Frankreich | Provence

Ländliche Provence NEU - 7 Tage

Kundenbewertung

Note: 1,9 von 23 Stimmen
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Termin: 21.06.2010 - 27.06.2010
   
Preis: ab 955 €

Reisebeschreibung

Ländliche Provence NEULavendelfeld in voller Blüte
Ländliche Provence NEU
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Auf einen Blick

  • Komfortable Standortreise ohne Hotelwechsel
  • Charmantes Hotel mit Schwimmbad
  • Die Provence mit Muße genießen
Lavendelblüte zwischen Vaucluse und Haute Provence

„Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen. Deshalb erkennen wir so wenig“, schrieb der provenzalische Schriftsteller Jean Giono. Das wollen wir auf dieser Reise in die ländliche Provence anders machen! Bewusst halten wir uns abseits der berühmten Städte mit ihren herausragenden Monumenten, um die Schönheiten „am Rande“ in Ruhe zu genießen. Beschauliche Städtchen und idyllische Dörfer laden zum Verweilen ein und offenbaren ihre reiche kulturelle Vergangenheit. Im Mittelpunkt aber steht die Landschaft zwischen dem Mont Ventoux und der Verdon-Schlucht mit ihren spektakulären Ausblicken. Endlose Lavendelfelder und leuchtende Ockerfelsen machen diese Reise zu einem Erlebnis für die Sinne! Auf den trockenen Hügeln im Binnenland der Provence wird seit dem 19. Jahrhundert Lavendel angebaut. Im Sommer zieht sich ein einziger blau-violetter Teppich vom Vaucluse-Hochland bis in die Haute Provence – und quasi als Leitmotiv durch diese Reise.



1. Tag: Ins Herz des Lubéron

Karlsruhe Abfahrt 7.00 Uhr - auf der Autobahn Mulhouse - Besançon - Bourg-en-Bresse durch das französische Jura. Hinter Lyon erreichen Sie das Rhônetal. Auf der Schwelle zur Provence legen Sie in der Landschaft Tricastin einen kurzen Halt ein: Das kleine Städtchen St.-Paul-Trois-Châteaux, ein ehemaliger Bischofssitz mit romanischer Kathedrale, ist von Steineichenpflanzungen umgeben, deren Trüffelreichtum berühmt ist. Schlösser gibt es hier keine - der Name leitet sich vielmehr vom Keltenstamm der Tricastini ab. Bei Avignon verlassen Sie die „Autoroute du Soleil“ und fahren in den Lubéron. Im kleinen Dorf Goult beziehen Sie Ihr charmantes **Sterne HOTEL NOTRE DAME DE LUMIERES in einem ehemaligen Kloster (17. Jh.), umgeben von einem wunderschönen Park. Im freundlichen und hellen Restaurant verwöhnt man Sie mit einer großen Auswahl an internationalen und für die Provence typischen Gerichten. Die komfortablen und ruhigen Zimmer verfügen über Bad oder Dusche und WC, Fön, Telefon, Klimaanlage und Sat-TV. Zur Entspannung dient der beheizte Swimmingpool (20 x 10 m), und sportliche Gäste können sich im Fitnessraum, auf den Boule-Plätzen, mit Tischtennis oder Fahrradfahren fit halten.

2. Tag: Der schönste Blick der Provence
Goult - über kleine Sträßchen, vorbei an Ockerfelsen und Lavendelfeldern, fahren Sie auf die Hochebene von Albion am Nordrand des Vaucluse-Plateaus, dem Zentrum des Lavendelanbaus. Die ganze Landschaft ist ein einziges blau blühendes, intensiv duftendes Paradies! Der Spaziergang durch die endlosen Lavendelfelder betört die Sinne. In einer Lavendeldestillerie bei Sault erfahren Sie, wie man die ätherischen Öle gewinnt, die aus der Provence in die ganze Welt exportiert werden, und worin der Unterschied zwischen echtem Lavendel und Lavandin besteht. Am Nachmittag befahren Sie mit dem Bus die legendäre Etappe der Tour de France auf den Mont Ventoux (1909 m). Durch Obstplantagen und Weinberge am Fuß des Berges geht es durch Steineichen-, Zedern- und Kiefernwälder hinauf zum kahlen Gipfel. Den Namen „Ventosus“ - der Windige - trägt der höchste Berg der Provence zu Recht: Stets tobt hier oben ein kalter Nordwind. Doch der Weitblick ist einmalig! Bei klarem Wetter überblickt man die gesamte Provence: im Osten das Alpenpanorama, im Süden über Vaucluse und Lubéron bis hin zum Mittelmeer, im Westen die Rhôneebene und die Cevennen. Als Erster bestieg der italienische Dichter Francesco Petrarca im 14. Jh. den berühmten Berg und rühmte die außergewöhnliche Sicht.

3. Tag: Ausflug ans Meer
Goult - Sie unternehmen einen Ausflug ans Mittelmeer. Vorbei an der Montagne Ste. Victoire und dem Ste-Baume-Massiv erreichen Sie den kleinen Küstenort Sanary sur Mer. In den Jahren nach der nationalsozialistischen Machtübernahme hielten sich hier viele deutsche
Exilanten auf, u. a. Bertold Brecht, Lion Feuchtwanger, Heinrich und Thomas Mann, Franz Werfel und Stefan Zweig. Im Hafen starten Sie zu einer Bootsfahrt zur kleinen Insel Embiez, westlich von Toulon. Rund um die Insel - übrigens Privatbesitz der Pernod-Familie Ricard - führt ein schöner Wanderweg mit wunderbaren Ausblicken. Die felsigen Badebuchten werden vor allem von Schnorchlern und Tauchern aufgesucht. Auf der Rückfahrt legt Ihr Schiff im Weinstädtchen Bandol an, das Sie mit seinem provenzalischen Flair bezaubern wird.


4. Tag: Erinnerungen an die „Provincia Narbonensis“
Goult - Sie fahren nach Carpentras. In ganz Frankreich kennt man die berühmten „Berlingots“, die bunt gestreiften Bonbons, die hier hergestellt werden. Vom römischen Ursprung des Städtchens ist kaum etwas zu merken, doch die Bausubstanz vom Mittelalter bis zum 18. Jh. ist hervorragend erhalten. Im 14. Jh. erlebte Carpentras als Hauptstadt der Grafschaft Venaissin und Konkurrentin des päpstlichen Avignon eine Blütezeit. Beim Gang durch die historische Altstadt besuchen Sie die Kathedrale St. Siffrein, die nach einem Einsturz um 1400 gotisch wiedererrichtet wurde. Außerdem besichtigen Sie eine der ältesten Synagogen Frankreichs, die heute noch der bedeutenden jüdischen Gemeinde als Kultstätte dient. Nach der Mittagspause treten Sie eine Reise in die Antike an: In Vaison-la-Romaine überlagern sich die Spuren der Jahrtausende: Ausgrabungen haben mitten in der Stadt ausgedehnte Römervillen freigelegt. Die Säulenhalle des Pompejus, Reste der Thermen und ein Theater für 7000 Zuschauer bezeugen, dass das gallo-römische „Vasio“ ein wohlhabendes Städtchen war. Noch heute überspannt die römische Brücke den Fluss Ouvèze, die romanische Kathedrale ruht auf antiken Mauern - vermutlich Reste eines Tempels. Im Mittelalter ließ sich die Bevölkerung auf dem Hügel im Schutz der Burg der Grafen von Toulouse nieder. In der sympathischen Oberstadt herrscht mittelalterliches Gassengewirr.

5. Tag: Grandioses Naturschauspiel
Goult - die Schlucht des Verdon ist mit Abstand das eindrucksvollste Naturschauspiel in ganz Südfrankreich! Der Verdon, der in den Alpen der Haute Provence entspringt, hat in Jahrmillionen sein Bett tief in den Kalkstein gegraben: 1000 m fallen die Felswände senkrecht ab. Über Digne, Senez und Castellane erreichen Sie den Ausgang des berühmten „Grand Canyon“. Von hier folgen Sie dem Verlauf der Schlucht bis zu ihrem Eingang bei Moustiers-Ste.-Marie und genießen an mehreren Haltepunkten die schwindelerregenden Ausblicke auf dieses spektakuläre Werk der Erosion. Dörfer kleben wie Vogelnester am Rande des Abgrunds. Das malerische Moustiers Ste. Marie in einem tiefen Taleinschnitt des Verdon war im 18. Jh. das Zentrum der Fayenceherstellung in der Provence. Im 5. Jh. hatte der Hl. Maximin hier ein Kloster gegründet, von dem die romanische Kirche mit ihrem schönen Glockenturm erhalten blieb. Auf der Rückfahrt durchqueren Sie die karge Hochebene von Valensole mit ihren Lavendelfeldern in voller Blüte.

6. Tag: Bunter Markt und leuchtende Felsen
Goult - heute findet der große Wochenmarkt in Apt statt, der mit seinem außergewöhnlichen Flair Besucher von nah und fern anzieht. Genießen Sie am Vormittag das einmalige Ambiente des Marktes mit seinen Farben und Gerüchen. Probieren Sie Oliven, Melonen oder Käse und lassen Sie sich treiben! In der romanischen Kathedrale Ste. Anne ist besonders die mehrgeschossige Krypta sehenswert, deren Fundamente aus der Zeit des gallo-römischen „Apta Julia“ stammen (Bes. vorbehaltlich Öffnung). Nach der Mittagspause fahren Sie ins nahe gelegene Roussillon, Zentrum der Ockersteinbrüche. Das Dorf ist von einem Kranz von Ockerfelsen umringt, die in allen Nuancen von hellgelb bis dunkelrot schimmern. Lassen Sie auf dem Spazierweg die Farbenpracht auf sich wirken! Ocker ist einer der ältesten Kunstwerkstoffe der Welt, mit dem schon Steinzeitmenschen ihre Felsbilder malten. Noch heute ist der Ockerabbau ein wichtiger Wirtschaftszweig der Gegend. Im Ockerkonservatorium erfahren Sie alles über natürliche Farbstoffe und Pigmente, ihre Herstellung und Verwendung.

7. Tag: Au revoir, Provence
Goult - Rückreise über die Autobahn Lyon - Bourg-en-Bresse - Besançon - Mulhouse nach Karlsruhe (Ankunft ca. 19.30 Uhr).

Reiseleitung: Regine Löwe

Leistungen (im Preis inbegriffen)

  • Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet)
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Eintrittsgelder
  • Bootsfahrt zur Insel Embiez

Preise

Unterkünfte Preis

Notre Dame de Lumières ** (Goult)
Info
Doppelzimmer pro Person 955 €
Einzelzimmer 1095 €
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