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Deutschland | Xanten und Münster

Römer und Germanen - NEU - 6 Tage
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Termin: 15.06.2010 - 20.06.2010
   
Preis: ab 755 €

Reisebeschreibung

Porta Nigra in TrierRömer und Germanen - NEU
Römer und Germanen - NEU
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Auf einen Blick

  • Archäologiepark Xanten: Auferstehung einer Römerstadt
  • Neueste Entdeckungen am Schauplatz der Varusschlacht
  • Dem Mythos auf der Spur: die Nibelungen am Rhein
  • Landesgartenschau Bad Essen mit Schloss Ippenburg
 
Auf den Spuren von Arminius, Varus und Siegfried
 
Die römische Herrschaft über Teile Germaniens hat unsere Kultur bis heute geprägt. Viele geschichtliche Ereignisse sind in Mythen und Sagen überliefert. Ziel der Reise ist es, anhand neuester Forschungsergebnisse die Welt der Römer und Germanen zu erkunden.
Vor 2001 Jahren kämpften Römer und Germanen in der sog. Schlacht im Teutoburger Wald um die Vorherrschaft in Germanien. Der römische Feldherr verlor drei Legionen gegen die von Herman Arminius geführten Germanenstämme. Über den Ort des Geschehens gab es Vermutungen, bis ein Hobbyhistoriker Funde bei Kalkriese nahe Osnabrück machte. Das Grabungsgelände gehört zu einem archäologischen Park mit Museum, in dem man Informationen über die Schlacht und das Leben der Römer und Germanen erhält.
Die Landschaft am Niederrhein gilt als Heimat des Sagenhelden Siegfried aus dem Niebelungenlied. Auf den Spuren der Burgunder besuchen Sie in Worms das einzigartige Nibelungenmuseum, das alle Aspekte dieses germanischen Sagenkreises mit modernen Medien beleuchtet. Bei Aufenthalten in Trier, Xanten und Münster erfahren Sie etwas über die Schätze, die diese geschichtsträchtigen Orte zu bieten haben. Ein besonderes Naturerlebnis erwartet Sie beim Besuch der Landesgartenschau in Bad Essen.


 

1. Tag: Durch die Pfalz an die Mosel
Karlsruhe Abfahrt 7.00 Uhr über Neustadt/Weinstraße - Kaiserslautern nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Bei einem Spaziergang bewundern Sie die römischen Großbauten, die von der einstigen Bedeutung der „Augusta Treverorum“ zeugen, in der Kaiser residierten: das mächtige Stadttor Porta Nigra, die Basilika des Kaisers Konstantin (Aula Palatina) und die imposanten Reste der Thermen, eine der größten Bäderanlagen des Römischen Reiches. Die lebendige Bischofs- und Universitätsstadt besitzt Bauwerke aus allen Epochen der Kunstgeschichte, besonders erwähnenswert die Barockkirche St. Paulin, der romanische Dom und die frühgotische Liebfrauenkirche in Nachbarschaft des schönen Hauptmarkts. Vorbei an den römischen Gründungen Bonn und Köln erreichen Sie Wesel am Niederrhein.
 
2. Tag: Mit dem Bus in die Römerzeit
Wesel - am Morgen fahren Sie nach Xanten und besuchen den berühmten Archäologischen Park Xanten. Die aus einem Legionslager entstandene Stadt Colonia Ulpia Traiana war in der Antike eine der bedeutendsten Metropolen der germanischen Provinzen Roms. Für Archäologen ist die Stadt ein Glücksfall, denn sie wurde seit der Antike nicht überbaut! Die rekonstruiertenBauten vermitteln dem Besucher einen fantastischen Einblick in das römische Stadtleben. Sämtliche Bauwerke entstanden nach jahrelangen Grabungen und Forschungen im originalen Maßstab am ursprünglichen Standort: der imposante Hafentempel, das monumentale Amphitheater, die Stadtmauern und Tore sowie etliche Wohnhäuser. 2009 hat der Archäologische Park Xanten seine Fläche verdoppelt und nimmt nun fast das gesamte Gelände der römischen Stadt ein. Ein neues Römermuseum und die neue Dauerausstellung „Kaiser, Senat und Volk“ wurden eingeweiht und bieten mittels modernster Technik abwechslungsreiche Einblicke in die römische Politik und Gesellschaft. Den Nachmittag verbringen Sie in der Altstadt von Xanten - nach dem Nibelungenlied Heimat des Sagenhelden Siegfried. Sie schlendern durch die alten Gassen, besuchen den Dom St. Viktor und bewundern die schönen mittelalterlichen Bauten. Rückfahrt nach Wesel.
 
3. Tag: Im Münsterland
Wesel - Sie fahren nach Haltern am See, wo eine Ausstellung über die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. informiert. Sie erfahren, wie das Imperium Romanum zur Zeit des Kaisers Augustus organisiert war und hören von den Forschungsergebnissen über Publius Quinctilius Varus. Ziel ist die altehrwürdige Bischofs- und Universitätsstadt Münster, wo Sie einen ersten orientierenden Spaziergang unternehmen.
 
4. Tag: Stadt des Friedens
Münster - das Stadtbild ist geprägt von Adelshöfen, reichen Bürgerhäusern und hochaufragenden Kirchen. Vieles erinnert an bedeutende historische Ereignisse wie die Friedensverhandlungen am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Am Prinzipalmarkt mit seinen Laubengängen und Giebelhäusern besuchen Sie im mittelalterlichen Rathaus den Friedenssaal. Außerdem besichtigen Sie die Lambertikirche, an deren Westturm drei eiserne Käfige an die Niederschlagung der Wiedertäufer-Bewegung erinnern, und den romanisch-gotischen Dom St. Paul. Im Anschluss bleibt noch genügend Zeit, die „Hauptstadt der Fahrräder“ auf eigene Faust kennen zu lernen.
 
5. Tag: Auf dem Schlachtfeld
Münster - Höhepunkt der römisch-germanischen Spurensuche ist der Schauplatz der legendären Varusschlacht. „Quinctilius Varus, gib die Legionen zurück!“ soll Kaiser Augustus ausgerufen haben, als er die Nachricht von der Niederlage seines Statthalters in Germanien erhielt. Jahrhundertelang war der Schauplatz dieser weltgeschichtlich bedeutsamen Schlacht unbekannt. Ein englischer Hobbyarchäologe fand 1987 bei Kalkriese in der Nähe von Osnabrück erste Spuren; die weiteren Ausgrabungen bestätigten, dass tatsächlich hier der Zusammenstoß zwischen Römern und Germanen stattfand. In den letzten Jahren entstand ein archäologischer Erlebnispark, der auf einem Freigelände und im Museum über den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung informiert. Im Jubiläumsjahr der Varusschlacht 2009 eröffnete ein neues Besucherzentrum für Sonderausstellungen. Die Ausgrabungen dauern an. Kalkriese zählt heute zu den bedeutendsten Ausgrabungsstätten Europas und erfährt internationale Anerkennung - auch aufgrund der neuen, beispielhaften Methodik für die archäologische Untersuchung von Schlachtfeldern. Ein erholsamer Besuch der Landesgartenschau in Bad Essen und der herrlichen Gärten von Schloss Ippenburg im englischen Cottage-Stil runden den erlebnisreichen Tag ab.
 
6. Tag: Schauplatz der Nibelungensage
Münster - die Nibelungenstadt Worms ist eine geschichtsträchtige Stadt, in der die wichtigsten Episoden des um 1200 entstandenen Nibelungenliedes angesiedelt sind. Unter dem Motto „Der Mythos lebt“ ist vor einigen Jahren in zwei Türmen der alten Stadtmauer ein modernes Nibelungenmuseum entstanden, das seine Besucher mit Hilfe neuer Medien in die sagenhafte Welt Siegfrieds und Gunters, Brunhilds und Kriemhilds entführt. Man geht durch die phantastischen Räume wie durch ein begehbares Hörbuch und entdeckt so den uralten Text mit allen Sinnen. In Worms gibt es darüber hinaus Zeugnisse jüdischer Kultur zu sehen. Außerdem erinnert man an den Reformator Martin Luther und seinen Auftritt vor dem Reichstag. Am Rhein endet die Spurensuche beim Denkmal, das den Recken Hagen zeigt, wie er den Schatz der Nibelungen im Fluss versenkt. Rückfahrt über Neustadt/Weinstraße nach Karlsruhe (Ankunft ca. 19.30 Uhr).

Reiseleitung: Helmut Kranz

Leistungen (im Preis inbegriffen)

 

  • Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 5 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, Abendessen)
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Eintrittsgelder

 

Preise

Unterkünfte Preis

Welcome ****(Wesel), Mercure City ****(Münster)
Info
Doppelzimmer pro Person 755 €
Einzelzimmer 895 €
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