaläste säumen die Neißestraße, an deren Ende die neu errichtete Altstadtbrücke nach Polen steht. Die spätgotische Kirche St. Peter und Paul auf einem Felsplateau hoch über der Neiße ist eine der größten Hallenkirchen Sachsens. Weiter fahren Sie ins polnische Bunzlau. Seit Jahrhunderten ist die Stadt für ihre traditionelle blaue Keramik mit Pfauenaugenmotiven bekannt, außerdem als Heimat des Barockdichters Martin Opitz. Nächstes Ziel ist Breslau. An der Oder, wo sich die Handelswege kreuzten, entstand im Mittelalter die größte Handelsstadt Schlesiens. Die starken Zerstörungen des 2. Weltkrieges sind der lebendigen Universitätsstadt kaum mehr anzumerken. Der Stadtkern wurde liebevoll restauriert, in den vielen Cafés und Lokalen herrscht buntes Treiben, und viel Grün umgibt die Altstadt. Nach einer romantischen Schifffahrt auf der Oder Übernachtung in Breslau.
4. Tag: Stadt der 100 Oderbrücken
Breslau - heute lernen Sie die Hauptstadt Niederschlesiens bei einem Stadtrundgang näher kennen. Am Rynek (Ring), dem Hauptplatz der Stadt, pulsiert das Leben. Das Rathaus, die „Perle der schlesischen Gotik“, wurde prächtig herausgeputzt, ebenso die alten Giebelhäuser und pastellfarbenen Barockpaläste. Auf kopfsteingepflasterten Gassen spazieren Sie zur Oder hinab und bewundern den barocken Prachtbau der Universität. Die Dominsel ist eine Oase der Ruhe. Hier sehen Sie die Johanniskathedrale und die spätromanische Ägidienkirche, das älteste Bauwerk Breslaus. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
5. Tag: Durchs Oppelner Land
Breslau - am Morgen fahren Sie nach Oppeln. In der oberschlesischen Stadt leben viele Angehörige der deutschen Minderheit. Sie erkunden die von Kanälen durchzogene Altstadt mit ihren farbenfrohen Bür-gerhäusern, der Kathedrale zum hl. Kreuz und dem wuchtigen Rathaus, das im 19. Jh. dem Florentiner Palazzo Vecchio nachempfunden wurde. Einziger Rest der mittelalterlichen Burg ist der Piastenturm; an die Piastenherzöge erinnert die Grabkapelle in der schönen gotischen Franziskanerkirche. Am Nachmittag erreichen Sie das lebensfrohe Krakau am Oberlauf der Weichsel und unternehmen einen ersten Orientierungsspaziergang.
6. Tag: Königliches Krakau
Krakau ist die ehemalige (und für viele noch immer die „heimliche“) Hauptstadt Polens. Als kultureller Mittelpunkt des Landes mit tausendjähriger Geschichte gehört Krakau, das im 2. Weltkrieg nahezu unzerstört blieb, zum Welterbe der UNESCO. Auf Ihrem Stadtrundgang kommen Sie zum Hauptmarkt, dem Herzen der Altstadt. Die Tuchhallen, die ehrwürdige Marienkirche, die vielen Renaissance- und Barockbauten und das besondere Flair von Wiener Kaffeehauskultur und südländisch anmutendem Treiben werden Sie gewiss bezaubern! Auf dem „Königsweg“ gehen Sie zum Wawel mit Schloss und Kathedrale. Der Besuch des Königsschlosses mit seinen herrlichen Möbeln, Wandteppichen und dem Krönungsschatz gleicht ei-ner Zeitreise durch Polens Geschichte. Die Kathedrale diente einst als Krönungs- und Grabeskirche der Polenkönige. Das nahe Collegium Maius ist Sitz einer der äl-testen Universitäten Europas. Ein Teil des Nachmittags steht zur freien Verfügung.
7. Tag: In Rübezahls Reich
Krakau - erstes Ziel ist Schweidnitz im Vorland der Sudeten. Neben der gut erhaltenen Altstadt ist die evangelische Friedenskirche sehenswert (UNESCO-Weltkulturerbe). Die nach dem 30-jährigen Krieg entstandene Kirche zeigt außen rustikales Fachwerk, überrascht aber im Inneren mit überschwänglichen barocken Fresken und Stuckarbeiten. Anschließend Weiterfahrt ins Riesengebirge, nach Hirschberg (Jelenia Góra). Schmuckstück der Stadt ist der Ring mit den maleri-schen Bürgerhäusern und schattigen Laubengängen. Nach dem Altstadtbummel unternehmen Sie eine kleine Rundfahrt durch das Riesengebirge und besichtigen die aus Norwegen stammende Stabkirche Wang, die der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. im 19. Jh. erwarb und in Brückenberg bei Krummhübel (Karpacz) wieder aufbauen ließ. Übernachtung in Schreiberhau.
8. Tag: „Do widzenia“
Schreiberhau - Grenzübergang bei Görlitz - Dresden - Hof - Nürnberg - Autobahn Heilbronn - Karlsruhe (Ankunft ca. 20.00 Uhr).
Reiseleitung: Reinhild Menzel (Dresden), Aleksander Stec (Polen)
- Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort
- Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
- 7 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
- Gruppentrinkgelder in den Hotels
- Eintrittsgelder
- Schifffahrt auf der Oder
Dresden-Breslau Hotels
Details- Doppelzimmer pro Person895 €
- Einzelzimmer1065 €
Dresden-Breslau Hotels
Dresden - Hotel Ibis ** 2 Nächte
Breslau - Hotel Scandic **** 2 Nächte
Krakau - Hotel Ascot *** 2 Nächte
Schreiberhau - Hotel Bornit **** 1 Nacht




